Heimatverein Drabenderhöhe e.V.

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Heimatmuseum „Grüne Scheune“

Das Heimatmuseum war eine Kornbrand-Brennerei, die 1884 von Gustav Hühn gegründet wurde. Das Gebäude besteht aus Fachwerk und Ziegelstein, der Sockel und die Böden sind aus Naturstein. Im Gebäude fanden sich eine Bierbrauerei mit Brauereiteich, im mittlerweile abgebrochenen Wohnhaus war das Hefestübchen, wo Hefe verkauft wurde, eine Krautpatsche, eine Kornbranntbrennerei. Unter dem Gebäude befindet sich ein 15 m langer und 3 m breiter Gewölbekeller, der zur Schnapslagerung genutzt wurde. Dort befindet sich auch ein 12 m tiefer aus Naturstein gehauener Brunnen, der als einer der Quellen des Wahnbaches gilt.

Im Museum sind historische Exponate, wie Möbel und Gebrauchsgegenstände ausgestellt. Daneben gibt es ein umfangreiches Sommerprogramm mit Kunstausstellungen, Konzerten und Lesungen.

Öffnungszeiten

Die Grüne Scheune öffnet auf Anfrage. Termine können unter der Rufnummer 02262 - 3456 vereinbart werden.

Homepage der Grünen Scheune

Zur Geschichte des Museums

Gustav Hühn, 1835 geboren verlor mit 6 Jahren seine Mutter. Sein Vater starb als er 17 Jahre alt war. Da dieser gleich nach dem Tode seiner Mutter wieder geheiratet hatte, wurde er von seiner Tante Wilhelmine Nohl, geborene Hühn erzogen. Er kam als Gehilfe zu Johannes Ferdinand Haas, der sich um 1837 (Offizielles Adress-Buch für Rheinland-Westphalen, Eintrag 1838: Haas, Ferd., Bierbrauerei und Gastwirthschaft - Anfang, nach anderen Angaben soll es 1848 gebaut worden sein, laut den preussischen Statistiken 1843 und 1845 existierte in Anfang nur ein Haus, auf der Zeichnung von Wilhelm Klein 1837 ist das Haus aber schon zu sehen) am Anfang ein stattliches Haus gebaut hatte und dort eine Bierbrauerei betrieb. Haas hatte keine Söhne, nur zwei Töchter, eine war mit dem Schmied Thönes im Kretsch verheiratet. Caroline heiratete Gustav Hühn. Nach dem Tode des alten Haas, übernahm er den Betrieb, eine große Landwirtschaft mit Pferden und Kühnen, Knechten und Mägden. Die Bierbrauerei gab er auf und gründete 1884 die Schnappsbrennerei. Hühn belieferte die sieben Wirtschaften Drabenderhöhes als auch die Gaststätten von Nümbrecht bis Seelscheid mit Pferd und Wagen. „Hühns alter Korn“ war ein Inbegriff. Den Grundstoff lieferte eine der Quellen des Wahnbachs, die er im Keller hatte. Er war auch Kirchmeister und starb im Alter von 91 Jahren. Der Brennereibetrieb wurde in den 1950er Jahren eingestellt.

Sommerprogramm 2024


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