Heimatverein Drabenderhöhe e.V.

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hoefe:steeg [2026/06/22 18:54] Achim Höhlerhoefe:steeg [2026/06/22 20:46] (aktuell) Achim Höhler
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 Im Verlauf des 16. Jahrhunderts wurde der Ort als Steeg und als Weiershagen bezeichnet, wobei letztere sich eher auf eine Burg, die zu diesem Zeitpunkt vermutlich schon verfallen war bezog. Diese Burg befand sich etwa an der heutigen Bahnhaltestelle. Im 17. Jahrhundert setzte sich dann "Steeg" durch. In der homburgischen Akte "Außschuß des Kirspels und Vogtei Wiehl" aus dem Jahre 1605 wird Dietrich zum Steege erwähnt. In den "Brüchten zu Wiehl" wird Dietrich nochmals 1625 genannt, als sein Schwiegersohn Thonges ufem Steige (Anton) zu "fruhe beygeschlaffen" hatte. Durch sein Vergehen des vorehelichen Beischlafes wurde Anton mit einer Strafe zur Zahlung von 7 ½ Thalern verurteilt. Im Verlauf des 16. Jahrhunderts wurde der Ort als Steeg und als Weiershagen bezeichnet, wobei letztere sich eher auf eine Burg, die zu diesem Zeitpunkt vermutlich schon verfallen war bezog. Diese Burg befand sich etwa an der heutigen Bahnhaltestelle. Im 17. Jahrhundert setzte sich dann "Steeg" durch. In der homburgischen Akte "Außschuß des Kirspels und Vogtei Wiehl" aus dem Jahre 1605 wird Dietrich zum Steege erwähnt. In den "Brüchten zu Wiehl" wird Dietrich nochmals 1625 genannt, als sein Schwiegersohn Thonges ufem Steige (Anton) zu "fruhe beygeschlaffen" hatte. Durch sein Vergehen des vorehelichen Beischlafes wurde Anton mit einer Strafe zur Zahlung von 7 ½ Thalern verurteilt.
  
-Die Burg und der Weiler, sowie die Weiershagener Eisenschmelzhütte befanden sich an einer Furt, einer flachen Stelle in der Wiehl, die von der "Homburgischen Eisenstraße", die von Kaltenbach nach Detrschlag führte gequert wurde. Möglicherweise entstand dort eine kleine Brücke oder auch ein Steg, die den Ortsnamen erklären. Im Gegensatz zu den links der Wiehl gehörenden Weiershagener Ortsteile verblieb Steeg in der Kirchengemeinde Wiehl und wurde 1894 mit der neuen Kirchegemeinde Oberbantenberg vereinigt. Erst 1958 gelang die Einpfarrung nach Drabenderhöhe. .+Die Burg und der Weiler, sowie die Weiershagener Eisenschmelzhütte befanden sich an einer Furt, einer flachen Stelle in der Wiehl, die von der "Homburgischen Eisenstraße", die von Kaltenbach nach Derschlag führtegequert wurde. Möglicherweise entstand dort eine kleine Brücke oder auch ein Steg, die den Ortsnamen erklären. Im Gegensatz zu den links der Wiehl gehörenden Weiershagener Ortsteile verblieb Steeg in der Kirchengemeinde Wiehl und wurde 1894 mit der neuen Kirchegemeinde Oberbantenberg vereinigt. Erst 1958 gelang die Einpfarrung nach Drabenderhöhe. .
  
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 Steeg um 1930 mit der Wiehlbrücke © Heimatbildarchiv Oberbergischer Kreis Steeg um 1930 mit der Wiehlbrücke © Heimatbildarchiv Oberbergischer Kreis

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