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        <title>Heimatverein Drabenderhöhe e.V. ort:sehenswertes</title>
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            <title>Heimatverein Drabenderhöhe e.V.</title>
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        <item>
            <title>Aussichtsturm Hohe Warte (Giersberg)</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/aussichtsturm_hohe_warte</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;aussichtsturm_hohe_warte_giersberg&quot;&gt;Aussichtsturm Hohe Warte (Giersberg)&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Die Hohe Warte ist ein mit 359,8 Meter hoher markanter Berg, der früher auch Giersberg genannt wurde. Der Berg fällt fast zu allen Himmelsrichtungen sehr steil ab und hat ein Höhengefälle zur Agger am Ohler Stauwehr von 233,4 Metern.  Der Berg stellt den nördlichsten Punkt des Heckberger Waldes dar und liegt bereits im Gebiet der früheren Gemeinde Ründeroth. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Auf der Mercatorkarte von 1575 heißt es „Der Geirßpergh“. Die Herkunft des Namens lässt sich auf das althochdeutsche  „gēro“ bzw. „gēr“ zurückführen. Dabei steht „gēro“ für eine Landzunge oder Zipfel. Der 1575 erwähnte Geirßpergh müsste sich mit einem Dehnungs-i lesen, also „Geerspergh“, alt- und mittelhochdeutsch „gērospergh“, der Berg im Landzipfel. Der Giersberg lag geografisch tatsächlich in einem märkischen, später gimbornischen Landzipfel, der ins Herzogtum Berg und in die Reichsherrschaft Homburg hereinragte.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ein anderer Ansatz für die Wortherkunft liegt in „gēr“, was für einen Speer steht oder Dreizack steht. Schaut man sich die Topografie des Berges an, ragt dieser als markantes Landschaftsmerkmal wie ein Speer aus der Landschaft heraus.
Interessant ist auch die in der Mercatorkarte eingezeichnete am Fuße des Berges und an der Quelle des Molbaches gelegene Bezeichnung „Eerle Läg am Wendelen Winhain“. Dabei handelt es sich um eine als Grenzbezeichnung erwähnte Erle am Wendelins Weinhagen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Es kann vermutet werden, dass ein Wendelin dort ein Flurstück (Weinhagen) mit Weinanbau im Mittelalter bewirtschaftete. Dabei muss ausgegangen werden, dass diese 1575 erwähnte Flur schon sehr alt war, denn um diese Zeit war das Klima sehr viel kühler als im 20. Jahrhundert. Selbst heute ist dort kein Weinanbau möglich. Doch im Hochmittelalter um 1200 gab es ein Klimaoptimum, wo die Durchschnittstemperaturen sehr viel höher waren als heute und Weinanbau in Oberbergischen Land möglich war.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Um den Giersberg lagen früher reiche Eisenerzvorkommen, so bei Kaltenbach und Forst. Direkt am Fuß des Berges auf homburgischen Territorium befand sich das ebenfalls 1575 erwähnte Bergwerk „Daß hoenernist“, als Flurname noch als „Im Hühnernest“ erhalten. Heute ist es mit der Autobahnauf- bzw. abfahrt überbaut. Der Erzabbau geht weit ins Mittelalter zurück. Bereits 1474 wurde am Giersberg von Bergbau berichtet: am 24. März 1474 befahl Herzog Johann von Cleve, Graf von der Mark dem Amtmann und dem Vogt „ter Nyerstat (Bergneustadt) in unsen Suyderlande“, den „blyeberch (Bleiberg) geheyten in unsen kirspel van Runderoide (Ründeroth)“ für die kommenden zwölf Jahre zu freien und niemanden ohne seine besondere Erlaubnis darin arbeiten zu lassen. Wer aber mit Erlaubnis dort arbeitet, soll den 15. Zentner von allem gewonnenen Blei abliefern. Allerdings wurde der Bergzehnte auch vom St. Severinsstift in Köln beansprucht, der Flächen auf dem Berg in Erbschaft erhalten hatte und diesen als Severinsberg bzw. Giersberg bezeichnete. Der Wald des Giersberges war Teil des bereits 1413 genannten Fronhofes Lindlar, der zu den Besitztümern des Severinsstiftes gehörte. Die Inhaber der Hofgüter des Fronhofes der Höfe Daxborn, Ohl, Bellingroth, Walbach und Leppe hatten gewisse Rechte am Forst. Nach einem Weistum vom 1. August 1528  konnten die fünf Höfe ein Drittel der Büsche am Giersberg für die Umzäunung ihres Erbes schlagen. Zwei Drittel des Busches gehörten dem Sankt Severins-Stift. Ein Flurname „Der Bleiberg“ existiert bis heute am Abhang oberhaltb der Ortschaft Ohl bei Ründeroth. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nicht weit davon verlieh man auf der homburgischen Seite 1477 Schürfrechte „in dem Berg uff dem Vorste„. Westlich der Hohen Warte ist der Kaltenbacher Bergbau erwähnenswert. Laut einer Urkunde von 1575 waren dort mehrere Bergwerke in Betrieb, wie der „Sonnenschein, Schall, Hundt, Brabendsche Wandt, althoechste, zeche, heidt und Jammerthal“. Der Name Hohe Warte dagegen hat sich erst Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts durchgesetzt und bezieht sich auf einen Flurnamen „Hohe Wardt“. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1690 heißt es in der Karte „Berge ducatus Marck comitatus“ von Gerard Valck und Pieter Schenk „Der Gersberg“ und in der Wiebeking-Karte von 1789 über das Herzogtum Berg „Girschberg“. In der Rummelkarte von 1802, die die Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt darstellt, erscheint die Bezeichnung „Der Gersberg“, klein darüber ist „Die hohe Warte“ eingezeichnet. Auch die Bilakarte aus dem Jahre 1845 ortet groß „Der Gersberg“ und klein „hohe Warte“. Mit der preußischen Uraufnahme von 1894 verschwindet der Name Giersberg, bleibt aber als Flurname „Am Giersberg“ erhalten.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Über die Hohe Warte führte auch eine mittelalterliche Handelsstraße, die von Bonn über Drabenderhöhe und Ründeroth nach Hagen führte. Sie wurde als „Zeithstraße“ bezeichnet. Über diese Höhen-Verbindungsstraße zogen früher mühsam Ochsen- und Pferdefuhrwerke. Möglicherweise hat es auf der Kuppe aufgrund des Bodenreliefs auch eine mutmaßliche frühmittelalterliche Wallanlage gegeben, die aber noch archäologisch zu untersuchen ist.  Weiteres unter der Rubrik  „&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/strassen&quot; class=&quot;wikilink1&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:strassen&quot; data-wiki-id=&quot;ort:sehenswertes:strassen&quot;&gt;Die alten Fernhandelsstraßen&lt;/a&gt;“.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Möglicherweise hat es auf der Kuppe aufgrund des Bodenreliefs auch eine mutmaßliche frühmittelalterliche Wallanlage gegeben, die aber noch archäologisch zu untersuchen ist.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1040670.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aaussichtsturm_hohe_warte&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1040670.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1040670.jpg?w=200&amp;amp;tok=3a9fa9&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Verschönerungsverein Ründeroth errichtete auf dem Gipfel am 20. September 1867 auf fast 360 m Höhe einen der ersten Aussichtstürme im Oberbergischen Land. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick zum Rhein, sowie ins Agger- und Wiehltal. Selbst das Siebengebirge bei Bonn ist bei gutem Wetter zu sehen. Neben dem  Aussichtsturm befindet sich die im Jahre 2000 errichtete „Paul-Claudius-Schutzhütte“. Auf dem Weg nach Ründeroth hat der Heimat- und Verschönerungsverein Ründeroth einen Rastplatz mit einer Infotafel zur „Alten Zeithstrasse“ eingerichtet. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1040625.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aaussichtsturm_hohe_warte&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1040625.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1040625.jpg?w=200&amp;amp;tok=28d6b4&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Thu, 05 Mar 2020 17:11:39 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Der Aussichtsturm auf dem Löher Kopf</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/aussichtsturm</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;der_aussichtsturm_auf_dem_loeher_kopf&quot;&gt;Der Aussichtsturm auf dem Löher Kopf&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Ein weiteres Projekt des Heimatvereins war 1929 die Errichtung eines 22 m hohen Aussichtsturmes mit Sitzgelegenheiten für rastende Wanderer im Bereich der Flur „oben auf dem Löh“, auch genannt Löher Kopf auf 352,8 m Höhe. Von hier aus ergab sich ein wunderbarer Blick auf Drabenderhöhe, Anfang und Scheidt, dem Homburger Ländchen mit seiner höchsten Erhebung des Immerkopfes, dem Gebiet des Heckberger Waldes mit den Erhebungen des Steimel, Schimmelhau und Buschhardt und dem Loopetal, sowie in die Rheinische Tiefebene mit dem Siebengebirge und den Eifelhöhen. Besonders beliebt waren die Waldfeste, die am Fusse des Turms gefeiert wurden.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/aussichtsturm_auf_dem_loeher_kopf_1929.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aaussichtsturm&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:1920-1945-historische_aufnahmen:aussichtsturm_auf_dem_loeher_kopf_1929.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/aussichtsturm_auf_dem_loeher_kopf_1929.jpg?w=200&amp;amp;tok=ecdf68&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Der Aussichtsturm 1929
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Doch erfreute man sich nicht sehr lange an der neuen Sehenswürdigkeit. Nach 1945 war der hölzerne Turm bereits so baufällig und marode geworden, das man ihn abbrechen musste. Ein neuer Turm wurde auch nicht wiedererrichtet. Allerdings befinden sich noch heute die 4 Fundamentsockel des Turmes im Wald. Leider können diese derzeit aufgrund einer eingezäunten Waldschonung nicht mehr besichtigt werden. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/drabenderhoehe_scheidt_1929.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aaussichtsturm&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:1920-1945-historische_aufnahmen:drabenderhoehe_scheidt_1929.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/drabenderhoehe_scheidt_1929.jpg?w=200&amp;amp;tok=4ca34f&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Blick vom Aussichtsturm 1929 auf Scheidt und Drabenderhöhe
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Aufgrund noch vorhandener Fotografien des Aussichtsturms entstand im Jahre 2017 ein 14,2 Meter hoher Nachbau im LVR-Freilichtmuseum Detmold.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Tue, 12 Feb 2019 15:36:20 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>1. Gebäudegruppe Schniffel</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/denkmaeler</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;gebaeudegruppe_schniffel&quot;&gt;1. Gebäudegruppe Schniffel&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Das alte Scheidter Viertel Schniffel besteht aus einem Komplex aus 2 geschossigen, unregelmässig aneinander gebauten Fachwerkhäusern mit verschiedenen Firsthöhen, die Geschosse verlieren sich in ihrer Höhe, z. T. Blechbehangen, z.T. Eternitverkleidet, Türen und ein Teil der Fenster verändert.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;haus_vom_schemmschmidt_alte_koelner_str_15brunnenweg_8-10&quot;&gt;Haus vom Schemm/Schmidt, Alte Kölner Str. 15/Brunnenweg 8-10&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/2013-08-18-jahreswanderung/p1040112.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:2013-08-18-jahreswanderung:p1040112.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/2013-08-18-jahreswanderung/p1040112.jpg?w=200&amp;amp;tok=72d01d&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Wohnhaus der Familie von Schemm. 18. bzw. 19. Jhd. Wilhelm von Schemm war um 1900 Handelsmann und Bergwerksbesitzer und erbte von seinem Vater ein sehr grosses Vermögen. Er war ein sehr streitsüchtiger Mensch, prozessierte gerne und war sehr unbeliebt im Dorf. Im schwarzen Cape zog er mit seinen Kumpanen durch die Gegend und legte sich mit jedem an. So auch mit Pastor Spandau, der angeblich 200 Reichsmark unterschlagen haben sollte. Bei Taufen und Trauungen, auf den einsamen Wegen von den Höfen nach Drabenderhöhe, tauchte der von Schemm immer wieder plötzlich auf und fragte Spandau nach dem Verbleib des Geldes. Letzenendes verlor von Schemm mit Spekulationen sein Geld, dass er schließlich auf Armenkosten in Bonn beerdigt wurde. Der einzige, der die Beerdigung begleitete, war der Kutscher Bellingrath, weil er ihm immer ein gutes Trinkgeld gegeben habe. Nach dem Tod des Wilhelm von Schemm gründete 1909 die Bürstenfabrik der Firma Kahlenberg und Greif in dem Anwesen eine Bürstenfabrik, die 1927 von Karl Schmitz übernommen wurde. Eine Erweiterung um Hornwarenherstellung für Jagd- und Sportartikel erfolgte 1932. 1954 zog die Firma in die neuen Fabrikationsräume an der Zeitstrasse am Ortseingang um. Denkmal seit 1981.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;haus_vom_schemmpuhl_brunnenweg_12&quot;&gt;Haus vom Schemm/Puhl, Brunnenweg 12&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/2013-08-18-jahreswanderung/2013_jahreswanderung_07.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:2013-08-18-jahreswanderung:2013_jahreswanderung_07.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/2013-08-18-jahreswanderung/2013_jahreswanderung_07.jpg?w=200&amp;amp;tok=4b745e&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Haus aus dem 18. Jhd., Fachwerk wurde vor dem Krieg von der Familie Puhl bewohnt – Denkmal seit 1984.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;haus_kauert_-_alte_koelner_str_17&quot;&gt;Haus Kauert - Alte Kölner Str. 17&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/p1040118.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:p1040118.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/p1040118.jpg?w=200&amp;amp;tok=856b0e&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
dieses Haus ist das zweitälteste Haus im alten Viertel „Auf der Schniffel“. Auffällig ist, dass es direkt an das Nachbarhaus angebaut wurde, was für einen Neubau des 18. Jahrhunderts in Scheidt ungewöhnlich ist. Die Vermutung liegt nah, dass die Parzelle ursprünglich zum Nachbarhaus der Familie Lutter gehörte. Gebaut hat es wohl Dietrich Lutter, der in dem benachbarten Wohnhaus geboren wurde. Er heiratete 1696 die aus Scheidt stammende Catharina Jost. Aus der Personenaufnahme von Pastor Johannes Haas geht hervor, dass Dietrich Lutter mit seiner Frau und den Kindern Christian und Girtgen im Haus des verstorbenen Heinrich Pfeiffer in Dahl lebten und ein Drittel davon gekauft haben. Aus einem Taufeintrag aus dem Jahre 1706 ließ sich entnehmen, dass die Familie zu diesem Zeitpunkt bereits wieder in „Auf der Schniffel“ lebte. Catharina starb 1730 und Dietrich 1736. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Verbindungen zur Familie Bellingrath gab es über Dietrichs Schwester Margarethe Lutter, die 1691 Anton Bellingrath aus Bellingroth heiratete. Noch vor 1720 hat Antons Bruder Dietrich Bellingrath Elisabeth Höhler aus Scheidt geheiratet und sind dann nach „Auf der Schniffel“ umgezogen. Sie müssen bereits im Haus von Dietrich Lutter gewohnt haben. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Dies geht aus der Huldigungsliste von 1731 hervor, wo als Haushaltvorstände Dietrich Bellingrath und Johann Herhausen gelistet wurden. Johann Herhausen war mit der Nichte von Dietrich Lutter verheiratet und lebten wahrscheinlich im Stammhaus der Lutters. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Man kann davon ausgehen, dass das Haus zwischen 1706 und 1720 erbaut sein worden muss. Im Haushalt von Dietrich Bellingrath hat dann zwischen 1735 und 1744 noch Johannes Höhler mit seiner Frau Anna Getrud Voß und vier Kindern gewohnt. Johannes Höhler war ein Bruder von Elisabeth Bellingrath. Nach dem Tod von Johannes Höhler ist seine Frau dann zurück nach Scheidt gezogen. Die Familie Bellingrath hingegen baute sich 1745 im Viertel dann ein eigenes Haus. Das belegte der alte Türspruch „DIERICH BELLINGRATH VND ELS HOLLER ANNO DOM 1745 II VI“ über dem Eingang. Leider wurde das Haus im Jahre 2000 abgerissen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ab 1743 lässt sich in den Kirchenbüchern Johannes Schmid in „Auf der Schniffel“ finden. Er stammte wahrscheinlich aus Hunstig und hat vermutlich eine Tochter von Dietrich Bellingrath geheiratet und das Gebäude dann übernommen. Ihr später geborener Bruder Christian Lutter ist dann nach der Hochzeit 1745 mit Gertrud Herhausen aus Niederhof nach Scheidt gezogen und wurde zum Stammvater der Scheidter Familie Lutter. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Johannes Schmid hatte drei Kinder. Der noch vor 1742 vermutlich in Hunstig geborene Sohn Christian Schmid war Kaufmann und heiratete 1775, die in Börnhausen geborene Johanna Margareta Lutter. Sie war eine Großnichte von Dietrich Lutter. Die beiden hatten zwei Söhne, die aber bereits schon sehr früh verstorben sind. Christian Schmids Bruder Johannes Christian Schmid wurde 1743 in Schniffel geborenen und heiratete 1776 Polexina Wilhelmina Haas, einer Tochter des Reidemeisters Friedrich Christan Haas (geboren in Linden) aus Verr. Nach einem Taufeintrag am 2. Januar 1789 war er Zöllner und Taufpate des Sohnes des in Drabenderhöhe lebenden Reidemeisters Johannes Friedrich Faulenbach. Nach einer Katasterkarte aus dem Jahre 1828 befand sich das Zollhaus auf der gegenüberliegenden Seite der Alten Kölner Straße, dem späteren Wohnhaus des Schusters Lutter. Johannes Christian Schmid und Polexina Haas hatten drei Töchter. Tochter Maria Schmid war später mit dem aus Börnhausen stammenden Handelsmann Gerhard Klucke verheiratet und bewohnten eine Hälfte des Lutterschen Stammhauses. Die jüngste Tochter  von Johannes Schmid, Maria Catharina, geboren 1745 in Schniffel heiratete 1772 Caspar Dietrich vom Schemm, der sich ganz in der Nähe sein eigenes Haus baute. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Da aus der Linie des Christian Schmid keine männlichen Nachkommen hervorgingen und er im Mai 1800 starb, heiratete seine Witwe 1805 den aus Nümbrecht stammden Branntweinbrenner Johannes Christian Thoenes. Er war nach der Katasterkarte von 1828 auch der Besitzer des Hauses, sowie des gegenüberliegenden ehemaligen Zollhauses, welches nun als Wirtschaftsgebäude genutzt wurde. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Witwe Schmid muss dann darauf gestorben sein, so dass Johannes Christian Thönes 1806 eine Maria Elisabeth Lutter, Tochter eines Schmieds heiratete. Sie war bereits zweimal verheiratet gewesen. Der erste Man starb sehr früh durch einen Blitzschlag. Der zweite Ehemann wurde der Kaufmann Christian Johannes Schmid. Diese Kaufmannsfamilie siedelte seit 1755 in Schniffel und bewohnte das nebenanliegende Stammhaus der Lutters. Diese Schmid-Linie stammte ebenfalls aus Hunstig und war wahrscheinlich mit dieser Schmid-Familie verwandt.  Aus dieser Ehe gingen zwei Töchter hervor: Maria Charlotta, geboren 1805 und Maria Wilhelmina, geboren 1806. Maria Charlotta heiratete 1820 den aus Jennecken stammenden Blaufärber Friedrich Wilhelm Kauert und Maria Wilhelmina 1826 den Rotgerber Friedrich Albert Ferdinand Kauert. Der Bergbaubesitzer Peter Kauert war der Ururgroßvater von beiden. Offensichtlich war Maria Wilhelmina Schmid am Haus erbberechtigt, denn der gleichnamige Sohn Johannes Christian Thönes, der auch Trauzeuge von Friedrich Albert und Maria Wilhelmina war, zog dann  1833 in ein Haus im Viertel „Im Kretsch“ um. Sein Vater starb im März 1832.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Damit blieb das Gebäude bis zum Tode der letzten Kauert-Nachkommen für gut 180 Jahre in Familienbesitz. Die Erben haben es dann verkauft. Das Gebäude ist ein Denkmal seit 1984.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;altes_zollhaus_alte_koelner_str_20&quot;&gt;Altes Zollhaus, Alte Kölner Str. 20&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/2013-08-18-jahreswanderung/p1040115.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:2013-08-18-jahreswanderung:p1040115.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/2013-08-18-jahreswanderung/p1040115.jpg?w=200&amp;amp;tok=0af4a9&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
19. Jhd. Zweigeschossiges Fachwerkhaus auf hohem Bruchsteinsockel, im Erdgeschoss an einer Giebelseite und an einer Traufseite in Backstein erneuert, im Obergeschoss vom Giebel verputzt, Eingang an der rückwärtigen Giebelseite, weiterer Eingang in das Kellergeschoss, rückwärtig kleiner Wirtschaftsanbau, teilweise massiv, teilweise in Fachwerk, zugehörig eine hölzerne Scheune (zum Wohnhaus ausgebaut), Denkmal seit 1984. Zur Zeit der Erstellung von Katasterkarten durch die Preußen im Jahre 1828 handelte es sich noch um eine Scheune, die einige Jahre später zu einem Wohnhaus umgebaut wurde. In einer 1837 von Wilhelm Klein erstellten Skizze mit der Ansicht vom Ortsteil Schniffel und der alten Kirche von Drabenderhöhe erkennt man bereits ein Wohnhaus, welches etwa sei 1898 von der Familie des Schusters Christian Lutter bewohnt wurde. Christian Lutter wurde 1851 in Morkepütz geboren. Sein Vater stammte allerdings aus Verr. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Haus gehörte, obwohl nördlich der Alten Kölner Straße gelegen, noch zur Bürgermeisterei Much, währenddessen alle anderen Gebäude, die nördlich der Straße lagen, der Bürgermeisterei Engelskirchen angehörten.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;haus_im_salzruempchen_brunnenweg_6&quot;&gt;Haus Im Salzrümpchen, Brunnenweg 6&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/scheidt/p1040116.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:scheidt:p1040116.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/scheidt/p1040116.jpg?w=200&amp;amp;tok=958a89&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Wohnhaus „Im Salzrümpchen“, 18. Jhd. Aus mündlicher Überlieferung wird auch von Salzdepots berichtet. Daher wahrscheinlich der Name. Nach dem 1. Weltkrieg lebte dort bis 1927 Otto Höhler, 1932 sein Bruder Gustav Höhler, danach der gemeinsame Bruder Eugen Höhler mit seiner Frau Margarethe. Er unterhielt Anfang der 1950er Jaher hier ein Lotto-Totto-Geschäft.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Jahr 1929 gründet Willi Hans in Drabenderhöhe, damals Gemeinde Much, die Firma Willi Hans Klempnerei und Installationen und eröffnet außerdem in dem Gebäude, welches die Hausnummer 29 hatte, ein Haushaltswarengeschäft. Als Betriebsfahrzeug ist ein Fahrrad vorhanden, größere Teile werden mit einem Milchwagen, dem einzigen damals verfügbaren Transportmittel zu den Kunden gebracht. Die junge Firma übersteht den zweiten Weltkrieg, den Nationalsozialismus und Berufsverbot. 1965 baute er eine dazugehörige Lagerhalle, sowie eine Wohn- und Geschäftshaus auf der gegenüberliegenden Seite der Alten Kölner Straße, in welches das Haushaltswarengeschäft umgezogen ist und von seiner Frau Marta, geborene Hüschemenger geführt wurde. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Weitere Informationen unter: &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/scheidt/salzruempchen&quot; class=&quot;wikilink1&quot; title=&quot;hoefe:scheidt:salzruempchen&quot; data-wiki-id=&quot;hoefe:scheidt:salzruempchen&quot;&gt;Im Salzrümpchen&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;ehemaliges_geraetehaus&quot;&gt;2. Ehemaliges Gerätehaus&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1040122.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1040122.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1040122.jpg?w=400&amp;amp;tok=e63fdf&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Alte Kölner Str. 31 - Die Freiwillige Feuerwehr wurde 1885 als erster Verein gegründet. Das erste provisorische Gerätehaus befand sich gegenüber der „alten“ Post. 1905 wurde ein neues Gerätehaus an der jetzigen Alten Kölner Strasse errichtet. 1962 zog die Feuerwehr dann in das freiwerdende hintere Schulgebäude von 1891 um. 1976 erfolgte dann der Bau der jetzigen Feuerwehrwache. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/freiwillige_feuerwehr_vor_dem_geraetehaus_von_1905.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:freiwillige_feuerwehr_vor_dem_geraetehaus_von_1905.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/freiwillige_feuerwehr_vor_dem_geraetehaus_von_1905.jpg?w=400&amp;amp;tok=eaa1f7&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Gerätehaus 1905
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;scheidt&quot;&gt;3. Scheidt&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Ortsteil Scheidt gliederte sich laut den alten Katatasterkarten von 1828 in vier Hofgruppen: Oben im Hof, Mitten im Hof mit &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/scheidt/dumpe&quot; class=&quot;wikilink1&quot; title=&quot;hoefe:scheidt:dumpe&quot; data-wiki-id=&quot;hoefe:scheidt:dumpe&quot;&gt;&amp;quot;In der Dumpe&amp;quot;&lt;/a&gt;, unten im Hof und &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/scheidt/bitze&quot; class=&quot;wikilink1&quot; title=&quot;hoefe:scheidt:bitze&quot; data-wiki-id=&quot;hoefe:scheidt:bitze&quot;&gt;Auf der Bitze&lt;/a&gt;. Noch halbwegs unverändert, alle ca. 18. Jhd: Scheidter Strasse 8, 10 und 16 (Bitze), Herrenhofer Str. 45/47, 29, Alte Kölner Str. 25 (Bitze). Auf der Bitze wird in den Kirchenbüchern das erste mal 1728 erwähnt. Die urkundliche Erstnennung von Scheidt findet sich 1559 in den Listen der Pferd- und Schüppendienste im Amt Windeck. Der dort gelistete Wilhelm ist 1574 Zeuge in einem Streit um die Bergrechte in Kaltenbach, was dokumentiert, dass schon damals die Menschen im Dorf im Bergbau beschäftigt waren. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;haus_claas_scheidter_strasse_8&quot;&gt;Haus Claas, Scheidter Straße 8&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/scheidt/img_0183.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:scheidt:img_0183.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/scheidt/img_0183.jpg?w=400&amp;amp;tok=c8577f&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ende 17., Anfang 18. Jhd., Haus der Familien Höhler, Claas und Schmitz, besonders macht das Haus, dass es nicht in Fachwerk errichtet wurde, sondern komplett in Bruchstein vermauert ist. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;haus_voss_herrenhofer_strasse_29&quot;&gt;Haus Voß, Herrenhofer Straße 29&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/img_0064.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:img_0064.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/img_0064.jpg?w=400&amp;amp;tok=0d810f&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Anfang 18.Jhd., Haus der Familien Voß und Heinemeyer.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Familie Voß stammte ursprünglich aus Linden. Der 1751 geborene Meister Peter Voß heiratete 1778 Elisabeth Schmidt aus Scheidt (vermutlich aus dem Hof Auf der Bitze). Sein Vater hieß Hermann Voß aus Linden (geboren 1707). Das Haus bestand aber schon, bevor Peter Voß dort einzog. Beim Umbau in den den 1970er Jahren kam ein Türspruch mit der Datierung 1729 zum Vorschein. Dieser Türsprüch ist leider verloren gegangen (Quelle: mündliche Überlieferung der Familie Pilar). Direkt neben dem Gebäude existierte eine Schmiede, die ebenfalls in den 1970er Jahren abgerissen wurde. Peters Sohn Johann Friedrich Voß, geboren 1792 war Hufschmied. Sohn Johann Friedrich (geboren 1815) führte den Schmiedebetrieb weiter. Da er aber keine männlichen Nachkommen hatte, übernahmen die Söhne seines Bruders Johannes Christian (geboren 1817, Landwirt und Bergmann) die Schmiede. Dies waren Albrecht und Christian Voß. Während Christian Voß im elterlichen Haus im Scheidt blieb, zog Albrecht Voß in den Ortsteil Anfang. Mit der Schließung der &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/silberkaule&quot; class=&quot;wikilink1&quot; title=&quot;hoefe:silberkaule&quot; data-wiki-id=&quot;hoefe:silberkaule&quot;&gt;Grube Silberkaule&lt;/a&gt; 1896 brach man dieses Haus dort ab und versetzte es nach Anfang. Christian Voß Tochter Bertha heiratete den aus Lüdhorst stammenden Schlosser Friedrich Heinemeyer. Ihr Sohn Friedrich wiederum war Landwirt und Verwalter der Molkerei. In den 1970er Jahren wurde das Haus dann an die Familie Pilar verkauft und hatte danach immer wieder wechselende Besitzer. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;haus_auf_der_bitze_scheidter_strasse_16&quot;&gt;Haus Auf der Bitze, Scheidter Straße 16&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/scheidt/img_0182.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:scheidt:img_0182.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/scheidt/img_0182.jpg?w=400&amp;amp;tok=5cbfbc&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
„Auf der Bitze“, Anfang 18. Jhd., Haus der Familien Jost, Schmidt und Hüschemenger, siehe auch &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/scheidt/bitze&quot; class=&quot;wikilink1&quot; title=&quot;hoefe:scheidt:bitze&quot; data-wiki-id=&quot;hoefe:scheidt:bitze&quot;&gt;Auf der Bitze&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;altes_pfarrhaus_pfaffenscheid&quot;&gt;4. Altes Pfarrhaus Pfaffenscheid&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Pfaffenscheider Weg 1/3, ehemaliges Pfarrgut, 2 geschossiges Fachwerkhaus, linker Trakt (Stalltrakt), im Erdgeschoss Bruchstein, Giebel verbrettert mit Luke, rückwärtig massiv erneuert, Kniestock des Daches später, zugehörige Fachwerkscheune und weiteres Gebäude in Bruchstein und Holz (ehemals Schule), 17. Jhd. Im Kern 16. Jhd. Das Pfarrgut wird im Visitationbericht von Jakob Sasse an die herzogliche Kommission erstmals 1582 mit 24 Morgen Haferland und 2 Morgen Garten erwähnt. Aber das Gut war nicht sehr ertragreich, da es kaum für 6 Kühe ausreichend Futter lieferte.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/dscf0163.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:dscf0163.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/dscf0163.jpg?w=200&amp;amp;tok=0b92d7&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Kirchenrechnungen lassen zunehmend bauliche Mängel feststellen. Zwischen 1719 und 1734 werden laufend Reparaturen vorgenommen. 1744 wurden die Gebäude durch einen Sturm, 10 alte Eichen stürzten um, schwer beschädigt. Die Renovierungsarbeiten wurden erst 1770 abgeschlossen. Mit Pastor Schöler wird dann 1790 das Pfarrhaus im Dorf erbaut, das Pfarrgut 1867 dann verkauft. Bis 1806 nannte man den Hof Wiedenhof, erst mit den Franzosen kam die Bezeichnung Pfaffenscheid auf. Denkmal seit 1984. Weitere Informationen zu Pfaffenscheid: &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/scheidt/pfaffenscheid&quot; class=&quot;wikilink1&quot; title=&quot;hoefe:scheidt:pfaffenscheid&quot; data-wiki-id=&quot;hoefe:scheidt:pfaffenscheid&quot;&gt;Pfaffenscheid&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;historische_schulehaus_schmalenbach_drabenderhoeher_strasse&quot;&gt;5. Historische Schule/Haus Schmalenbach, Drabenderhöher Straße&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050949.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050949.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050949.jpg?w=400&amp;amp;tok=dae2c5&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Drabenderhöher Str. 19. Bereits vor der Amtszeit des evangelischen Pastors Jacob Neuleben (1555 bis 1571) wird indirekt eine Schule in Drabenderhöhe erwähnt. Dabei berichtet „Caplan, Herr Johan von der Höe, Verkünder göttlichen Worts vor den semtlichen Senioren (Kirchenältesten) über Streitigkeiten und Verleumdungen seiner Schulknaben“. Die Vikare und später die Pfarrer erteilten also den Unterricht. Mit der Einführung der reformierten Kirchenordnung nach dem Heidelberger Katechismus erfolgte 1605 auch die Anordnung zur Errichtung von Schulen, die wohl aber nicht immer beachtet wurden. Vermutlich bestanden zu dieser Zeit nur Schulen in den 5 homburgischen Kirchdörfern. Erste Erwähnungen finden sich 1579 in Nümbrecht, 1587 in Wiehl, 1590 in Marienberghausen und 1613 in Marienhagen. Für Drabenderhöhe muss auch angenommen werden, dass die Kinder im damaligen Pfarrgut Pfaffenscheid unterrichtet wurden. Erst unter Graf Carl Friedrich zu Sayn-Wittgenstein-Homburg wurden 1698 verpflichtend die Honschaftsschulen eingeführt. Ein Beispiel dafür ist die Schule in Reuschenbach in der Weiershagener Honschaft, die ebenfalls 1698 erstmalig erwähnt wurde. Zur Zeit des Pfarrer Johann Jakob Haas aus Verr, der von 1706 bis 1729 hier amtierte, kam der erste „Schulmeister“ nach Drabenderhöhe, Schumacher aus Wiehl. Vermutlich handelte es sich dabei um den 1753 in Soelsiefen gestorbenen Johann Peter Schumacher. Der Unterricht fand in Privathäusern statt. Um sein Einkommen aufzubessern, übertrug man ihm den Glöcknerdienst. Lehrer Schumacher blieb allerdings nur wenige Jahre. Unter Pastor Bellingrath, der 1729 nach Drabenderhöhe kam, wird kein Lehrer mehr erwähnt. Er selbst unterrichtete, wenn kein Lehrer da war, besonders in den Wintermonaten im Pfarrhaus in Pfaffenscheid. Im Jahre 1742 wurde auf Befehl des Grafen Friedrich Karl zu Sayn-Wittgenstein-Homburg eine neue Schule zu Drabenderhöhe errichtet. Pastor Christian Bellingrath (1727 bis 1784) gelang es, die beiden Schwestern Anna Maria und Elisabeth Clemens, die keine Anverwandten hatten, Ihr Haus und Garten sowie 4 Morgen Land und einer Wiese an die Kirchengemeinde zum Bau einer Schule zu vermachen. Nach dem Tode der beiden Schwestern wurde das Haus umgebaut und erhielt neben einer Schulkasse eine Lehrerwohnung. Vermutlich kam Caspar Heinrich Velder aus Marienberghausen 1742 nach Drabenderhöhe. Im Kirchenbuch ist er 1747 als Schulmeister erwähnt und unterrichtete vermutlich bis zu seinem Tode 1766. Ein Schulzwang bestand bis dahin nicht. Erst durch die von Ludwig Ferdinand, regierender Graf zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Herr zu Homburg, Vallendar, Bruch, Neumagen und Neuhemsbach, am 24. Oktober 1744 erlassene Homburgische Schulordnung wurde mit gewissen Ausnahmen der Schulzwang eingeführt. In dieser Schulordnung wurde auch ein Schulgeld festgesetzt und darin bestimmt: das jeden Orts gewohnte Schulgeld, so hiermit in specie auf der Drabenderhöhe auf 10 Albus (0,23 Cent) monatlich determiniret wird. Nach der Kirchenchronik amtierte in den letzten Dienstjahren des Pfarrers Bellingrath an der Schule Lehrer Johann Heinrich Bischof. Vermutlich kam er um 1780 nach Drabenderhöhe und stammte aus Birnbach, Kreis Altenkirchen. Doch er vernachlässigte den Unterricht, weil er sich mehr dem Ackerbau zuwandte, so dass der Schulgehilfe Jakob Grott aus Dierdorf eingestellt wurde. Von 1809 bis zu seinem Tode 1821 übernahm er dann den Schuldienst. 1837 verkaufte man das Haus und Garten für 200 Thaler an den Lehrer Peter Schmalenbach. 1863 konnte Lehrer Schmalenbach auf eine 40jährige Amtszeit zurückblicken, die von der Schulbehörde und der Schulgemeinde in einer Feierstunde besonders gewürdigt wurde.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
An der alten Schule Drabenderhöhe waren folgende Lehrkräfte tätig: 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Johann Peter Schumacher - während der Amtszeit von Pastor Johann Jacob Haas (1706 bis 1729) nach Drabenderhöhe berufen, aber nur wenige Jahre dort tätig&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Caspar Heinrich Velder - vermutlich von 1742 bis 1764&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Johann Wilhelm Simon - vermutlich 1764 bis 1780&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Heinrich Bischof - vermutlich um 1780 bis 1809&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Jakob Grott - 1809 bis 1821&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Peter Schmalenbach - 1822 bis 1864&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;altes_schulhaus&quot;&gt;6. Altes Schulhaus&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Oskar-Hartmann-Strasse/Alter Schulplatz. Nach dem Verkauf des alten Schulhauses, wurde im Jahre 1837 ein neues Schulhaus auf dem jetztigen Parkplatz vor der Feuerwehr errichtet. Der Kostenaufwand betrug 1200 Thaler. Seit Pfingsten 1838 wurde dort auch unterrichtet. Die „alte“ Schule wurde 1961 abgerissen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/2013-08-18-jahreswanderung/2013_jahreswanderung_34.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:2013-08-18-jahreswanderung:2013_jahreswanderung_34.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/2013-08-18-jahreswanderung/2013_jahreswanderung_34.jpg?w=200&amp;amp;tok=86c7d5&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Eduard Dörrenberg übernahm im September 1864 den Schuldienst mit 160 Kindern. Das starke Anwachsen der Schülerzahl erforderte eine zweite Lehrkraft. Pfarrer Jüngst unterstützte wirksam alle Massnahmen zur Behebung des Notstandes. Wegen Lehrermangels musste jedoch vorerst für eine Reihe von Jahren  auf Präparanden als Schulhelfer zurückgegriffen werden. 
Im Jahre 1875 wurden bereits 230 Schüler in zwei Klassen unterrichet. Die Schulaufsicht wurde bis dahin durch den Ortspfarrer als Schulpfleger wahrgenommen. Kultusminister Dr. Falk führte nach 1876 die Schulinspektion durch. Er regte im Hinblick auf die grosse Schülerzahl in Drabenderhöhe die Einrichtung einer dreiklssigen Schule an, jedoch musste wegen fehlenden Lehrpersonals der Unterricht zunächst mit zwei Lehrkräften bewältigt werden.  1879 wurde dann eine dritte Klasse eingerichtet. Da der Raum fehlte, war diese bis 1892 im Saal des Gasthofes Müllenbach untergebracht.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/evgl.schule_drabenderhoeheum_1930_.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:evgl.schule_drabenderhoeheum_1930_.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/evgl.schule_drabenderhoeheum_1930_.jpg?w=400&amp;amp;tok=b950c1&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das alte Schulhaus von 1837, hinten das Schulhaus von 1891 in den 1930er Jahren, 
 © Oberbergischer Kreis, Heimatbildarchiv
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Um den Notstand zu beheben, gelang es dem Lehrer Dörrenbach mit Unterstützung des Bürgermeister Ennenbach einen neuen Schulsaal, einen (noch heute existierenden) Ziegelsteinbau im Jahre 1891 zu errichten. Dieser Schulsaal wurde von Leo Schmidt aus Hillerscheid erbaut und stellte diesen der Gemeinde gegen eine Miete von 360,- Mark zur Verfügung. Das Gebäude ging unter diesen Bedingungen nach zwanzig Jahren in den Besitz der Gemeinde über. 1894 nahm die Schülerzahl ab (172), da die Bergwerke in Wellerscheid und der Grube Silberkaule ihren Betrieb einstellten und einige Familien ins Agger- und Wiehltal verzogen. 1911 hatte die Schule nur noch 156 Kinder. Das hatte den Grund, dass die Eisenerzgruben Bliesenbach im Loopetal und in Forst geschlossen wurden. Mit der abnehmenden Schülerzahl wurde die Schule 1923 wieder zweiklassig. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/24053_schule_drabenderhoehe.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:24053_schule_drabenderhoehe.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/24053_schule_drabenderhoehe.jpg?w=400&amp;amp;tok=b83ea7&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das alte Schulhaus von 1837 in den 1930er Jahren, © Oberbergischer Kreis, Heimatbildarchiv
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/24054_2._schulgeb._drabenderhoehe.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:24054_2._schulgeb._drabenderhoehe.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/24054_2._schulgeb._drabenderhoehe.jpg?w=400&amp;amp;tok=e0dc12&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Schulhaus von 1891 in den 1930er Jahren, © Oberbergischer Kreis, Heimatbildarchiv
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
In dem freiwerdenden Raum wurde eine Jugendherberge eingerichtet. Die Jugendherberge war Ziel vieler Jugendlicher, und der Besuch steigerte sich von Jahr zu Jahr. Im Jahre 1938 wurden dort 25 Betten zur Verfügung gestellt. 1932 gehörten zum Schulverband Drabenderhöhe die Ortschaften Drabenderhöhe, Dahl, Hillerscheid, Jennecken, Niederhof, Hahn, Immen, Brächen (Gem. Drabenderhöhe), Scheidt, Pfaffenscheid, Obermiebach, Anfang, Verr, Büddelhagen und Brächen (Gem. Engelskirchen und Gem. Ründeroth). Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges 1939 ergaben sich grosse Schwierigkeiten zur Erteilung des Unterrichts, da die beiden Lehrer Oskar Hartmann und Gustav Vormstein zum Kriegsdienst einberufen wurden. Die Lücke füllte man mit  dem Schulhelfer Walter Schmitz und der Laienhelferin Regine Schmidt aus Niederhof. Im Jahre 1944 kam dann als Evakuierte die Lehrerin Hedwig Witscher nach Drabenderhöhe, die zuvor schon viele Jahre in Köln im Schulwesen tätig war. Im Juni 1944 wurde sie mit der Schulleitung beauftragt. Die Schülerzahl, die 1939 nur noch 110 betrug, war durch den Zugang der Kinder von Evakuierten auf 160 angestiegen. Im Oktober 1944 kam es zu einer Beschlagnahme der Schulräume seitens der Kreisleitung der NSDAP zwechs Unterbringung von Flüchtlingen aus dem Jülicher Gebiet. Der Unterricht für die Schüler aus Drabenderhöhe, Verr und Dahl wurde damals in einem Raum des Gasthofes Müllenbach an zwei Tagen in der Woche erteilt, an den übrigen musste der Unterricht für Hahn, Niederhof, Hillerscheid und Jennecken in Privathäusern dortselbst wahrgenommen werden. Nach den Fliegerangriffen im März 1945 kam es zur vorläufigen Schliessung des Unterrichtes. Am 28.05.1945  wurde der Religionsunterricht durch Pastor Adolf Müller und Lehrerin Hedwig Witscher wieder aufgenommen. Am 09. August 1945 erfolgte dann die Wiederaufnahme des Schulunterrichtes mit einer schlichten Feier. 1948 wurde die Schule vierklassig (221 Schüler). 1955 wurde Oskar Hartmann Hauptlehrer in Drabenderhöhe. Seinen Bemühungen ist zu verdanken, dass ein neues Schulgebäude entstand. Er leitete die Lehranstalt bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand am 31. März 1965 und war bei Schülern, Kollegen und Eltern ein sehr beliebter und geschätzter Lehrer. Ihm zu Ehren wurde auch eine Strasse in der Nähe des neuen Schulgebäudes in Oskar-Hartmann-Strasse benannt.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Direkt neben dem „alten Schulhaus“ wurde 1905 ein Gebäude mit der Lehrerwohnung errichtet. Mit Errichtung der Feuerwehrgebäudes 1976 wurde es abgerissen. 
1926 wird ein Einfamilienhaus an der Zeitstrasse 14 für den 2. Lehrer gebaut.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1959 wurde die jetzige Schule nach langen Jahren unzureichender Raumverhältnisse durch den Bau einer vierklassigen Schule mit Turnhalle und Werkraum am Westrand des Dorfes errichtet. Seit dem 23. September 1960 wurde dort auch unterrichtet. Durch den Zuzug der Siebenbürger-Sachsen, wurde Ende 1964 mit einem Erweiterungsbau mit Lehrschwimmbecken der Schule in ein achtklassiges Schulsystem begonnen. Am 01. August 1970 wurden die Evangelische Volksschule Drabenderhöhe und die Gemeinschaftsgrundschule in Faulmert aufgelöst und zur Gemeinschftsgrundschule Drabenderhöhe zusammengelegt und hatte 1976 11 Klassen, sowie eine Vorschulklasse mit insgesamt 329 Kindern. Damals waren 10 Lehrkräfte an der Schule tätig, darunter 3 Siebenbürger Sachsen. Der Nachfolger von Oskar Hartmann wurde der aus Siebenbürgen stammende Robert Gassner, der am 10.04.1965 die Leitung der Schule übernahm. Robert Gassner war bereits bis 1944 als Lehrer in Siebenbürgen tätig, wobei er ab 1935 auch als Pfarrer amtierte. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
An der alten Schule Drabenderhöhe waren folgende Lehrkräfte tätig: 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1 node&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Eduard Dörrenberg - 1864 bis 01.10.1902&lt;/div&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level3 node&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Schulhelfer in den Jahren 1869 bis 1876:&lt;/div&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level5&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Präparand Wilhelm Röhrig&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level5&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Seminarist Ferdinand Schmidt&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level5&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Präparand August Schumacher&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level5&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Präparand Robert Hartmann&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level5&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Präparand Karl Röhrig&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Carl Hugo Naaf - 1878 bis 1879&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Präprand Heinrich Moog - 1878 bis 1879&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Robert Hartmann - 1879 bis 02.10.1880&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Friedrich Gustav Klein - Januar 1880 bis 01.10.1880&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Christian Engel - 1880 bis 1884&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Präparand Karl Roth - 1880 bis 01.09.1881&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Hermann Schmidt - 01.09.1881 bis 01.09.1924, ab 1902 Hauptlehrer&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Karl Blasberg - 1884 bis 1885&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Heinrich Sohn - 1885 bis 15.10.1886  &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Wilhelm Steinbach - 15.10.1886 bis Ostern 1887&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Bierbrauer &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Koch - 1887 bis 1893&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Kleine&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Banze - Ostern 1893 bis 1897&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Karl Kleinjung - 1897 bis 1898&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Ernst Branscheid - März 1899 bis April 1903&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Wilhelm Kalle - 1902 bis 1904&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Wilhelm Weber - April 1903 bis 1907&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Eugen Bechem - 1904 bis 1908&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Karl Mahnert - 1907 bis 1913&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Erwin Bick - 1908 bis 1912&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Wilhelm Groll - 1912 bis 1921&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Gustav Rohler - 1913 bis 01.04.1914&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Jakob Schätzel - 01.05.1914 bis 27.07.1921&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Wilhelm Große-Flasche - Ostern 1920 bis Oktober 1920&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Heinrich Baumeister - 1921 bis 31.12.1930, ab September 1924 Hauptlehrer&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Emil Koch - Herbst 1921 bis 01.07.1934&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Rudolf Bierbach 08.01.1931 bis 01.08.1932&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Wilhelm Rüssmann - 1931 bis 1939&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Leher Oskar Hartmann - 01.08.1932 bis 01.09.1939 und 01.04.1955 bis 31.03.1965, Hauptlehrer ab 01.04.1955, zwischenzeitlich im Kriegsdienst und Gefangenschaft 01.09.1939 bis 15.04.1946&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Gustav Vormstein - 01.07.1934 bis 11.09.1943, anschliessend Kriegsdienst und Gefangenschaft bis 1947&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Schulhelferin Regine Schmidt - 1943 bis 1945&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Schulhelfer und später Lehrer Walter Schmitz - 1943 bis 1953&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrerin Hedwig Witscher - 1944 bis 01.04.1955, ab August 1944 Schulleiterin, ab 19.05.1950 Hauptlehrerin&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Schulhelferin Winters - 01.02.1945 bis 15.10.1945&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Otto Krämer - 15.10.1945 bis 1947&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Schulhelferin Liese Schumacher - Mai 1946 bis 01.10.1946&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Werner Schmidt - 1946 bis Oktober 1946&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrerin Inge Bahr - 01.05.1949 bis 01.07.1951&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Helmut Gödicke - 01.05.1948 bis 1977&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lehrer Karl Jokisch - 1953 bis 1959&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Die zahlenmässige Entwicklung der Schule 
&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;table sectionedit1&quot;&gt;&lt;table class=&quot;inline&quot;&gt;
	&lt;tr class=&quot;row0&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Jahr&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Anzahl der Kinder&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Anzahl Klassen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row1&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1864&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;160&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row2&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1876&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;230&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;2&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row3&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1880&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;226&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;3&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row4&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1883&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;196&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;3&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row5&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1890&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;170&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;3&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row6&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1911&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;156&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;3&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row7&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1917&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;210&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;3&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row8&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1931&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;104&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;2&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row9&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1932&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;160&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;2&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row10&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1935&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;110&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;2&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row11&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1944&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;160&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;3&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row12&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1947&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;221&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;3&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row13&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1948&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;221&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;4&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row14&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1951&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;177&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;4&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row15&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1952&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;175&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;4&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row16&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1953&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;140&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;4&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row17&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;1955&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;106&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;3&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;secid&amp;quot;:1,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;28163-28423&amp;quot;} --&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;wohn-_und_geschaeftshaus_loewer&quot;&gt;7. Wohn- und Geschäftshaus Löwer&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050960.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050960.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050960.jpg?w=400&amp;amp;tok=d6cb8b&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Drabenderhöher Str. 8, erbaut 1904, Erdgeschoss in Mauerwerk, Obergeschoss in Fachwerk, Fassadenausbildung in allen Bestandteilen erhalten. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Haus und das Nachbargebäude wurden beim großen Brand im Jahre 1847 zerstört und wieder neu errichtet. Im Jahre 1832 bewohnte die linke Hälfte die Familie des Schulmeisters und späteren Gastwirtes Johann Henrich Bischoff. Er stammte aus Oberirsen im Kirchspiel Birnbach, Kreis Altenkirchen. Laut der Kirchenchronik ist er in den letzten Amtsjahren des Pfarrers Christian Bellingrath, der 1784 verstarb, nach Drabenderhöhe gekommen. Doch er vernachlässigte den Unterricht, weil er sich mehr dem Ackerbau zuwandte, so dass der Schulgehilfe Jakob Grott aus Dierdorf eingestellt wurde.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die rechte Haushälfte gehörte der Familie des Johann Henrich Jüngling, der bereits vor 1814 verstarb. Die Familie Jüngling wurde schon in der Personenaufnahme des Pfarrers Johannes Haas im Jahre 1675 genannt. Vermutlich haben die Erben das Haus dann an die Familie Löwer nach 1832 verkauft. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Johann Christian Loewer war Seeoffizier, Munizialrat in Nümbrecht , Papierfabrikant in Homburg, sowie Gastwirt in Drabenderhöhe, geboren 1767 in Berleburg. Als die Papiermühle 1810 in in privaten Besitz der Familie Geldmacher überging, gründete er einige Zeit später in Drabenderhöhe einen Papierwarenhandel, Textilgrosshandlung und Textilwarengeschäft. Er schickte Vertreter mit Mustern übers Land und bereiste auch selbst in der Kutsche mit eigenen Pferden die Kundschaft. Da die oberbergischen Hausfrauen stets Wert auf schöne Wäsche legten und die Aussteuer der Töchter Jahr für Jahr zusammensparten, die „Dienstmädchen“ auch zu Weihnachten meist Wäsche für die Aussteuer erhielten, dürfte der Handel ein lukratives Geschäft gewesen sein. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Jahre 1904 errichtete die Familie Löwer den Anbau, der den den gründerzeitlichen Umgang mit Proportionen und Materialien, sowie Fachwerk den an baugewerblichen Schulen entwickelten Stil zeigt. Das Haus steht seit 1983 unter Denkmalschutz. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
In der linken Haushälfte war die Postagentur bis zur Errichtung des Neubaus an der Höherdahlstrasse im Jahre 1966 untergebracht. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/haus_loewer.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:haus_loewer.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/haus_loewer.jpg?w=400&amp;amp;tok=9aa10c&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
Haus Löwer 1913
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;evangelisches_pfarrhaus&quot;&gt;8. Evangelisches Pfarrhaus&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Drabenderhöher Str. 4, Pfarrhaus von 1790, 2 geschossiges Fachwerkhaus mit Krüppelwalmdach. Giebel und rückwärtige Traufseite verschiefert.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050782.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050782.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050782.jpg?w=400&amp;amp;tok=7ab711&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Da das alte Pfarrhaus im &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/scheidt/pfaffenscheid&quot; class=&quot;wikilink1&quot; title=&quot;hoefe:scheidt:pfaffenscheid&quot; data-wiki-id=&quot;hoefe:scheidt:pfaffenscheid&quot;&gt;Pfaffenscheid&lt;/a&gt; in schlechten Zustand war und der damalige Landesvorstand keine Gelder bewilligte um ein neues Haus zu errichten, baute Pastor Johann Wilhelm Schöler ein eigenes Haus. Er besass Grundstücke in Drabenderhöhe. Noch heute gibt es die Flurbezeichnung „Im Schölersgarten“ (Fläche hinter Gasthof Klein, Strasse im Biesengarten). Am 24.12.1860 kaufte die Kirchengemeinde das Gebäude und verkaufte das Pfarrgut Pfaffenscheid an Witwe Schöneshofer. Pfarrer Spandau modernisiert nach 1906 das Haus, setzt einen Erker daran und errichtet einen Anbau mit Konfirmandensaal.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_pfarrhaus_1913_1.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:drabenderhoehe_pfarrhaus_1913_1.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_pfarrhaus_1913_1.jpg?w=400&amp;amp;tok=a45940&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Pfarrhaus 1913
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/haustuer_pfarrhaus_drabenderhoehe_1.4.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:haustuer_pfarrhaus_drabenderhoehe_1.4.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/haustuer_pfarrhaus_drabenderhoehe_1.4.jpg?w=400&amp;amp;tok=7f8d1a&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die spätbarocke Türe des Pfarrhaus in den 1930er Jahren, © Oberbergischer Kreis, Heimatbildarchiv
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Krieg brannte der Dachstuhl aus, der barockisierende Giebel wurde in anderer Form wiedererrichtet. Denkmal seit 1983.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;gasthof_klein&quot;&gt;9. Gasthof Klein&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/20.03.05_scheidt_010.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:20.03.05_scheidt_010.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/20.03.05_scheidt_010.jpg?w=200&amp;amp;tok=f4a1bf&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der gelernte und 1820 in Drabenderhöhe geborene Fuhrmann Friedrich Klein eröffnete am 1. Oktober 1860 einen Gasthof in Scheidt im Ortsteil Kretsch in der vorher unbebauten Flur „Im Schölersgarten“. Das stattliche Haus befand sich noch in der Gemeinde Much direkt an der Kreis- und Gemeindegrenze zur Bürgermeisterei Drabenderhöhe/Kreis Gummersbach. Nebenbei betrieb er eine Hauderei, was man heute einem Fuhrgeschäft entspricht. Der Fuhrpark bestand damals aus Kutschen. Sein Vater, der aus Nallingen stammende Schmied Christian Klein ließ sich mit der Hochzeit mit Maria Elisabeth Käfer 1805 in Drabenderhöhe nieder. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/gasthof_klein_mit_kirche_um_1908_2_.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:gasthof_klein_mit_kirche_um_1908_2_.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/gasthof_klein_mit_kirche_um_1908_2_.jpg?w=200&amp;amp;tok=18285c&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; title=&quot;Gasthof Klein, Inhaberin Witwe Christian Klein, Bäckerei und Sommerfrische&quot; alt=&quot;Gasthof Klein, Inhaberin Witwe Christian Klein, Bäckerei und Sommerfrische&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Gasthof Klein, Inhaberin Witwe Christian Klein, Bäckerei und Sommerfrische um 1908
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
In zweiter Generation übernahm nach Friedrichs Tod 1866 sein Sohn Friedrich den Betrieb. Friedrich Klein verstarb allerdings 1883 mit nur 38 Jahren. Seine Brüder Carl und Robert übernahmen zunächst den Betrieb. Der Bruder Christian Klein führte das Gasthaus in Heckhaus, welches von den Bergleuten im Bergwerk am Heckberg frequentiert wurde. Nach der Schließung der Grube Silberkaule gab Christian Klein den Betrieb in Heckhaus auf. Später kam es zur Teilung des Hauses in Scheidt und Christian Klein und führte den Betrieb ab 1895 weiter. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_gasthof_klein_um_1910.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:drabenderhoehe_gasthof_klein_um_1910.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_gasthof_klein_um_1910.jpg?w=200&amp;amp;tok=ef695e&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; title=&quot;Gasthof Klein um 1910&quot; alt=&quot;Gasthof Klein um 1910&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Gasthof Klein um 1910
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1896 wurde das Haus für den Fremdenverkehr eingerichtet. Vorher war es eine reine Gastwirtschaft mit Essen und Übernachtung. Bis zu 60 Gäste konnten damals untergebracht werden. Christian Klein starb 1898, seine Ehefrau Bertha führte zunächst denn Betrieb fort und übertrug diesen an den Sohn Ernst Klein, der die Gastwirtschaft 1921 mit seiner Frau Emma, geborene Hüschemenger übernahm. Zielstrebig baute er das Haus aus und gab ihm ein stattliches Aussehen. Viele Sommerfrischler machten den Gasthof Klein zu ihrem Feriendomizil. Nachdem im Jahre 1924 eine zum Gasthaus gehörende Scheune, sowie eine ihm anteilig besitzendes, aber kaum versichertes Sägewerk abbrannte, wurde 1925 ein Saal mit Kegelbahn angebaut. Im Schriftverkehr mit der Baubehörde in Much wird hierbei auch die Kirmes am 16. August 1925 erwähnt. 1929 wurde die Sockelmauer für eine vorgelagerte Terasse errichtet. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/gasthof_klein_1930er_jahre.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:gasthof_klein_1930er_jahre.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/gasthof_klein_1930er_jahre.jpg?w=200&amp;amp;tok=42f360&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; title=&quot;Gasthof Klein um 1935&quot; alt=&quot;Gasthof Klein um 1935&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Gasthof Klein um 1935
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Sägewerk stürzte beim Wiederaufbau erneut ein. Die Dachkonstruktion des Saalbaus wurde im strengen Winter 1940/41 aufgrund hoher Schneelast zerstört. Der Saal wurde noch während des Krieges neu aufgebaut. Seit 1943 übte die Leitung die dritte Generation mit Ernst Klein junior aus. Bei einem Fliegerangriff am 21. März 1945 mit Brand- und Phosphorbomben brannte der Dachstuhl aus. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/scan_20210515_182_.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:scan_20210515_182_.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/scan_20210515_182_.jpg?w=200&amp;amp;tok=ae738a&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; title=&quot;Einsturz des Saalbaus im Winter 1940/41&quot; alt=&quot;Einsturz des Saalbaus im Winter 1940/41&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/scan_20210515_187_.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:scan_20210515_187_.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/scan_20210515_187_.jpg?w=200&amp;amp;tok=25d237&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; title=&quot;Einsturz des Saalbaus im Winter 1940/41&quot; alt=&quot;Einsturz des Saalbaus im Winter 1940/41&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Einsturz des Saalbaus im Winter 1940/41
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ernst Klein junior verstarb 1953 mit 50 Jahren. Ernst Klein senior übernahm gemeinsam mit seiner Schwiegertochter Erna Noß das Unternehmen. Im Jahre 1953 erfolgte auch eine Umänderung innerhalb des Hauses. Die Küche wurde verlegt und an die gleiche Stelle wurde ein Gesellschaftszimmer eingerichtet. Zur der Zeit existierten mehrere Gast- und Gesellschaftsräume, sowie Hotelzimmer mit 18 Betten. Aber schon bald erwies sich, dass  der Gastraum nicht mehr ausreichte. Daher fanden 1963 Renovierungsarbeiten statt. Der Gastraum wurde wesentlich vergrößert, so dass jetzt bis zu 80 Gäste Platz hatten. Die bisherige Diele und das Zimmer der Pensionsgäste wurde angegliedert. Die Schanktheke erhielt einen neuen Standort. Die Gestaltung erfolgte nach damals modernen Standpunkten. In den 1960er Jahren ging der Gasthof Klein in die fünfte Generation an Ernst-Otto Klein über. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_gasthof_klein_1956.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:drabenderhoehe_gasthof_klein_1956.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_gasthof_klein_1956.jpg?w=200&amp;amp;tok=f7d69b&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; title=&quot;Gasthof Klein 1956&quot; alt=&quot;Gasthof Klein 1956&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Gasthof Klein 1956
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Saalbau wurde in den Jahren 1995/1996 abgerissen und durch ein modernes Wohn- und Geschäftshaus mit 17 Eigentumswohnungen und 4 Ladenlokalen ersetzt. Dadurch wurde die Kegelbahn, als auch der kleine Saal des Gasthofes aufgegeben. Der Gastbetrieb im historischen Gebäude war nicht davon betroffen. Ernst-Otto Klein gab dann später auf und vermietete die Räumlichkeiten an einen neuen Betreiber, der dort eine Pizzerei einrichtete. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/gasthof_klein_postkarte_1950er_jahre.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:gasthof_klein_postkarte_1950er_jahre.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/gasthof_klein_postkarte_1950er_jahre.jpg?w=200&amp;amp;tok=5f4b3e&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; title=&quot;Gasthof Klein 1956&quot; alt=&quot;Gasthof Klein 1956&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Gasthof Klein 1956
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nachdem das Gebäude zwei Jahre leer stand, wurde im März 2010 der Gastbetrieb mit Hotel als „Artfarm“ neu erfunden. Die Idee eines Künstlerhotels mit Restaurant und Kleinkunstbühne stammt von Stefan Rothmann. Für die Gastronomie wurde 2014 ein neuer Betreiber mit Schwerpunkt der österreichisch-ungarischen Küche gefunden. Doch der neue Betreiber orientierte sich einige Jahre später aufgrund von Unrentabilität nach Gummersbach um. Die Artfarm konnte im Februar 2020 mit neuem Mieter und eingeschränktem Betrieb wiedereröffnet werden. Am 30. Juni 2025 gab die Besitzerin des Hauses, die den Gastronomiebetrieb mittlerweile führte den Betrieb auf. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Es handelt sich um einen verputzten Ziegelbau in fünf zu fünf Achsen. Der stattliche Bau wird durch die Eingänge von der Drabenderhöher Straße und von der Zeitstraße erschlossen. Die Eingänge sind trauf- und giebelseitig, jeweils in der Mittelachse. Die Fenster und Türen haben Stuckumrahmung. Die Putzfassaden sind durch Eckquaderungen, umlaufende Gurtgesimse über dem Erd- und Obergeschoss, ein stark verkropftes Traufgesims, Putzumrahmungen der Fenster, Medaillons im Giebel und im Drempel sowie halbkreisförmige Bögen mit Muschelornamenten über den Eingängen reich gegliedert. Die einzelnen Geschosse sind durch Gesimse gegeneinander abgegrenzt. Im Innern ist das konstruktive Baugefüge in der Fachwerkkonstruktion unter anderem im Grundriss erhalten. Nicht erhalten ist die baufeste Ausstattung wie Außentüren und Innentüren. Das Gebäude steht seit 1994 unter Denkmalschutz.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Weitere Informationen unter: &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/scheidt/kretsch&quot; class=&quot;wikilink1&quot; title=&quot;hoefe:scheidt:kretsch&quot; data-wiki-id=&quot;hoefe:scheidt:kretsch&quot;&gt;Kretsch&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;wohn-_und_gasthaus_zur_dorfschaenke&quot;&gt;10. Wohn- und Gasthaus &amp;quot;Zur Dorfschänke&amp;quot;&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/p1040126.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:p1040126.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/p1040126.jpg?w=200&amp;amp;tok=84e79f&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Alte Kölner Straße 2. Haus „Auf dem Anfang“, wahrscheinlich Anfang 18. Jhd gebaut,  im Kern aber älter.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Anfang wurde urkundlich das erste Mal 1638 in den Kirchenrechnungen von Drabenderhöhe erwähnt. Jost „ufm Anfang“ hatte an die Kirche 1 Gulden und 5 Albus zu zahlen. Vermutlich war er Pächter eines Grundstückes oder vielleicht gehörte der ganze Hof der Kirche. Diese Pacht lässt sich bis 1646 nachweisen. In diesem Jahr ist Jost dann nach Scheidt umgezogen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
In den Kirchenbüchern von Marienberghausen heißt es 1669 „Uff dem Anfang“. Erwähnt wird bei der Taufe von Johann Lang aus Elsenroth, Gerta, des Peters Hausfrau. In Anfang lebte damals die Familie Peter Schmitt, die in der Personenaufnahme von 1675 des Drabenderhöher Pastors Johannes Haas aufgelistet ist. Peter Schmitt war Kaufmann und Besitzer der Weiershagener Hütte. Dort wurden Kanonen und Eisengeschütze gegossen.  Im Jahre 1680 zog er nach Drabenderhöhe um. Sein Sohn Christian Schmitt, in Anfang geboren, studierte Rechtswissenschaften, war Advokat, Bergvogt und homburgischer Kanzleirat. Er erbaute das Burghaus in Bielstein um 1730.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Auf die Familie Schmitt folgten die Familien von Anton Bergerhoff (aus Büttinghausen zugezogen), seinem Sohn Heinrich Bergerhoff und Schwiegersohn Johann Jüngling (etwa 1680 bis 1635), Ludwig Ernst Schmitt (einem Sohn des Bergvogts Christian Schmitt - etwa 1743 bis 1748) und Jost. Die wechselnden Familiennamen im Hof Anfang, die meist nicht miteinander verwandt waren, lassen die Vermutung zu, dass der Hof tatsächlich der Kirche gehörte. Die Kirchenchronik berichtet, dass der große Dorfbrand am 2. Juni 1696 wahrscheinlich in einem Backhaus ausbrach, welches zum Haus Anfang gehörte und nah am Kirchenhof lag. Ein heftiger Wind sorgte innerhalb von drei Stunden für die Einäscherung der Kirche und elf Gebäuden. Vermutlich brannte dabei auch das Haus „Auf dem Anfang“ ab. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_gastwirtschaft_ewald_kalscheuer_vor_1914.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:drabenderhoehe_gastwirtschaft_ewald_kalscheuer_vor_1914.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_gastwirtschaft_ewald_kalscheuer_vor_1914.jpg?w=200&amp;amp;tok=32ba50&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; title=&quot;Gasthof Kalscheuer um 1910&quot; alt=&quot;Gasthof Kalscheuer um 1910&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Gasthof Kalscheuer um 1910
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Um das Jahr 1783 wechselte Peter Christoph Witscher, ein Gastwirt aus dem Kirchspiel Ründeroth seinen Wohnsitz nach Anfang. Seit dieser Zeit ist in Anfang eine Gastwirtschaft nachweisbar und war damit bis vor einigen Jahren der älteste noch bestehende Gastronomiebetrieb in Drabenderhöhe. Nach seinem Tod im Jahre 1798 führte sein Sohn Christian Peter das Unternehmen bis 1802 fort. Danach gelangte der Hof und Gastwirtschaft in die Hände der Familie Lutter. Anna Gertrud Witscher, Tochter eines Branntweinbrenners heiratete damals Johann Heinrich Lutter.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nach dem Tode von Johannes Peter Lutter 1832 muss der Betrieb von Johannes Ferdinand Haas aus Verr fortgeführt worden sein. In einem Adressbuchverzeichnis aus dem Jahre 1838 wird er als Gastwirt und Bierbrauer bezeichnet. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Gastwirtschaft in Anfang wurde ab 1845 von Wilhelm Ferdinand vom Schemm weitergeführt. Er heiratete Wilhelmina Lutter, die Tochter des 1832 verstorbenen Gastwirts Johannes Peter Lutter. 1855 sind als Wirte Friedrich Wilhelm Sichelschmidt und Heinrich Caspar Friedrichs angegeben. Um 1878 lebte die Familie Herder in Anfang und um 1893 wurde die Wirtschaft von Robert Wirths betrieben. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/gasthof_kalscheuer_1939.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:gasthof_kalscheuer_1939.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/gasthof_kalscheuer_1939.jpg?w=200&amp;amp;tok=55526d&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; title=&quot;Gasthof Kalscheuer, Inhaber Fritz Lang 1939&quot; alt=&quot;Gasthof Kalscheuer, Inhaber Fritz Lang 1939&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Gasthof Kalscheuer, Inhaber Fritz Lang 1939
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nach 1900 kam das Haus in den Besitz von Ewald Kalscheuer. Er stammte aus Käfernberg bei Hückeswagen und heiratete 1898 Emilie Heu aus Verr. Zunächst wirkte er als Bäcker in Drabenderhöhe. Nachdem Robert Wirths in Drabenderhöhe direkt neben der Kirche ein neues Gasthaus errichtete, wechselte Ewald Kalscheuer nach Anfang und betrieb dort neben der Gastwirtschaft eine Bäckerei. In den 1920er Jahren wurde der große Saal mit einer Parkett-Kegelbahn und Bühne angebaut. Vor dem Zweiten Weltkrieg ging der Betrieb an seinen Schwiegersohn, dem Sattler Fritz Lang über. Ewald Kalscheuer starb am 3. Dezember 1941. Anfang der 1950er Jahre erweiterte er den Saalbau um einen Anbau, wo viele Drabenderhöher Konfirmationen feierten, sich nach einer Beerdigung zur Familienfeier einfanden oder auch die Vereine probten. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_gasthof_lang_1960.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Adenkmaeler&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:drabenderhoehe_gasthof_lang_1960.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_gasthof_lang_1960.jpg?w=200&amp;amp;tok=1c6e1c&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; title=&quot;Gasthof Lang 1960&quot; alt=&quot;Gasthof Lang 1960&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;  Gasthof Lang 1960
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Fritz Lang starb mit nur 58 Jahren am 29. Juli 1968. Sein Sohn  führte das Gasthaus, welches sich seit Anfang der 1950er Jahren auch „Zur Dorfschänke“ nannte, weiter. Der Gastwirt Fritz Lang war im Ort als „Wallach“ bekannt. Es heißt, als Burschen in die Wirtschaft kamen, fragte Lang, was willst Du trinken, du Wallach – dieser Ausdruck stammte noch aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, als Lang für die Pferde zuständig war. Am 1. Juli 2011 übernahm der Enkel von Fritz Lang das Traditionsgasthaus. Das Haus nannte sich nun „Teufelsküche“ mit zahlreichen Live-Events, wie Kneipenmusik im Thekenbereich, Livekonzerten im Saal und einem alljährlichen Open Air Western BBQ. Die Gastwirtschaft wurde nach mehr als 100 Jahren im Familienbesitz am 1. Januar 2018 geschlossen. Im Oktober 2022 wurde das historische Gebäude abgerissen und im Frühjahr 2025 wurde mit einem Neubau begonnen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Weitere Informationen unter: &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/anfang&quot; class=&quot;wikilink1&quot; title=&quot;hoefe:anfang&quot; data-wiki-id=&quot;hoefe:anfang&quot;&gt;Anfang&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 00:18:44 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Heimatstube Drabenderhöhe-Siebenbürgen</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/heimatstube</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;heimatstube_drabenderhoehe-siebenbuergen&quot;&gt;Heimatstube Drabenderhöhe-Siebenbürgen&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Die Heimatstube wurde vom Deutsch-siebenbürgisches Heimatwerk in den 1960er Jahren gegründet und in einem Anbau an das Kulturhaus Drabenderhöhe 1989 neu eingeweiht. Zur Feierlichkeit in Drabenderhöhe kamen der Aussiedlerbeauftragte der Bundesregierung, Dr. Horst Waffenschmidt, und der Minister für Arbeit und Soziales des Landes NRW, Hermann Heinemann. Die Stadt Wiehl stellt den Raum inklusive der Nebenkosten zur Verfügung. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Träger der Heimatstube sind die Kreisgruppe Drabenderhöhe der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen und der Heimatverein Drabenderhöhe. Mehrere Mitglieder haben sich ehrenamtlich für die Sammlung engagiert: Elvine Gusbeth, Herwig Bosch, Hagen Jobi, Anna Janesch, Waltraud Hartig-Hietsch, Michael Hartmann, Horst Schmitz und Ursula Schoepe. Seit 1992 leitet Enni Janisch die Heimatstube. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Berücksichtigt sind hier die Siebenbürger-Sachsen-Siedlung, als auch das Altdorf Drabenderhöhe. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Vor allem die ländlich geprägten Regionen Siebenbürgens repräsentieren die ausgestellten Objekte. Dazu zählen Trachten, Stickereien, Schmuck, Kürschnerarbeiten, Keramik, Zinn, bemalte Möbel einer
Bauernstube, Gemälde, Fotografien und Karten von Städten und Kirchenburgen. Die Bestände sind zum größten Teil staub- und lichtgeschützt untergebracht und teilweise inventarisiert. Führungen und Vorträge zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen werden angeboten.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/trachten_drabenderhoehe.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aheimatstube&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:trachten_drabenderhoehe.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/trachten_drabenderhoehe.jpg?w=200&amp;amp;tok=11d1e8&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; title=&quot;Oberbergische Trachten&quot; alt=&quot;Oberbergische Trachten&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Oberbergische Trachten
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/trachten_siebenbuergen.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aheimatstube&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:trachten_siebenbuergen.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/trachten_siebenbuergen.jpg?w=200&amp;amp;tok=9e6524&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Siebenbürgische Trachten
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/heimatstube_drabenderhoehe.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aheimatstube&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:heimatstube_drabenderhoehe.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/heimatstube_drabenderhoehe.jpg?w=200&amp;amp;tok=ea5eb8&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Stube aus Siebenbürgen
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Seit Januar 2021 kann die Sammlung virtuell auf der Webseite der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen betrachtet werden: 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://ostdeutsche-heimatsammlungen.de/de/wiehl/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://ostdeutsche-heimatsammlungen.de/de/wiehl/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Kulturstiftung&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://ostdeutsche-heimatsammlungen.de/wiehl&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://ostdeutsche-heimatsammlungen.de/wiehl&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;360°-Einblick in die Sammlung&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://ostdeutsche-heimatsammlungen.de/wiehl-sammlung/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://ostdeutsche-heimatsammlungen.de/wiehl-sammlung/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Ausgewählte Exponate im virtuellen Raum&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Besichtigungen vor Ort nach telefonischer Vereinbarung mit Frau Janesch (Tel.: 02262/5915)
Eintritt frei, Parkmöglichkeit auf dem Parkplatz Unterwald 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Mon, 08 Feb 2021 13:19:37 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Der „Hoenerborn“</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/hoenerborn</link>
            <description>
&lt;h3 id=&quot;der_hoenerborn&quot;&gt;Der „Hoenerborn“&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Bis zu Anfang des 20.  Jahrhunderts erfolgte die Wasserversorgung Drabenderhöhes aus eigenen Hausbrunnen, zum Teil bis zu 10 Metern tief im Felsgestein oder aus Brunnen, an denen mehrere Haushalte Entnahmerechte hatten. Es existieren zwei dieser Brunnen, der eine befand sich im Ortsteil Scheidt am „Brunnenweg“ hinter dem alten Gebäude der Warengenossenschaft, jetzt Firma Trömpert. Die Fläche wurde mittlerweile überbaut. Der andere Brunnen liegt an einem ehemaligen Hohlweg in der Grünanlage zwischen Altenheim und der Grundschule und wurde bereits 1575 auf der Mercatorkarte als „hoenerborn“ erwähnt. Dieser Brunnen gilt als die Quelle des Landwehrsiefens, der im Unterlauf zum Becher Suthbach wird und die Grenze zwischen den Gemeinden Nümbrecht und Much darstellt. Dieser Brunnen lag auch direkt an der Landesgrenze zwischen der Herrschaft Homburg und dem Herzogtum Berg. Bei der Festlegung der Grenzen wird er 1604 urkundlich als „Honnerborn“ genannt. Die Brunnen wurden mundartlich häufig als Bornen bezeichnet. Man kann diesen also als Hühnerbrunnen übersetzen. In der Mercatorkarte wird dazu die niederdeutsche bzw. kölsche Bezeichnung „Höner“ verwendet. Im homburgischen heisst es dagegen „Hohnder“. Eigentlich müsste man also von „Hohnderborn“ sprechen. Diese Bezeichnung findet sich in etwa auch auf den preussischen Urkatasterkarten von 1832 wieder. Dort heisst es „Hundersbrunnen“. In der Nähe lag auch ein Weiher, „Im Hunders Weier“ genannt. Weitere Flurbezeichnungen in der Umgebung heissen „Im Entenstall“, „Im Bornengarten“, „An der Landwehr beim Bronnen“ und „In der Bornenwiese“. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050123.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Ahoenerborn&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050123.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050123.jpg?w=400&amp;amp;tok=82ab13&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Hönerborn
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Mit Gründung des Wasserversorgungsvereins 1901 schlossen sich nach und nach immer mehr Haushalte dem Verein an und die öffentlichen Brunnen verloren ihre Funktion. Der letzte Brunnenverwalter des Hönerborns war August Kauert.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1982 nahm sich dann der Männergesangverein Drabenderhöhe dem alten Brunnen an. Durch die tatkräftige Mitarbeit aller Sangesbrüder, zahlreicher Dorfbewohner und nicht zuletzt durch die unbürokratische Hilfe der Stadt Wiehl wurde der Dorfbrunnen wieder aufgebaut.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;der_wasserversorgungsverein_loopeperle&quot;&gt;Der Wasserversorgungsverein Loopeperle&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Am 2. November 1901 wurde der Wasserversorgungverein „Loopeperle“ als „Wasserleitungsgenossenschaft zu Drabenderhöhe“ gegründet, der auch heute noch die Wasserversorgung in Drabenderhöhe und Verr wahrnimmt. Es wurde der Beschluss gefasst, eine Wasserversorgungsleitung zu verlegen, wenn sich 40 Interessenten an einer Beteiligung bereit erklären. Im gleichen Jahr wurde eine Baukommission gegründet. Leiter dieser Baukommission war Julius Hüschemenger aus Scheidt. Es wurde aus dem Loopetal eine 80 mm dicke Steigleitung nach Drabenderhöhe hin verlegt. Der Hochbehälter, der etwa 45 cbm Fassungsraum hatte, befand sich in der Flur „Unten auf der Kalhambuche“ auf dem Grundstück der Familie Schmidt im Bereich der heutigen Straßen „Zum Loopetal“ und „Zur Kahlhambuche“. Die Wasserpumpen waren wassergetriebene Lambachpumpen, die auch später noch in Gebrauch waren.  
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Am 6. März 1902 erfolgte erstmals die Wahl eines Vorstandes. Erster Vorsitzender wurde Julius Hüschemenger und blieb es bis zum 23. März 1919. Im selben Jahr gelang die Eintragung ins Vereinsregister Wiehl. Da der Ort Scheidt damals zu Much gehörte, musste 1903 auch die Vereinsregisterzugehörigkeit beim Amtsgericht in Eitorf beantragt werden. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Vorteile der zentralen Wasserversorgung überzeugten auch die hartnäckigsten Eigenbrödler, die sich nach und nach der „Loopeperle“ anschlossen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ein Antrag auf Einführung von Wasserzählern wurde 1912 mit 29 zu 12 Stimmen abgelehnt. Solche Anträge wurde auch in den folgenden Versammlungen immer wieder erfolglos gestellt. Daher wurden im Jahre 1928 erstmals 6 Wasserzähler angeschafft, die jeweils im Wechsel von einem Jahr in verschiedenen Haushalten eingebaut werden sollten. Bis zur Einführung von flächendeckenden Wasseruhren in allen Haushalten nach 1958, wurde der Wasserverbrauch der Mitglieder durch eine seit 1903 gewählte Einschätzungskommission, festgelegt. Doch kam es häufiger zu Beschwerden, dass Wassergeld nicht richtig abgerechnet wurde. Daher entschieden sich in den 1930er Jahren immer mehr Haushalte zur Installation einer Wasseruhr. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Protokollbücher beschreiben, dass erstmals 1916 ein Pumpenwärter mit Albrecht Voß aus Anfang gewählt wurde. Im folgte 1918 Carl Thönes aus Scheidt, dem für seine Arbeit 50 Mark gezahlt wurden. 1924 erhielt Wilhelm Lindenberg aus Anfang bereits ein Jahresgehalt von 120 Reichsmark und 1930 Walter Penz aus Drabenderhöhe 220,- Reichsmark.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Installation einer neuen elektrischen Zentrifugalpumpe auf das Quellbassin erfolgte 1925. Man entschied sich, der Elektrizitätsgenossenschaft Verr-Büddelhagen beizutreten, damit die Pumpe an das die elektrische Netz angeschlossen werden konnte. Im Gegenzug erlaubte man den Mitgliedern aus Verr, bestehend aus 8 Haushalte mit 40 Personen und 17 Kühen, sich an die bestehende Wasserleitung auf ihre Kosten anzuschließen. Bislang war es so, dass  die Trink- und Nutzwassergewinnung aus notdürftigen Brunnen, die in der Nähe von Jauchegruben lagen, erfolgte. Bei Regenschauern trübte das Wasser der Brunnen regelmäßig ein und in trockenen Zeiten erschöpften sich die Brunnen vollkommen leer, so dass der Anschluss an die Wasserleitungsgenossenschaft notwendig wurde. Im Jahre 1927 bestellte man eine Kraftpumpe, denn man befürchtete bei trockenem Wetter nicht genügend Wasser zu haben. Diese Pumpe befindet ich noch im Eigentum des Vereins und wurde von der Firma Richard Bergerhof aus Bielstein angefertigt. Sie kostete damals 625 Reichsmark, verfügte über 2,5 PS und förderte pro Stunde 4,2 cbm in Richtung Hochbehälter und stand im Pumpenhaus einige Meter oberhalb des jetzt noch bestehenden Gebäudes. Das alte Pumpenhaus muss Ende der 1920er Jahren errichtet worden sein. Das Protokollbuch berichtet, dass 1929 die Gesundheitspolizei verlangt, dass am Pumpenhaus das Grundwasser abgestellt werden sollte. Doch der Verein sah keinen Ausweg, dem Übel abzuhelfen, zumal man der Meinung war, dass das Grundwasser keine Gefährdung des Grundwassers darstelle. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Aufgrund von Trockenheit entschied man sich 1929 zur Errichtung eines Reservebassins mit 16 cbm Füllinhalt. Im Jahre 1945 hatte die Genossenschaft 88 Mitglieder. Im selben Jahr beschloss der Vorstand in einer Sitzung eine Restschuld bei der Sparkasse in Wiehl durch eine Umlage, die von den Mitgliedern aufzubringen war, zurückzuzahlen. Hierfür wurde eine Abgabe von 30% des Wassergeldes von 1944 erhoben. Der Kassierer wurde beauftragt, diese unpopuläre Maßnahme abzuwickeln. Sollte diese Abgabe nicht gezahlt werden, drohte der Ausschluss aus dem Verein mit Verlust des Rechtes auf Belieferung mit Wasser. Im Protokollbuch findet sich eine Liste der Gastwirtschaften, wo in den 1930er Jahren abwechselnd die Generalversammlungen stattfinden sollten: Kahlscheuer, Müllenbach, Klein, Wirths, Herder, Nohl. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1947 beschloss man den Bau einer zusätzlichen Wassergewinnungsanlage auf dem Grundstück von Karl Karthaus aus Büddelhagen. Das Quellbassin sollte 20 cmb fassen. Zusätzlich sollte ein neuer Wasserbehälter, nebst Pumpenhaus errichtet werden. Der Baubeginn war am 5. Juli 1948 und es wurden 6000 Stück Ziegel in Elsenroth eingekauft. Das alte Pumpenhaus dagegen verfiel über die Jahre und wurde Ende der 1990er Jahre dann abgerissen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Am 21. Oktober 1951 wurde der Verein unter dem Namen „Wasserversorgungs-Verein Loopeperle“ neu gegründet und ins Vereinsregister eingetragen. Im sleben Jahr wurde genehmigt, dass auch die Ortschaft Dahl an das Wasserleitungsnetz angeschlossen werden sollte. Allerdings wurde der Antrag zurückgestellt, da es noch keine Regelungen mit der Gemeindeverwaltung Drabenderhöhe gab. Der Ort wurde später auch nie der „Loopeperle“ angeschlossen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
In den 1950er Jahren hatte es immer wieder Versuche gegeben, Drabenderhöhe an das Gemeindewasserwerk anzuschließen. Doch 1957 wehrten sich die Mitglieder, in dem man in einer Einwohnerversammlung mit 100% Ja-Stimmen beschloss, gerichtlich gegen den Zwangsanschluss mit Aggerwassser vorzugehen. Das Ergebnis war, dass die Wassergenossenschaft ihre Selbstständigkeit behielt. Der Verein gehört damit zu den noch wenigen existierenden Wasserselbstversorgern im Oberbergischen Land. 
Der alte Wasserbehälter wird 1964 an den Grundstücksbesitzer Otto Schmidt übergeben und er erhält für den Abbruch DM 150,-. 
Im Jahres 1969 prozessierte der Verein erfolgreich gegen der Aggerverband, der beim Verlegen einer Transportleitung über Land eine Wasserleitung des Vereins beschädigte und damit über längere Zeit ein hoher Wasserverlust entstand. Der Aggerverband wurde zur einer Zahlung von 10.000 DM an der Verein verurteilt. In diesem Jahr und auch 1970 wurden die Wasserversorgungsleitungen des gesamten Ortes Scheidt neuverlegt. In den 1980er und 1990er Jahren, wurden Wasserleitungen in Drabenderhöhe erneuert. Am Pumpenhaus in Verr, als auch beim Hochbehälter wurde 1983 erste Renovierungsarbeiten vorgenommen und 1986 ein neuer Dachstuhl mit Eindeckung erstellt. 1985 stellt der Vorstand fest, dass nur noch wenige Weidetränken vorhanden sind und keine Wasseruhren mehr angeschafft werden, da sich der Aufwand nicht mehr lohnt. Hier zeigt sich bereits der Strukturwandel des von einem mitunter agrarisch geprägten Drabenderhöhe,
Im Jahre 1996 wurde es von innen und außen komplett renoviert. Das Gelände um den Hochbehälter „Oben auf dem Löh“, als auch das Pumpenhaus wurden 1997 mit 2 Meter hohen Stahlgitterzäunen abgesichert. Eine Auflage der Unteren Wasserbehörde des Oberbergischen Kreises machte 1999 im Pumpenhaus eine Natriumchlordosierungsanlage erforderlich. 
Ein Waldgrundstück im Bereich der Flur „Auf der Laifert“ wird vom Verein 1991 für 15.000 DM erworben, um eine Trinkwasserquelle zu erschließen. Es geht hierbei um die langfristige Sicherung der Trinkwasserversorgung. Allerdings wurde bislang hier keine weitere Quelle erschlossen. 
1992 plante der Bergische Abfallwirtschaftsverband im Bereich unterhalb des ehemaligen Munitionsdepot bei Verr eine Restmülldeponie, die der Verein zusammen mit anderen Betroffenen mit einer Unterschriftenaktion erfolgreich verhindern konnte. 
Nachdem die „Loopeperle“ nach 107 Jahren den Ort mit eigenen Trinkwasser versorgt hatte, konnte der Verein 2010 die strengen Auflagen der Trinkwasserverordnung nicht mehr dauerhaft erfüllen. Das Ordnungsamt verfügte darauf, auf das Wasser des Aggerverbandes umzustellen. Ende 2013 wurde eine hochmoderne Filtrationsanlage installiert, die natürliche Trübstoffe und ungewünschte Verunreinigungen aus dem Quellwasser komplett herausfiltert. Die Abteilung Infektionsschutz und Umwelthygiene des Kreisgesundheitsamt konnte sich nun davon überzeugen, dass die neue Anlage dazu geeignet ist, jederzeit hochwertiges Trinkwasser zu liefern. Der Verein zeichnet sich darin aus, über eigenes Wasser in hoher Qualität zu verfügen und trotzdem den Mitgliedern einen günstigen Preis für die Versorgung anbieten zu können. Dies ist allerdings nur durch  das ehrenamtliche Engagement der Verantwortlichen des Vereins möglich.   
Heute sind etwa 330 Haushalte im Altdorf von Drabenderhöhe und Verr an die Loopeperle angeschlossen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Vorsitzende:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  1902 – 1919 Julius Hüschemenger senior, Landwirt (Scheidt&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  1919 – 1925 Julius Hüschemenger junior, Landwirt &amp;amp; Elektriker (Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  1925 – 1929 Ewald Herder, Metzger (Drabenderhöhe)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  1929 – 1930 Johann Klein, Kaufmann (Drabenderhöhe)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  1930 – 1936 Dr. Hermann Lutter, Tierarzt &amp;amp; Bürgermeister (Drabenderhöhe)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  1936 – 1938 Julius Hüschemenger junior, Landwirt &amp;amp; Elektriker (Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  1938 – 1940 Gustav Schwarznecker, Polizeihauptwachtmeister a. D. (Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  1940 – 1942 Willi Ruland, Hammerschmied (Drabenderhöhe)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  1942 – 1952 Heinrich Höhler II, Kaufmann (Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  1952 – 1953 Paul Nohl, Gastwirt (Drabenderhöhe)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  1953 – 1958 Erwin Buscher, kaufm. Angestellter (Drabenderhöhe)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  1958 – 1980 Erich Höhler, Unternehmer (Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  1981 – 2000 Hans Müller, Dipl. Verwaltungswirt (Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  2000 - 2003 Reimund Höhler, Unternehmer (Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  2003 - 2012 Manfred Kallweit (Drabenderhöhe)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  2012 – 2020 Jörg Lutter (Anfang)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  seit 2020   Thorsten Reuter, Gas- Wasserinstallateur u. Zerspanungsmechaniker (Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Mon, 08 Feb 2021 17:54:35 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Evangelische Kirche</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/kirche</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;evangelische_kirche&quot;&gt;Evangelische Kirche&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/2013-08-18-jahreswanderung/bericht/p1040114.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:2013-08-18-jahreswanderung:bericht:p1040114.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/2013-08-18-jahreswanderung/bericht/p1040114.jpg?w=200&amp;amp;tok=83cc7e&quot; class=&quot;mediaright&quot; align=&quot;right&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Ursprung der evangelischen Kirche reicht in das 12./13. Jahrhundert zurück und wird urkundlich das erste Mal 1353 erwähnt und war eine Filiale der Kirche zu Wiehl. Der Kirche zugeordnet war die homburgische Honschaft Drabenderhöhe mit den Orten Dahl, Drabenderhöhe, Immen, Hahn, der Hähner Mühle, Hillerscheid, Jennecken und Niederhof. Auch Orte aus dem benachbarten bergischen Ämtern Steinbach und Windeck, so Anfang, Brächen, Büddelhagen, Obermiebach, Scheidt und Verr hielten sich zur Kapelle auf der Drabenderhöhe. Im 14. Jahrhundert wurde die damalige Kapelle dem Johanniterorden in Marienhagen unterstellt. Zwischen 1555 und 1563 erfolgte die Einführung der Reformation und wurde mit dem Siegburger Vertrag von 1604 eine eigenständige, ab 1605 reformierte Kirchengemeinde. Die mittelalterlichen Wandmalereien wurden 1613 übertüncht und die Seitenaltäre entfernt. Nach einem Brand im Jahre 1696 blieb nur der gotische Chor, sowie der Turm erhalten. Durch den Kirchenbrand wurden 1698 die links der Wiehl gelegenen Weiershagenener Höfe, mit Ausnahme des Hofes und der Schule Reuschenbach, die Höfe Bergerhof, Kleebornen, In den Weiden, Zur Hardt und Zur Mühlen zugeordnet.  Beim Wiederaufbau 1697 wurde der Turm um ein Geschoss erhöht und erhielt seinen heutigen barocken Helm. An den Turm schloss ein einfach gotisierendes Langhaus mit Strebepfeilern an. Das Langhaus zeigte einen zweifenstrigen Bau mit quergerichteten Satteldach und grosser, steiler barocker Haube über dem gotischen Chor. Die Kirche hatte ein ähnliche Bauweise, wie die der heutigen in Marienberghausen. Wegen Baufälligkeit wurde das Langhaus 1846 unter Beibehaltung des Turmes durch einen Normalentwurf Friedrich August Stülers ersetzt und 1847 fertiggestellt. 1878 wurde im Innenraum des Kirchenschiffs eine Sakristei, sowie eine neue Orgel eingebaut. Unter Pastor Karl Spandau wurde der Innenraum der Kirche 1910 nochmals neu gestaltet. Die eingebaute Sakristei verschwand, die Emporen, die bis zum Chor reichten, wurden verkürzt und die Apsis mit einer Holzwand abgetrennt. Die im Kirchenschiff stehenden Öfen verschwanden und es wurde eine Luftheizung eingebaut. Aus Platzmangel verschwand dann leider auch der der 1846/47 entstandene Taufstein in der nun in der Apsis gelegenen Sakristei.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/vor1920-historische_aufnahmen/drabenderhoehe_skizzenbuch_wilhelm_klein_1837_nr_16554_s._11.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:vor1920-historische_aufnahmen:drabenderhoehe_skizzenbuch_wilhelm_klein_1837_nr_16554_s._11.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/vor1920-historische_aufnahmen/drabenderhoehe_skizzenbuch_wilhelm_klein_1837_nr_16554_s._11.jpg?w=200&amp;amp;tok=a71d58&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Kirche im Jahre 1837, zeitgenössische Zeichnung von Wilhelm Klein
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_innenansicht_kirche_zw._1878_und_1886.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:drabenderhoehe_innenansicht_kirche_zw._1878_und_1886.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_innenansicht_kirche_zw._1878_und_1886.jpg?w=200&amp;amp;tok=287b4e&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Die Kirche zwischen 1878 und 1910, © Kirchenarchiv Drabenderhöhe
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_kirche_nach_1910.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:drabenderhoehe_kirche_nach_1910.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_kirche_nach_1910.jpg?w=200&amp;amp;tok=58e0e6&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Die Kirche zwischen 1910 und 1945, © Kirchenarchiv Drabenderhöhe
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die beiden Schlusssteine aus dem Gewölbe der 1846 abgebrochenen Kirche wurden 1945 nach Forst verbracht und im Haus Schumacher, ehemals Kauert am Aufgang zur Strasse auf Steinsockeln  vermauert. In den 1980er Jahren wurden die beiden Steine nach Schloss Homburg gebracht und dort eingelagert. Mit Eröffnung der Heimatstube Drabenderhöhe-Siebenbürgen wurden die beiden Steine als Ausstellungsstück nach Drabenderhöhe rückgeführt.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Schlusssteine zeigen zum einen das Allianzwappen des Grafen Wilhelm Friedrich zu Sayn-Wittgenstein-Homburg (1649 bis 1698) und seiner Gemahlin Maria Magdalena (1641 bis 1701) und ist aus Lindlarer Sandstein gehauen. Der Durchmesser beträgt 52,5 cm. Zu Seiten des Wappens befindet sich die Jahreszahl 1697, am Rand die Umschrift WILH FRID GZSVWHZHVVN MARIA MAGD GZSVWGGZSVWGZHVN L VCL (Wilhelm Friedrich Graf zu Sayn und Wittgenstein, Herr zu Homburg, Vallendar und Neumagen, Maria Magdalena Gräfin zu Sayn und Wittgenstein, geborene Gräfin zu Sayn und Wittgenstein, Gräfin zu Hohenstein und..), zum anderen das Wappen des Grafen Carl Friedrich zu Sayn-Wittgenstein-Homburg (1698 bis 1723), ebenfalls aus Lindlarer Sandstein, im Durchmesser 38 cm. Am Rand befindet sich die Umschrift CARL FRIEDERIC GZSVWHZHVVN (Carl Friedrich Graf zu Sayn und Wittgenstein, Herr zu Homburg und Vallendar und Neumagen). 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/schlussstein_evgl.kirche_drabenderhoehe_forst.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:1920-1945-historische_aufnahmen:schlussstein_evgl.kirche_drabenderhoehe_forst.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/1920-1945-historische_aufnahmen/schlussstein_evgl.kirche_drabenderhoehe_forst.jpg?w=200&amp;amp;tok=bc1ac1&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Schlussstein von Graf Wilhelm Friedrich, © Oberbergischer Kreis, Heimatbildarchiv
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Jahre 1833 vereinigten sich die reformierten fünf homburgischen Kirchengemeinden mit den lutherischen aus den Kreisen Gummersbach und Waldbröl zur Aggersynode. Damit wurde Drabenderhöhe zu einer unierten Gemeinde. Da es sich um eine Verwaltungsunion handelte, behiehlt die Gemeinde den Bekenntnisstand einer reformierten Kirche. Erkennbar ist dies an der Verwendung des Heidelberger Katechismus.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Zweiten Weltkrieg brannten der Saalbau und der Turm aus. Die Wiederherstellung und Einweihung des Saales erfolgte 1949, die Errichtung des Turmhelmes in alter Form wurde 1953 fertiggestellt. 1958 wurde auch die rechts der Wiehl liegenden Weiershagenener Höfe, Ohl, Zur Ley und Steeg, sowie Reuschenbach der Kirchengemeinde Drabenderhöhe angegliedert. Durch den Zuzug von Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg gehören auch die evangelischen Einwohner der sonst zur katholischen Gemeinde Much zugeordneten Orte Höllerhof, Hündekausen,  Oberbusch, Oberdorf, Leuscherath, Niederbech, Niedermiebach und Wellerscheid zur Kirchengemeinde. Im Jahre 2003 hatte die Gemeinde 4381 eingetragene evangelische Mitglieder, 2007 waren es noch 4227. Seit dem 1.01.2014 besteht eine pfarramtliche Verbindung zwischen den Evangelischen Kirchengemeinden Drabenderhöhe und Marienberghausen. Dies wurde notwendig aufgrund sinkender Kirchengemeindemitglieder. Die Pfarrgemeinde Marienberghausen hatte lediglich etwa 960 Gemeindemitglieder. Um eine Selbstständigkeit beibehalten werden konnte wurde diese mit Drabenderhöhe pfarramtlich verbunden. Damit verbunden war die kirchenrechtliche Vorgabe, das die Pfarramtstelle in Marienberghausen von 75% auf 50% heruntergestuft wurde.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/ev_kirche_2012_3_-_kopie.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:ev_kirche_2012_3_-_kopie.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/ev_kirche_2012_3_-_kopie.jpg?w=200&amp;amp;tok=582ecf&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der fünfgeschossige romanische Westturm ist aus der Apsis gedreht und durch einen kleinen Verbindungsbau an das Langhaus angeschlossen. Der schmucklose Turm mit achtseitiger, geschweiften Haube mit geschlossener Laterne besteht aus geschlämmten, lagerhaften Bruchsteinmauerwerk mit ehemaliger westlicher Rundbogentür (heute zu einem Fenster rückgebaut) und einfach rundbogigen Schallöffnungen im vierten und 1697 aufgesetztem fünften Geschoss. Auf der Nordseite befindet sich eine durch ein Gesimsband abgesetzte Mauerverstärkung in halber Wandbreite bis in Höhe des zweiten Geschosses. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der aus verputzten Hausteinquadern errichtete klassizistische Saalbau ist durch eine kleine Vorhalle mit dem Turm verbunden und mit zwei rundbogigen Fensterreihen in vier Achsen für Emporeneinbauten angelegt. An der östlichen Giebelwand ist eine halbkreisförmige Apis mit drei jetzt blinden Fensternischen eingezogen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die noch 1900 existierende 2,30 m breite Eingangshalle des Turmes war von einer jetzt nicht mehr vorhandenen schmalen Tonne überwölbt. Der rundbogige Zugang zu den oberen Geschossen liegt darüber in der Ostwand des Turmes und war ehemals vom Kirchenschiff aus erreichbar, heute über eine moderne Holztreppe in der Vorhalle. Im flachgedeckten Saal findet sich eine Westempore, an den Seitenwänden zwischen den Fensterreihen ein Mauerrücksprung als Auflager für die wieder in den 1970er Jahren eingefügten Seitenemporen. Die früher als Sakristei abgetrennte Apsis ist jetzt geöffnet. Die heutige Gestaltung des Kircheninneren oblag dem Kunst- und Kirchmaler Walter Putfarken aus Düsseldorf unter der Leitung des Landeskonservators Dr. Borchers. Man richtete sich dabei nach Fotoaufnahmen, die das Kircheinnere vor ihrer Zerstörung zeigten. Die Renovierung begann 1974 und wurde 1978 abgeschlossen. Im oberen Teil der Apsis befindet sich die grosse monumentale Wandmalerei „Christus als Weltenrichter“, darunter der von Kunstschreiner Helmut Penz gestaltete Altar und die ebenfalls von ihm gestaltete Kanzel. Die Decke der Kirche ist das beherrschende Thema, dem sich alle Ausmahlungen und Gestaltungen unterzuordnen haben. Die Balkendecke begünstigt eine strenge Ornamentierung und geometrische Aufteilung der malerischen Gestaltung. Die vorherrschenden Farben der Kirche sind das Weiss der Wände, das helle Blaugrau des Kirchengestühls und der Emporen, sowie das leuchtende Rot und Blau der üppigen Deckenmalerei. Altar und Kanzel werden durch ein glänzendes Gold hervorgehoben. Die Kirche ist ein Denkmal seit 1982.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_kirche_1955.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:drabenderhoehe_kirche_1955.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_kirche_1955.jpg?w=200&amp;amp;tok=58a0aa&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Innenraum der Kirche 1955
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_kirche_1955_3_.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:drabenderhoehe_kirche_1955_3_.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/drabenderhoehe_kirche_1955_3_.jpg?w=200&amp;amp;tok=6f093e&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Innenraum der Kirche 1955
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;grabplatten_an_der_evangelischen_kirche&quot;&gt;Grabplatten an der evangelischen Kirche&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Drei Grabplatten zu den Seiten des Eingangs in die Mauer eingelassen, 18. Jhd.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Grabplatten gehörten zu Gräbern der Eheleute Jakobus Wülfing und Anna Getrud von Recklinghausen, die 1697 großzügig zum Wiederaufbau der Kirche 100 Reichsthaler spendeten.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Wülfing war Kaufmann und Grosshändler und war Pächter der Leuscherather Mühle, lebte in Unterkaltenbach. Die Leuscherather Mühle kaufte er 1694. Laut einem Eintrag im Drabenderhöher Kirchenbuch ist er erschlagen worden. Die Familie von Recklinghausen stammte ursprünglich aus Eschweiler. Der Vater von Anna Gertrud zog ins Oberbergische, war Bergvogt (wahrscheinlich in Kaltenbach) und lebte in Braunswerth (heute Engelskirchen, Fabrikgelände Ermen und Engels). Anna Gertrud wurde auf dem Chor vor dem Tisch beerdigt.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050783.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050783.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050783.jpg?w=200&amp;amp;tok=c53eab&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Grabplatten sind aus Kalkstein, H. 204 cm, B. 109 cm, 1706 (Wüfling), bzw. 1704 (von Recklinghausen). Nur geringe Unterschiede in der Form. Im oberen Teil befinden sich die Wappen der beiden Familien im unteren Teil die von Rankenwerk mit Sanduhr und Totenschädel umgebenen Schriftfelder. Die heute noch kaum leserlichen Inschriften in lateinischer Sprache lauten: 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Grabplatte I: 
&lt;em&gt;Welche Frau ruht an dieser Stelle? Ist es eine einflußreiche Frau von Stande? Sie ist als Kind vom Elternstamm von Recklinghausen geboren worden. Wer war der Gatte? Jener allbekannte Großhandelsmann Peter Jakob Wülfing, schon betrübt, da er verwitwet ist. Wen pflegte sie als Jungfrau? Den Vater. Was im vorgeschrittenen Alter? Die Tugend, den Glauben, die Gerechtigkeit, zumal aber sie Gott verehrte. An welcher Krankheit starb sie? War es durch die Geburt, oder war es gleichsam aus Herzeleid? Sie war erfüllt von unerschütterlicher Hoffnung und unerschütterlichem Vertrauen. So war ihr weltliches Leben; wie wird das andere sein? Von wo steht sie auf, wann wird sie sich aud dem Grabe erheben? Wenn die Posaune Gottes erschallt. Anna Getrud von Recklinghausen, geb. 21.9.1662 - gest. 3.3.1704&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Grabplatte 2
&lt;em&gt;Die Angehörigen des sehr vornehmen und ehrenvollen Mannes, des sehr weisen Herrn Jakob Wülfing in Leuscherath, eines Großhändlers von sehr gutem Ruf: Ich mußte sterben, auch wenn die Frömmigkeit, die Liebe, die Tugend und der Glaube es verbieten würden. Er wäre niemals gestorben, da er der Tempel der Frömmigkeit und die Kapelle des Glaubens war. Aber dennoch hat der Tod Wülfing nach göttlichem Gesetzt getötet und an die Seite seiner Frau geworfen. Von dem Todestage an werden die Anverwandten, der Schwiegervater, die geborenen Töchter und der Sohn betrübt sein. Wehe, der Tod bedrängt uns! Von da ab aber ist ein ernsthafter Grund neuer Trauer ins Haus hineingetragen worden. Wozu beweine ich laut die Gewalt des Todes? Es geziemt sich den Willen Gottes mit höchstem Lobe anzuerkennen. Wülfing ist nicht gestorben, sondern er steht als Glückseliger in der göttlichen Freude, und es geschieht nicht, daß er sterben wird. 
Geboren 1662 - gestorben 1706&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/histor.grabmal_drabenderhoehe_24.7.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:histor.grabmal_drabenderhoehe_24.7.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/histor.grabmal_drabenderhoehe_24.7.jpg?w=200&amp;amp;tok=282ee2&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Historische Aufnahme der Grabplatten, © Oberbergischer Kreis, Heimatbildarchiv
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die dritte Platte ist aus Sandstein und befindet sich mittlerweile in der Kirche, H. 74 cm, B 57 cm. 18 Jhd. Sichtbar ist nur die Rückseite der links neben dem Eingang der Kirche befestigten Platte mit der Inschrift: „ HOS CC 6. Kompt wir wollen wider zum Herren dan er hatt uns zerissen er wirt uns auch heillen.“
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;der_grenzstein_von_1604&quot;&gt;Der Grenzstein von 1604&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Grenzstein stammt aus dem Jahre 1604, Trachyt, H. 53 cm, B. 29 cm, T. 17 cm. Vorderseite mit bergischem Löwen, Rückseite mit dem Wittgensteinischen Wappen und der Zahl I. Der Stein gehört zu den 24 Grenzsteinen, die zur Abgrenzung der Herrschaft Homburg nach dem Siegburger Vergleich gesetzt wurden. Bei dem Grenzstein handelt es sich um eine Kopie. Am 27.06.1995 wurde im Beisein des damaligen Landrates Herbert Heidmann ein Abguss aufgestellt. Das Original wurde nach Schloss Homburg überführt. Denkmal seit 1982
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/img_5322_-_kopie.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:img_5322_-_kopie.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/img_5322_-_kopie.jpg?w=200&amp;amp;tok=f32992&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Die Kopie von 1995
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Mit dem Siegburger Vergleich wurde Drabenderhöhe endgültig zum Grenzort zwischen dem Herzogtum Berg und der Reichsgrafschaft Homburg. Das Herzogtum Berg war verwaltungstechnisch in Ämter unterteilt. Dies führte dazu, dass der Ortsteil Scheidt im Amt Windeck und Anfang im Amt Steinbach lag. Mit dem Reichsdeputationsausschuss in Regensburg 1806 wurden die alten Verwaltungseinheiten aufgelöst und dem Herzogtum Berg angeschlossen. Es entstanden Kreis Uckerath/später Siegkreis (Gemeinde Much), Kreis Wipperfürth (Gemeinde Engelskirchen) und Kreis Homburg/später Gummersbach (Gemeinde Drabenderhöhe). Die Grenze wurde erst im Jahre 1932 auf Drängen der Bewohner von Scheidt zugunsten der Gemeinde Drabenderhöhe um den Ort verlegt. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/grenzstein_nr._1.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:grenzstein_nr._1.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/grenzstein_nr._1.jpg?w=200&amp;amp;tok=00f7e3&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Original auf Schloss Homburg, Provenienz: Museum und Forum Schloss Homburg Foto: Oliver Kolken
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/neusetzung_histor.grenzstein_drabenderhoehe_7.7.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:neusetzung_histor.grenzstein_drabenderhoehe_7.7.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/neusetzung_histor.grenzstein_drabenderhoehe_7.7.jpg?w=200&amp;amp;tok=0a64b7&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Grenzstein 1952, © Oberbergischer Kreis, Heimatbildarchiv
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1952 erhielt der historische Grenzstein während der Verlegung der Kirchenmauer seinen alten Platz zurück. Dabei wurde eine Urkunde eingemauert, die folgenden Text enthielt: &lt;em&gt;„Durch den Siegburger Vergleich vom 12. Juni 1604 und seine Ausführungsbestimmungen vom 19. November 1604 wurden die jahrzehntelangen Grenzstreitigkeiten zwischen dem Herzogtum Berg und der Herrschaft Homburg beendet. Am 31. März 1605 setzte die bergisch-wittgensteinische Kommission im Beisein einer Anzahl junger und alter beiderseitigen Untertanen den Grenzstein Nr. 1 vor der Kirche in Drabenderhöhe an der Wegekreuzung Brächen-Wellerscheid und Heckberg-Hillershagen (heute Hillerscheid). Die insgesamt 24 Grenzsteine aus Drachenfelstrachyt vom Kölner Meister Gerhard Schewen, Bildhauer und Bürger zu Köln, für zwei Reichsthaler das Stück gefertigt, legten die Grenze ab Drabenderhöhe (Nr. 1) über Brächen (Nr. 2), Niederseßmar (Nr. 3) Dreiherrenstein genannt, bis nach Ziegenhardt an der Waldbröl (Nr. 24) fest. Seit der Eingemeindung der Orte Anfang (aus Gemeinde Engelskirchen) und Scheidt (aus Gemeinde Much) nach Gemeinde Drabenderhöhe im Jahre 1932 ist der Stein Nr. 1 kein Grenzstein mehr. Bei der Erbreiterung der Straßenkreuzung vor dem letzten Weltkrieg wurde er zunächst entfernt, wegen seiner historischen Bedeutung aber erhält er heute seinen neuen Platz, nahe seinem ursprünglichen Standorte. Die Grenze zwischen den Steinen Nr. 1 bis 24 ist bis heute gültig geblieben: bis 1806 trennte sie Herrschaften und Amt Windeck, bis 1815 Kantone, bis 1819 bzw. 1825 Kreise, bis 1932 teils Gemeinden, teils Kreise, seit 1932 Gemeinden. 
Drabenderhöhe, Montag, den 07. Juli 1952. Namens der Kommunalgemeinde Seelbach, Gemeindedirektor, Namens der evangelischen Kirchengemeinde Adolf Müller, Pfarrer, Namens des Bergischen Geschichtsvereins Fritz Rau sen., Windhagen, Namens der Bauhandwerker Ewald Heppner.“&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Grenzstein mit der Nummer II steht im sogenannten Lichtenforst in der Flur Dähler Heide im Ortsteil Brächen. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;der_kirchturmhahn&quot;&gt;Der Kirchturmhahn&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Auf Schloss Homburg befindet sich einer der beiden alten erhaltenen Turmhähne der Kirche zu Drabenderhöhe. Der Grund, warum es auf den Kirchen Wetterhähne gibt, ist wohl eine Bibelstelle, in der Jesus dem Apostel Petrus prophezeit: „Ehe der Hahn krähen wird, wirst Du mich dreimal verleugnen“. Der Hahn symbolisierte eine Mahnung, nachdem sich der christliche Mensch nicht nach dem Wind drehen sollte, sondern wie Petrus dem christlichen Glauben treu folgen möge. Kirchturmhähne sind auf dem europäischen Festland seit dem Mittelalter verbreitet. Noch heute dienen Wetterhähne als Dachschmuck, werden aber auch der religiösen Bedeutung halber auf Kirchtürmen angebracht. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/1055_kirchtumhahn.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:1055_kirchtumhahn.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/1055_kirchtumhahn.jpg?w=200&amp;amp;tok=1b3a76&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Kirchturmhahn von 1696, Provenienz: Museum und Forum Schloss Homburg Foto: Oliver Kolken 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der im Schloss ausgesellte Hahn ist im Jahre 1696 gefertigt worden, da die Kirche nach einem Dorfbrand im selben Jahr bis auf den Chor und den Turm zerstört wurde. Mit dem Neubau erhielt der Turm einen weiteres Geschoss, sowie die barocke Haube des Dachhelmes. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts erhielt die Kirche einen neuen Wetterhahn. Nach dem ersten Weltkrieg waren die ersten Besatzer Kanadier und kontrollierten den Ortsteil Anfang. Der Rest des Dorfes (Scheidt und Drabenderhöhe) blieben unbesetzt. Sie nahmen Quartier im Gasthof Kalscheuer (heute Lang). Im Wiesengelände „in den Brüchen“ hatten die im Volksmund als Engländer bezeichneten Soldaten einen Maschinengewehrschiessstand. Da die Kirche in Drabenderhöhe nicht die englische westeuropäische Uhrzeit anzeigte, zerstörten die Briten bei Schußübungen den Kirchturmhahn.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/kirchturmhahn.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:kirchturmhahn.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/kirchturmhahn.jpg?w=200&amp;amp;tok=b778eb&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Kirchturmhahn in der Heimatstube
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/inventar_schloss_homburg_wetterhahn_drab..jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:inventar_schloss_homburg_wetterhahn_drab..jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/inventar_schloss_homburg_wetterhahn_drab..jpg?w=200&amp;amp;tok=fb869c&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Kirchturmhahn als Inventar von Schloss Homburg, © Oberbergischer Kreis, Heimatbildarchiv
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ein Dokument von einem unbekannten Verfasser, welches Schloss Homburg besitzt, beschreibt: 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
„Ein Opfer englischer Wilkür! Der Kirchturmhahn von Drabenderhöhe, einstens stolz thronend im sonnigen Äther, war in der englischen Besatzungszeit des Jahres 1919 die Zielscheibe gröbster Willkür. Die in den Reihen angetretenen Fremdlinge verbuchten es als besondere Ehre dem, der den Wetterprophet, der über 100 Jahre zählte, mit einem Schuss erledigen würde. Das deutsche Sprichwort: Quäle nie ein Tier zum Scherz; denn es fühlt wie du den Schmerz! störte sie nicht. Bald war ihm ein Bein amputiert, und als Kriegsinvalide, stark verwundet, verlor er später in folge eines Sturmes auch noch den hinteren Rumpfteil. Als Bild des Jammers thronte der Arme hoch oben auf der Spitze, nicht mehr fähig, seiner Pflicht zu genügen, bis er unter Pastor Müllers Regie im Jahre 1930 pensioniert wurde. Nun darf er im Homburger Heimatmuseum seine alten Tage fristen und allen Besuchern von der Rücksichtslosigkeit der engelischen Besatzung am Dreikreiseneck erzählen. In inniger Dankbarkeit bleit er durch Eigentums-Vorbehalt mit seiner alten Kirchengemeinde Drabenderhöhe verbunden.“
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1040791.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1040791.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1040791.jpg?w=200&amp;amp;tok=f98298&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Der 1953 errichtete Wetterhahn
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Seit dem Jahre 1930 befand sich der Hahn dann auf Schloss Homburg. Mit Eröffnung der Heimatstube Drabenderhöhe-Siebenbürgen 1989 gelangte der durchlöcherte Turmhahn wieder nach Drabenderhöhe und ist dort als Exponat der Drabenderhöher Geschichte zu bestaunen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der nach 1930 installierte Hahn war auch nicht sehr lange von Bestand. Beim Bombenangriff am 21. März 1945 brannte die Kirche aus und der Turm verlor seinen Dachhelm. Erst 1953 wurde die Haube mit dem heutigen Kirchturmhahn wieder hergestellt. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;die_kirchenglocken&quot;&gt;Die Kirchenglocken&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Bis in die Mitte des 19. Jahrhundert gab es zwei Glocken im Kirchturm. Die kleine Glocke von 1509 hatte die in Textura verfasste Aufschrift „Maria heischen ich, all bois weder verdrieven ich. Johann van Andernach gois mich. Anno MCVIX&amp;#039;“. Die Textura gehört zu den im Mittelalter entwickelten gotischen Schriften, die auch das spätmittelalterliche Schriftwesen prägte. Zu dieser Zeit war die Kirche noch eine Kapelle und Filiale der Johanniterkomturei Marienhagen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die größere Glocke wurde laut der Kirchenchronik von einem Claudius aus Bonn gegossen und zierte den Namen des  damaligen reformierten Pastors Christian Klee, der von 1628 bis zu seinem Tode 1668 in Drabenderhöhe wirkte. Ein bekannter Glockengießer zu dieser Zeit war Claudius Lamiral aus Bonn, der im Kölner, Bonner und Aachener Raum zahlreiche Glocken in der Zeit von 1634 bis 1667 anfertigte. In dieser Zeit muss auch die Drabenderhöher Glocke gegossen worden sein. Im Jahre 1824 wurde sie durch einen Riß unbrauchbar und umgegossen. Sie hatte folgende Inschrift: „Gegossen zu Gummersbach im Jahre 1824 durch Johann Rincker und Söhne - von Leun und Hof - Sim. Da, W. Moeller, Bürgermeister, J. W. Schoeler, Pfarrer und J. H. Dreibholz, Kirchmeister waren.“ 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die aus dem Jahre 1824 stammende größere Glocke war 1855 gesprungen. Der enstandene Riß vergrößerte sich im folgenden Jahr, so dass sich die Gemeinde entschloss, drei Gußstahlglocken aus der Gußstahlfabrik des Bochumer Vereins anzuschaffen. Die kleinere und ältere Glocke war ebenfalls nicht mehr brauchbar, weil die Bügel der Krone abgeschliffen waren, obwohl laut der Kirchenchronik „ihr Ton noch immer von ausgezeichneter Güte und Schönheit war“. Über den Verbleib der kleinen Glocke berichtet die Pfarrchronik leider nichts, doch hatte sie 348 Jahre ihren Dienst getan. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Am 08. Februar 1857 läuteten die alten Glocken zum letzten Mal. Die neuen Glocken riefen  am 01. März 1857 zum ersten Mal zum Gottesdienst. Die Kirchenchronik berichtet weiter: „Dieselben wiegen, die größte mit der Inschrift „Kommet, denn es ist alles bereit!“ 2090 Pfund, die zweite 985 Pfund, die kleinste 654 Pfund. Sie haben die Töne E, Gis, H und kosteten mit Achsen, Zapfen, Lager, Klöppel, Schwengel samt und sonders 871 Thaler, 24 Silbergroschen. Um sie aufhängen zu können, wurde unter dem alten Glockenstuhl, der die früheren beiden getragen, ein neuer Glockenstuhl angebracht. Auch wurden in diesem Jahr sämtliche Turmschallöcher mit Jalousien versehen und der Turm von außen mit Zement verputzt. Zum Anbringen der Glocken wurde der Gemeinde ein Kapital geschenkt von 50 Thalern unter der Bedingung, daß von den Zinsen derselben jedem Brautpaar der Gemeinde bei der Trauung ein Exemplar der Heiligen Schrift überreicht werde, zum Zeugnis, daß auf den von diesem Wort zeugt, jedes christliche Hauswesen auferbaut werden soll.“
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/glocken_u._grabplatten_a._d._kirche_drabenderhoehe_15.4.1929.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:glocken_u._grabplatten_a._d._kirche_drabenderhoehe_15.4.1929.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/glocken_u._grabplatten_a._d._kirche_drabenderhoehe_15.4.1929.jpg?w=200&amp;amp;tok=2b7a9d&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Kirchenglocken aus dem Jahre 1857, verschenkt in den 1930er Jahren
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Über das Schicksal der drei Glocken im Ersten Weltkrieg liegen keine Informationen vor. Vermutlich blieben sich vor der Einschmelzung verschont, da sie nicht aus Bronze hergestellt wurden und Glocken, die aus der Zeit vor 1860 stammten nicht abtransportiert wurden. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Unter Pfarrer Friedrich Liederwald (12. Juli 1925 bis 13. Oktober 1930) wurden 1928 neue Glocken angeschafft und erhielten unter Pastor Adolf Müller (30. November 1930 bis 10. Mai 1953) in den 1930er Jahren Vorrichtungen, um sie leichter läuten zu können. Sie wurden von der Firma Rincker aus Sinn in Hessen konstruiert und von der Firma Bruderus aus Wetzlar im Jahre 1920 gegossen. Die Kirchenglocken wurden von der evangelischen Gemeinde in Köln-Deutz erworben, da dort neue Bronzeglocken angefertigt wurden. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die alten Glocken wurden verschenkt. Die große Glocke erhielt der Glockenturm auf dem Friedhof in Weiershagen, der mit dem Ehrenmal am 18. November 1936 eingeweiht wurde. Dort läutet sie auch heute noch bei Trauerfeierlichkeiten. Die mittlere Glocke wurde für den Friedhof in Bladersbach abgegeben und die dritte wurde an die landwirtschaftliche Schule in Vollmerhausen verschenkt. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Zweiten Weltkrieg wurden Stahlglocken nicht zum Einschmelzen eingezogen, um diese für die Rüstungsindustrie zu verwenden. Doch zerstörte der verheerende Angriff am 21. März 1945 das Kirchenschiff, sowie den Turmhelm. Die Glocken stürzten dabei aus dem Turm, blieben aber unbeschädigt. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Februar 1947 wurde eine Glocke zunächst provisorisch aufgehängt. Die Wiedereinweihung der Kirche erfolgte am 22. Dezember 1949 durch den Superintendenten Fach. An Weihnachten 1950 befanden sich dann alle drei Glocken wieder im Turm. Den Glockenstuhl zimmerte Meister Dreibholz, die Montage führte die Firma Rincker durch. Erst drei Jahre später wurde der Turmhelm fertiggestellt, dessen Richtfest am 01. Mai mit einem Gottesdienst gefeiert wurde. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die drei Glocken aus dem Jahre 1920, die sich jetzt im Turm befinden haben die Töne E, G und A. Zwei von ihnen haben Inschriften. Auf der größeren Glocke heißt es: „Ein feste Burg ist unser Gott“. Die mittlere Glocke ziert die Aufschrift: „Erhalt uns Herr, bei Deinem Wort“. Die kleine Glocke besitzt keinen Schriftzug.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Wann eine Glocke geläutet wird, hängt vom Anlass ab. Alle drei Glocken läuten bei Gottesdiensten und Trauungen. Bei Trauerfeiern kommen die große und die mittlere Glocke zum Einsatz. Sollte man die große Glocke werktags um 9.00 Uhr hören, dann wird ein Sterbefall in der Kirchengemeinde angezeigt. Während des Gottesdienstes erklingt dann beim Gebet des „Vater Unsers“ die mittlere Glocke. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;das_kirchensiegel&quot;&gt;Das Kirchensiegel&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Das Siegel der Kirchengemeinde Drabenderhöhe
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Es zeigt sich einen Berg, auf dessen Spitze das Kirchlein steht. Mann erreicht es durch den Schlangenpfad, der auf dem Rücken des steilen Berges eingegraben ist. Die Kirche deutet in schwachen Strichen die alte, so schwer heimgesuchte Kirche an. Dadurch ist dieses Bild ein steter Hinweis darauf, dass die Erneuerung weiter betrieben werde und es bald gelänge, dass der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt ist. Dass durch das Siegel auf den Psalm 84 hingewiesen wird, will sie darin bestärken, dass die Begegnungen des Herrn Zeboath lieblich sind, dass dort der Christ seine Bleibe hat wie der Vogel seinem Nest. Insgesamt will das Bild eine Erklärung für den Namen der Gemeinde geben, der bedeutet: Droben auf der Höhe. Die Umschrift deutet darauf hin, dass die Gemeinde eine evangelische sein will. Sie gehört allerdings seit 1604 mit den übrigen homburgischen Gemeinden  zum reformierten Bekenntnis, wie das durch den Gebrauch des Heidelberger Katechismus zum Ausdruck kommt. Doch hindert das die Gemeinde nicht, im festen Verband mit den anderen Gemeinden der Synode zu stehen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/kirchensiegel_drabenderhoehe.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Akirche&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:kirchensiegel_drabenderhoehe.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/kirchensiegel_drabenderhoehe.jpg?w=400&amp;amp;tok=088822&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Quelle: Pfarrblatt der Kirchengemeinde Drabenderhöhe 1998
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Psalm 84 der Lutherbibel: 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Freude am Hause Gottes
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1 Ein Psalm der Korachiter, vorzusingen, auf der Gittit. 2 Wie lieblich sind deine Wohnungen, HERR Zebaoth! 3 Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott. 4 Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen – deine Altäre, HERR Zebaoth, mein König und mein Gott. 5 Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar. Sela. 6 Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln! 7 Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, / wird es ihnen zum Quellgrund, und Frühregen hüllt es in Segen. 8 Sie gehen von einer Kraft zur andern und schauen den wahren Gott in Zion. 9 HERR, Gott Zebaoth, höre mein Gebet; vernimm es, Gott Jakobs! Sela. 10 Gott, unser Schild, schaue doch; sieh an das Antlitz deines Gesalbten! 11 Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ich will lieber die Tür hüten in meines Gottes Hause als wohnen in den Zelten der Frevler. 12 Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild; / der HERR gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen. 13 HERR Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt!
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Anmerkungen: 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Martin Luther schrieb in seiner Übersetzung des Alten und des Neuen Testaments „Herr Zeboath“. In der Einheitsübersetzung heißt es „Herr der Heere“, in der katholischen Liturgie „Herr aller Mächte und Gewalten“.  Quelle: Wikipedia
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Thu, 14 May 2020 01:09:41 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Die alte Landwehr</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/landwehr</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;die_alte_landwehr&quot;&gt;Die alte Landwehr&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Im Hochmittelalter kam es zu einer territorialen Zersplitterung Deutschlands. Es entstanden zahlreiche grosse, kleine und kleinste Territorien, wie das Herzogtum Berg, die Reichsherschaft Homburg und die aus der Grafschaft Mark hervorgegangenen Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt. Letzere reichte damals bis Brächen, Berg und Homburg trennten Drabenderhöhe von den benachbarten Ortsteilen Scheidt und Anfang. In Drabenderhöhe lagen zudem die Orte Scheidt im bergischen Amt Windeck und Anfang im bergischen Amt Steinbach. Um die Grenzen zu sichern begann man Landwehren aus Wällen zu bauen, sowie Landgräben auszuheben. Auf den Wällen wurden Hecken angelegt, die stets gepflegt werden mussten, damit sie durch Schneiden und Verflechten dicht gehalten wurden. Gräben und Wälle dienten als Verstärkung in dazu besonders geeigneten Gelände, aber vor allem in der Nähe durchziehender Landstrassen. Dort waren die Durchlässe durch  Schlagbäume verriegelbar. Dies war auch in Drabenderhöhe der Fall. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050112.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Alandwehr&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050112.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050112.jpg?w=200&amp;amp;tok=02be06&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Die Landwehr „In der Bornenwiese“
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Brüderstrasse wurde durch eine solche Landwehr geschützt, aber auch die Grenze zwischen Berg und Homburg. Dies belegen zahlreiche alte Flurnamen: 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Landesgrenze Berg – Homburg 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Am Landgraben unter der Steinkaul (Flur Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; An der Landwehr beim Bronnen (Flur Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Am Landgraben am Spitzenburgergarten (Flur Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Vorn in den Wehren (Flur Betzrüde)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hinten in den Wehren (Flur Betzrüde)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Landwehrsiefen (Flur Betzrüde)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; In den Landwehrsweiern (Flur Betzrüde)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; An der Landwehr (Flur Keppelsheide)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Auf der Landwehr (Flur Keppelsheide)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Unten in der Landwehr (Flur Keppelsheide)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Brüderstrasse – Grenze zwischen den Ämtern Windeck und Steinbach
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Am Landgraben oberm Kretschhof (Flur Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Am Landgraben oberm Schniffelshof (Flur Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Am Landgraben ober der Bitze (Flur Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Am Landgraben oberm Altengarten (Flur Scheidt)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; An der Landwehr (Flur Verr, Ortsteil Anfang)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Zwischen den Hecken (Flur Pfaffenscheid)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level2&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Im Heck (Flur Silberkaul)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wird die Landwehr im Siegburger Vergleich von 1604, nachdem die Grenzen zwischen Berg und Homburg endgültig festgelegt wurden, zu diesem Zeitpunkt hat sie aber bereits schon bestanden. Mit dem Ende des alten Reiches 1806 und Schaffung neuer Verwaltungsstrukturen verloren die Landwehren ihre Bedeutung, verfielen oder wurden geschleift. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050118.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Alandwehr&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050118.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050118.jpg?w=200&amp;amp;tok=c3789a&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Die Landwehr „In der Bornenwiesen“
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
In Drabenderhöhe existiert noch ein Teil dieser heckenbewachsenen Landwehr in der Flur „In der Bornenwiese“, östlich des Sportplatzes. Der nördliche Teil dieser Anlage ging allerdings 1963 beim Schulanbau und beim Bau der Parkanlage daneben verloren. Die dortige Strasse „In der Landwehr“ erinnert an diese Grenzbefestigung. Im Gelände lässt sich daher auch noch die ehemalige Landesgrenze zwischen Homburg und Berg, die über die Landwehr verlief, ausmachen.  
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/landwehr_bei_drabenderhoehe_1.4.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Alandwehr&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:landwehr_bei_drabenderhoehe_1.4.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/landwehr_bei_drabenderhoehe_1.4.jpg?w=400&amp;amp;tok=41cac1&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/landwehr_bei_drabenderhoehe_1.4.1.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Alandwehr&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:landwehr_bei_drabenderhoehe_1.4.1.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/landwehr_bei_drabenderhoehe_1.4.1.jpg?w=400&amp;amp;tok=48cac0&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Landwehr in den 1930er Jahre, © Oberbergischer Kreis, Heimatbildarchiv
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Mon, 24 Apr 2017 00:56:51 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Heimatmuseum „Grüne Scheune“</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/museum</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;heimatmuseum_gruene_scheune&quot;&gt;Heimatmuseum „Grüne Scheune“&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/2013-08-18-jahreswanderung/bericht/p1040113.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Amuseum&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:2013-08-18-jahreswanderung:bericht:p1040113.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/2013-08-18-jahreswanderung/bericht/p1040113.jpg?w=200&amp;amp;tok=cd3f77&quot; class=&quot;mediaright&quot; align=&quot;right&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Heimatmuseum war eine Kornbrand-Brennerei, die 1884 von Gustav Hühn gegründet wurde. Das Gebäude besteht aus Fachwerk und Ziegelstein, der Sockel und die Böden sind aus Naturstein. Im Gebäude fanden sich eine Bierbrauerei mit Brauereiteich, im mittlerweile abgebrochenen Wohnhaus war das Hefestübchen, wo Hefe verkauft wurde, eine Krautpatsche, eine Kornbranntbrennerei. Unter dem Gebäude befindet sich ein 15 m langer und 3 m breiter Gewölbekeller, der zur Schnapslagerung genutzt wurde. Dort befindet sich auch ein 12 m tiefer  aus Naturstein gehauener Brunnen, der als einer der Quellen des Wahnbaches gilt. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1040784.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Amuseum&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1040784.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1040784.jpg?w=200&amp;amp;tok=a0bf2f&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1040820.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Amuseum&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1040820.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1040820.jpg?w=200&amp;amp;tok=404772&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1040816.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Amuseum&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1040816.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1040816.jpg?w=200&amp;amp;tok=e5043b&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Museum sind historische Exponate, wie Möbel und Gebrauchsgegenstände ausgestellt. Daneben gibt es ein umfangreiches Sommerprogramm mit Kunstausstellungen, Konzerten und Lesungen. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;oeffnungszeiten&quot;&gt;Öffnungszeiten&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Die Grüne Scheune öffnet Sonntags von 15.00 bis 17.00 Uhr auf Anfrage.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://gruene-scheune.jimdofree.com/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://gruene-scheune.jimdofree.com/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Homepage der Grünen Scheune&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;zur_geschichte_des_museums&quot;&gt;Zur Geschichte des Museums&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Gustav Hühn, 1835 geboren verlor mit 6 Jahren seine Mutter. Sein Vater starb als er 17 Jahre alt war. Da dieser gleich nach dem Tode seiner Mutter wieder geheiratet hatte, wurde er von seiner Tante Wilhelmine Nohl, geborene Hühn erzogen. Er kam als Gehilfe zu Johannes Ferdinand Haas, der sich um 1837 (Offizielles Adress-Buch für Rheinland-Westphalen, Eintrag 1838: Haas, Ferd., Bierbrauerei und Gastwirthschaft - Anfang, nach anderen Angaben soll es 1848 gebaut worden sein, laut den preussischen Statistiken 1843 und 1845 existierte in Anfang nur ein Haus, auf der Zeichnung von Wilhelm Klein 1837 ist das Haus aber schon zu sehen) am Anfang ein stattliches Haus gebaut hatte und dort eine Bierbrauerei betrieb. Haas hatte keine Söhne, nur zwei Töchter, eine war mit dem Schmied Thönes im Kretsch verheiratet. Caroline heiratete Gustav Hühn. Nach dem Tode des alten Haas, übernahm er den Betrieb, eine große Landwirtschaft mit Pferden und Kühnen, Knechten und Mägden. Die Bierbrauerei gab er auf und gründete 1884 die Schnappsbrennerei. Hühn belieferte die sieben Wirtschaften Drabenderhöhes als auch die Gaststätten von Nümbrecht bis Seelscheid mit Pferd und Wagen. „Hühns alter Korn“ war ein Inbegriff. Den Grundstoff lieferte eine der Quellen des Wahnbachs, die er im Keller hatte. Er war auch Kirchmeister und starb im Alter von 91 Jahren. Der Brennereibetrieb wurde in den 1950er Jahren eingestellt. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 23:57:36 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Das Schwimmbad in Verr</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/schwimmbad</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;das_schwimmbad_in_verr&quot;&gt;Das Schwimmbad in Verr&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Heimatverein Drabenderhöhe ist aus dem 1925 gegründeten „Gemeinnützige Vekehrs- und Verschönerungsverein Drabenderhöhe und Umgebung hervorgegangen. Zu den Initiatoren zählte unter anderem der Lehrer Emil Koch, der von 1921 bis 1934 an der Schule in Drabenderhöhe unterrichtete. Er übernahm den Vorsitz des Vereins. Eines der Projekte, die der Verein verwirklichte, war der Bau des Schwimmbades mit Sprungbrett in der Flur „In den Weiern“ östlich von Verr. Das Bad erhielt das Wasser aus dem natürlichen Zufluss des Loopebachs. Zusätzlich enstand auch eine Pappelallee, die von Verr zum Schwimmbad führte. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/schwimmbad_verr_badeanstalt_1932.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:schwimmbad_verr_badeanstalt_1932.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/schwimmbad_verr_badeanstalt_1932.jpg?w=200&amp;amp;tok=9b4917&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Bau des Bads
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/schwimmbad_verr.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:schwimmbad_verr.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/schwimmbad_verr.jpg?w=200&amp;amp;tok=778b56&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Bau des Bads
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/schwimmbad_verr_2_.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:schwimmbad_verr_2_.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/schwimmbad_verr_2_.jpg?w=200&amp;amp;tok=f200ab&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Bau des Bads
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/schwimmbad_verr_3_.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:schwimmbad_verr_3_.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/schwimmbad_verr_3_.jpg?w=200&amp;amp;tok=403e42&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Bau des Bads
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1932 wurde das Bad fertiggestellt.  Häufig war es gut besucht und wurde zu einem beliebten sommerlichen Abendtreff der Dorfjugend. Bademeister war Wilhelm Uellner, ein pensionierter Beamter aus Verr. Obwohl er nicht staatlich geprüft war, ist in Verr niemand ertrunken. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/drabenderhoehe_schwimmbad_verr_eroeffnung_1932.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:drabenderhoehe_schwimmbad_verr_eroeffnung_1932.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/drabenderhoehe_schwimmbad_verr_eroeffnung_1932.jpg?w=200&amp;amp;tok=29e7b7&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Eröffnung 1932
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/drabenderhoehe_verr_badeanstalt_um_1937.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:drabenderhoehe_verr_badeanstalt_um_1937.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/drabenderhoehe_verr_badeanstalt_um_1937.jpg?w=200&amp;amp;tok=f3e267&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Das Bad um 1937
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1953 aber wurden die Bestimmungen so streng und die Schäden am Becken so groß, dass der Betrieb aufgegeben wurde.  
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Gemeindeverwaltung Drabenderhöhe schreibt an den Gemeinnützigen Verein Drabenderhöhe 1954:  „Da vorgenanntes Freibad in seinem derzeitigem Zustand keineswegs den gesetzlichen Erfordernissen zur Inbetriebnahme entspricht, und die Gemeindeverwaltung Drabenderhöhe als Unterhaltungspflichtiger aus finanziellen Gründen sich ausser Stande sieht, den ihr durch das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises (Verr gehörte damals zur Gemeinde Engelskirchen) in Bergisch-Gladbach und der Direktion der Städtischen Bäder in Köln erteilten Auflagen zur Instandsetzung nachzukommen, muss das Freibad Verr in diesem Jahre für die öffentliche Badbenutzung gesperrt bleiben.“
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/freibadverr.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:freibadverr.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/freibadverr.jpg?w=200&amp;amp;tok=7d5d68&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Das Bad Anfang der 1960er Jahre
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Auch 1955 bleibt das Bad geschlossen, da der Heimatverein keine Landesmittel zur Instandsetzung erhielt. 1958 wandte man sich an das Kultusministerium in Düsseldorf und an die Bezirksregierung Köln, um eine Staatsbeihilfe zu beantragen. Die Kosten für einen Neubau wurden in einem Gutachten damals auf 225.000 DM veranschlagt, die Instandsetzung des alten Bades wurde mit 40.000 DM angesetzt. Auch der Heimatverein musste anerkennen, dass man der Badebetrieb in Verr nicht mehr rentabel war. Damit blieb das Bad für immer geschlossen. Die Überreste der Anlage existieren als Teich bis heute noch.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/p1040211.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:p1040211.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/p1040211.jpg?w=200&amp;amp;tok=a4096b&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Das Bad heute
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/p1040212.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:p1040212.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/p1040212.jpg?w=200&amp;amp;tok=dfe1d9&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Das Bad heute
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Mon, 27 Apr 2015 01:37:07 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Grube Silberkaule</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/silberkaule</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;grube_silberkaule&quot;&gt;Grube Silberkaule&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Nördlich des Heckberges befindet sich die Grube Silberkaule. Dort wurde bereits im 13. Jahrhundert Eisenerz abgebaut. Später stellte man den Grubenbetrieb ein. Eine erste Verleihung auf den Namen Silberkaule erfolgte 1838, allerdings aufgrund von Schwierigkeiten mit der Wasserhaltung wurde der Betrieb wieder eingestellt. Nach 1868 begann eine zweite Phase des Abbaus bis zur endgültigen Stilllegung 1896. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/silberkaule.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Asilberkaule&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:silberkaule.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/silberkaule.jpg?w=200&amp;amp;tok=9ed63c&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Heute verläuft ein 600 m langer Pingenzug von Ost nach West über den Heckberg. Am Heckbach in der Flur „Am rothen Suth“ und etwas weiter oberhalb befinden sich noch Abraumhalden, die teilweise unter Naturschutz stehen. Auf den Halden findet man noch häufig Mineralien, wie Limonit, ein Brauneisenstein. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Zur Silberkaule haben wir noch mehr Informationen unter &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/weiterehoefe/silberkaule&quot; class=&quot;wikilink1&quot; title=&quot;hoefe:weiterehoefe:silberkaule&quot; data-wiki-id=&quot;hoefe:weiterehoefe:silberkaule&quot;&gt;Silberkaule&lt;/a&gt; zusammengestellt
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Wed, 15 Jun 2016 12:49:16 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Tourismus</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/start</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;tourismus&quot;&gt;Tourismus&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Drabenderhöhe war schon um 1900 und besonders in den 1920iger und 1930iger Jahren ein beliebter Sommerfrischeort und warb mit den Prädikat „Luftkurort“ bzw. „Höhenluftkurort“ bis weit in 1970er Jahre. Bis heute ist die Gegend um Drabenderhöhe mit dem westlich gelegenen Heckberger Wald und dem Hipperich- und Immerkopfgebiet ein beliebtes Wandergebiet. Der Heimatverein unterstützt dies mit rund 26 Ruhebänken um Drabenderhöhe herum. Eine der schönsten ist die Bank „Oben im Löh“ an der ehemaligen Brüderstrasse (Jakobsweg) mit herrlichem Blick auf Drabenderhöhe.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/dscf0100.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:dscf0100.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/dscf0100.jpg?w=200&amp;amp;tok=29168e&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;      &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/dscf0101.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:dscf0101.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/dscf0101.jpg?w=200&amp;amp;tok=5b5b7e&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;wandern&quot;&gt;Wandern&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Bergische Panoramasteig führt von Ründeroth über den Immerkopf und durch das Ülpetal Richtung Nümbrecht mit einem Zuweg von Drabenderhöhe aus. Beliebt ist auch der Jakobsweg, einem Pilgerweg mit einer Teilstrecke von Köln nach Siegen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nähere Informationen gibt es bei: 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.bergisches-wanderland.de/bergischer-panoramasteig&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.bergisches-wanderland.de/bergischer-panoramasteig&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Bergischer Panoramasteig&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.jakobus-info.de/jakobuspilger/bilder4.htm&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.jakobus-info.de/jakobuspilger/bilder4.htm&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Jakobsweg&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/p1040235.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:p1040235.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/p1040235.jpg?w=200&amp;amp;tok=bdbb86&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Bergischer Panoramasteig
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/pilgerweg.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:pilgerweg.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/pilgerweg.jpg?w=200&amp;amp;tok=2238e1&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Logo Pilgerweg
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Daneben gibt es zahlreiche markierte Wander- und Rundwanderwege, wie X9, X22, X28, A1, A2, A2K A3, A4, A5, A6, A7 und &amp;gt;12. Wanderparkplätze gibt es in Drabenderhöhe am alten Schulplatz/Oskar-Hartmann-Straße und oberhalb der Autobahnanschlussstelle Drabenderhöhe/Bielstein bei Forst. Nähere Informationen gibt es bei:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.sgv-homburgerland.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.sgv-homburgerland.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Sauerländischer-Gebirgsverein-Homburger Land&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://goo.gl/maps/o62UoMvBkK3GUfFi7&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://goo.gl/maps/o62UoMvBkK3GUfFi7&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Wanderparkplatz Drabenderhöhe&lt;/a&gt;   &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://goo.gl/maps/N8P58YujrdkE3uyD7&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://goo.gl/maps/N8P58YujrdkE3uyD7&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Wanderparkplatz Forst&lt;/a&gt;   * &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://goo.gl/maps/s4A7JWQxtePwgBVCA&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://goo.gl/maps/s4A7JWQxtePwgBVCA&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Wanderparkplatz P &amp;amp; R an der A4&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://goo.gl/maps/d4H2nBPrr9u5QZQTA&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://goo.gl/maps/d4H2nBPrr9u5QZQTA&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Wanderparkplatz Federath&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://goo.gl/maps/vncycbnTR2kxT7nw8&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://goo.gl/maps/vncycbnTR2kxT7nw8&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Wanderparkplatz Much-Walmwiese&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1040675.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1040675.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1040675.jpg?w=200&amp;amp;tok=f2c7a3&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Logo Bergischer Panoramasteig
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;radfahren&quot;&gt;Radfahren&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Für Radfahrer ist Drabenderhöhe mit dem Knotenpunkt 19 in die RadRegionRheinland eingebunden. Nähere Informationen zu Radtouren und dem Knotenpunktsystem, sowie Radroutenplaner unter: 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/radregion_1.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:radregion_1.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/radregion_1.jpg?w=200&amp;amp;tok=59bed1&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.radregionrheinland.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.radregionrheinland.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;RadRegionRheinland&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/radlogo_klein.gif?id=ort%3Asehenswertes%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:radlogo_klein.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/radlogo_klein.gif?w=200&amp;amp;tok=5e7a86&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.radroutenplaner.nrw.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.radroutenplaner.nrw.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Radroutenplaner NRW&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;naturschutzgebiete&quot;&gt;Naturschutzgebiete&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Insgesamt 16 grössere und kleinere Naturschutzgebiete sind nördlich und nordwestlich Drabenderhöhes mit insgesamt 538,09 Hektaren ausgewiesen worden:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Loopebachtal mit Nebentäler&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Schimmelhau-Buschhardt-Burscheid&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Rafelsberg&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Grube Silberkaule&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Buchenwald nördlich Heckhaus&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Heckberg&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Loopebachquellen&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Kaltenbachtal&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hipperich&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Immerkopf&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Spülteiche bei Forst&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Steinbruch Wiehau bei Forst&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Steinbruch Hömelskopf bei Weiershagen&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Waldbereich südlich Daxborn&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Bliesenbach-Hundtskopf&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lützenbachtal&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/logo_naturschutzgebiet_01.png?id=ort%3Asehenswertes%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:logo_naturschutzgebiet_01.png&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/logo_naturschutzgebiet_01.png?w=200&amp;amp;tok=812ffd&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nähere Informationen unter:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/nsg/de/karten/nsg&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.naturschutzinformationen-nrw.de/nsg/de/karten/nsg&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Naturschutzgebiete in Nordrhein-Westfalen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;kulturlandschaft_homburger_laendchen&quot;&gt;Kulturlandschaft Homburger Ländchen&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/logo_khl.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:logo_khl.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/logo_khl.jpg?w=200&amp;amp;tok=cb4ec5&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Unter dem Titel „Kulturlandschaft Homburger Ländchen“ wurde im Rahmen der Regionale 2010 ein Projekt ins Leben gerufen, das die Bedeutung des Homburger Ländchens als eine wertvolle Kulturlandschaft hervorhebt und diese weiterentwickelt. Über Jahrhunderte haben hier Land- und Forstwirtschaft einen charakteristischen Wechsel von Wald und wiesengeprägtem Offenland geschaffen, der im regionalen Maßstab eine besondere Qualität darstellt. Über das Projekt informiert die Internetseite:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.regionale2010.de/projekte/projekt/kulturlandschaftsnetzwerk/kulturlandschaft-homburger-laendchen/index.html&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.regionale2010.de/projekte/projekt/kulturlandschaftsnetzwerk/kulturlandschaft-homburger-laendchen/index.html&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Kulturlandschaft Homburger Ländchen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;uebernachten_essen_trinken&quot;&gt;Übernachten, Essen &amp;amp; Trinken&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Traditionell bietet die Gegend auch eine Anzahl von Hotels, Gasthöfen, Restaurants und Ferienwohnungen: 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.art-farm.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.art-farm.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Hotel &amp;amp; Restaurant artfarm&lt;/a&gt; (bis auf weiteres geschlossen)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.bongos-steakbar.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.bongos-steakbar.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Bistro &amp;amp; Café Bongo&amp;#039;s Steakbar&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.pizzeria-pan.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.pizzeria-pan.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Pizzeria Pan&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.pizzalife-drabenderhoehe.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.pizzalife-drabenderhoehe.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Pizzeria Life&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.brotmanufaktur-kraus.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.brotmanufaktur-kraus.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Bäckerei &amp;amp; Café Kraus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.cafe7b.de/aktuelles.html&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.cafe7b.de/aktuelles.html&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Café 7bürgen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.stoeltings-landhaus.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.stoeltings-landhaus.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Gasthof Stöltings Landhaus/Brächen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.haus-wald-eck.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.haus-wald-eck.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Hotel Haus Wald-Eck/Verr&lt;/a&gt; (bis auf weiteres geschlossen)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.hotelzuraltenpost.com&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.hotelzuraltenpost.com&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Hotel Zur Alten Post/Nümbrecht-Marienberghausen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.wiesengrund-ueberdorf.de&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.wiesengrund-ueberdorf.de&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Haus Wiesengrund/Nümbrecht-Überdorf&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://krahmer-scheune.de.tl/Home.htm&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://krahmer-scheune.de.tl/Home.htm&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Ausflugslokal Krahmer Scheune/Nümbrecht-Krahm&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://restaurant-heidestuebchen.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://restaurant-heidestuebchen.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Landgasthaus Heidestübchen/Much-Hündekausen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.cafe-alte-schule.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.cafe-alte-schule.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Café Alte Schule/Much-Niederbonrath&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.wiehl.de/tourismus/zu-gast/unterkunftsverzeichnis/ferienwohnungen/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.wiehl.de/tourismus/zu-gast/unterkunftsverzeichnis/ferienwohnungen/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Ferienwohnungen Bidner&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.wiehl.de/tourismus/zu-gast/unterkunftsverzeichnis/ferienwohnungen/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.wiehl.de/tourismus/zu-gast/unterkunftsverzeichnis/ferienwohnungen/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Ferienhaus Wolfgang&lt;/a&gt;  &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://zimmerfrei-ohler.de.tl/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://zimmerfrei-ohler.de.tl/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Ferienwohnung Ohler&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.ferienhaus-immerkopf.de&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.ferienhaus-immerkopf.de&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Ferienhaus Immerkopf/Brächen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.artundweise-home.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.artundweise-home.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Ferienwohnung Art und Weise/Hillerscheid&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.flat39.de&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.flat39.de&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Appartement Flat39/Jennecken&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.casa-maria.info/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.casa-maria.info/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Ferienhaus Casa Maria/Nümbrecht-Nallingen&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;verkehrsanbindungen&quot;&gt;Verkehrsanbindungen&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/logo_ovag_01.png?id=ort%3Asehenswertes%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:logo_ovag_01.png&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/logo_ovag_01.png?w=200&amp;amp;tok=02a8e2&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
An das öffentliche Verkehrsnetz ist Drabenderhöhe mit zwei Buslinien angeschlossen:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Linie 319 Much - Drabenderhöhe - Bielstein, Fahrplan 2025 &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/linie_319_2025.pdf&quot; class=&quot;media mediafile mf_pdf&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:linie_319_2025.pdf (22 KB)&quot;&gt;Buslinie 319&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;  Linie 323 Drabenderhöhe - Marienberghausen - Nümbrecht, Fahrplan 2025 &lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/linie_323_2025.pdf&quot; class=&quot;media mediafile mf_pdf&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:linie_323_2025.pdf (21.3 KB)&quot;&gt;Buslinie 323&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.buergerbus-much.de/fahrplaene/linie-1&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.buergerbus-much.de/fahrplaene/linie-1&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Bürgerbus Much Linie 1 Drabenderhöhe-Much&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.ovag-monti.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.ovag-monti.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;monti - On-Demand-Service Wiehl&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Die Anreise mit der Bahn ist über die Oberbergische Bahn im Verbundsystem VRS (RB 25) ab/bis Köln Hauptbahnhof möglich. Drabenderhöhe ist über die Stationen Engelskirchen, Ründeroth und Dieringhausen per Auto erreichbar. Über die öffentlichen Vekehrsmittel ist dann ein Anschluss am besten ab/bis Dieringhausen per Bus über die OVAG möglich: 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.vrsinfo.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.vrsinfo.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Verkehrsverbund Rhein-Sieg&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.ovaginfo.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.ovaginfo.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Oberbergische Verkehrsgesellschaft&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Der nächstmöglich erreichbare Flughafen ist Köln/Bonn. Dieser ist entweder per Auto oder über öffentliche Verkehrsmittel erreichbar. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/kba-logo.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:kba-logo.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/kba-logo.jpg?w=200&amp;amp;tok=c4de5e&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.koeln-bonn-airport.de&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.koeln-bonn-airport.de&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Köln-Bonn Airport Konrad Adenauer&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Anreise nach Drabenderhöhe mit der S 13 (von Troisdorf aus) über Köln-Frankfurter Strasse (hier umsteigen in die Oberbergische Bahn RB 25) möglich. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;touristinfo_der_stadt_wiehl&quot;&gt;Touristinfo der Stadt Wiehl&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Für Informationen steht Ihnen auch die Touristinfo der Stadt Wiehl zur Verfügung:
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Telefon: 02262/99195
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Email: &lt;a href=&quot;mailto:&amp;#116;&amp;#111;&amp;#117;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#115;&amp;#116;&amp;#105;&amp;#110;&amp;#102;&amp;#111;&amp;#64;&amp;#119;&amp;#105;&amp;#101;&amp;#104;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;&quot; class=&quot;mail&quot; title=&quot;&amp;#116;&amp;#111;&amp;#117;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#115;&amp;#116;&amp;#105;&amp;#110;&amp;#102;&amp;#111;&amp;#64;&amp;#119;&amp;#105;&amp;#101;&amp;#104;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;&quot;&gt;&amp;#116;&amp;#111;&amp;#117;&amp;#114;&amp;#105;&amp;#115;&amp;#116;&amp;#105;&amp;#110;&amp;#102;&amp;#111;&amp;#64;&amp;#119;&amp;#105;&amp;#101;&amp;#104;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;&lt;/a&gt;
Homepage: &lt;a href=&quot;http://www.wiehl.de/tourismus/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.wiehl.de/tourismus/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Touristinfo Stadt Wiehl&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Weiteres finden Sie unter dem offizielen Tourismus-Portal des Bergischen Landes: 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.dasbergische.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.dasbergische.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Das Bergische&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;ausflugstipps_freizeitaktivitaeten_in_der_umgebung&quot;&gt;Ausflugstipps &amp;amp; Freizeitaktivitäten in der Umgebung&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.schloss-homburg.de/cms200mfsh/home/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.schloss-homburg.de/cms200mfsh/home/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Schloss Homburg&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://ibz-gimborn.com/schloss-gimborn/#tab-18a45ef9db722445435&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://ibz-gimborn.com/schloss-gimborn/#tab-18a45ef9db722445435&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Schloss Gimborn&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.friesenhagen.eu/tourismus-kultur-vereine/sehensw%C3%BCrdigkeiten/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.friesenhagen.eu/tourismus-kultur-vereine/sehensw%C3%BCrdigkeiten/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Wasserschloss Crottorf&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://waldhotel-wiehl.de/tropfsteinhoehle/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://waldhotel-wiehl.de/tropfsteinhoehle/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Wiehler Tropfsteinhöhle&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.achseradwagen.de/index.php?id=3&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.achseradwagen.de/index.php?id=3&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Musem Achse, Rad und Wagen in Wiehl&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://technik-und-bauern-museum.com/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://technik-und-bauern-museum.com/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Oberbergische Postkutsche/Technik &amp;amp; Bauernmuseum Much-Berzbach&lt;/a&gt;  &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.erzquell.de/brauerei-siegtal/besichtigungen.html&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.erzquell.de/brauerei-siegtal/besichtigungen.html&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Braukunst in Bielstein/Erzquellbrauerei&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.marienhagenpergenroth.de/hvv/index.php/unser-dorf/sehenswuerdigkeiten-nav/die-bunte-kirch-marienhagen&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.marienhagenpergenroth.de/hvv/index.php/unser-dorf/sehenswuerdigkeiten-nav/die-bunte-kirch-marienhagen&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Bunte Kirche in Marienhagen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://kirchembh.de/info/kirche/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://kirchembh.de/info/kirche/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Bunte Kirche in Marienberghausen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://eisenbahnmuseum-dieringhausen.de/fahrplaene/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://eisenbahnmuseum-dieringhausen.de/fahrplaene/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Historische Dampfbahn Bergischer Löwe/Wiehltalbahn&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.nuembrecht.de/zu-gast-in-nuembrecht/sehenswertes/detail/ort/aussichtsturm-auf-dem-lindchen/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.nuembrecht.de/zu-gast-in-nuembrecht/sehenswertes/detail/ort/aussichtsturm-auf-dem-lindchen/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Aussichtsturm Auf dem Lindchen in Nümbrecht&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://freilichtmuseum-lindlar.lvr.de&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://freilichtmuseum-lindlar.lvr.de&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;LVR Bergisches Freilichtmuseum in Lindlar&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://eisenbahnmuseum-dieringhausen.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://eisenbahnmuseum-dieringhausen.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Eisenbahnmuseum in Gummersbach-Dieringhausen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.museum-haus-dahl.de/cms200hd/home/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.museum-haus-dahl.de/cms200hd/home/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Museum Haus Dahl in Marienheide-Dahl&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.unnenbergtreff.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.unnenbergtreff.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Unnenbergturm/Marienheide-Unnenberg&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.lvr.de/de/nav_main/kultur/museen/industriemuseumengelskirchen/industriemuseumengelskirchen_1.jsp&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.lvr.de/de/nav_main/kultur/museen/industriemuseumengelskirchen/industriemuseumengelskirchen_1.jsp&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;LVR Industriemuseum Ermen &amp;amp; Engels in Engelskirchen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://industriemuseum.lvr.de/de/die_museen/engelskirchen/oelchenshammer/oelchenshammer.html&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://industriemuseum.lvr.de/de/die_museen/engelskirchen/oelchenshammer/oelchenshammer.html&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;LVR Schmiedemuseum Oelchens Hammer in Engelskirchen-Bickenbach&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.stift-ehreshoven.de/index.php&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.stift-ehreshoven.de/index.php&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Schloss Ehreshoven/Engelskirchen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://panarbora.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://panarbora.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Naturerlebnispark Panarbora in Waldbröl&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://kartring-oberberg.de&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://kartring-oberberg.de&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Kartbahn in Reichshof-Hahn&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.heimatmuseum-windeck.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.heimatmuseum-windeck.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Museumsdorf in Altwindeck/Windeck&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.windeck-bewegt.de/windeck-tourismus/sehenswert/burgruine-windeck/burgruine-windeck.html&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.windeck-bewegt.de/windeck-tourismus/sehenswert/burgruine-windeck/burgruine-windeck.html&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Burgruine Windeck&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.bergneustadt.de/Tourismus/Sehenswertes/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.bergneustadt.de/Tourismus/Sehenswertes/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Historische Altstadt Bergneustadt&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.aggertalhoehle.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.aggertalhoehle.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Aggertalhöhle in Engelskirchen-Ründeroth&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.bavweb.de/-metabolon/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.bavweb.de/-metabolon/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Metabolon - Gärten der Technik in Lindlar&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.wiehl.de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/tiergehege/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.wiehl.de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/tiergehege/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Wildpark in Wiehl&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.affen-und-vogelpark.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.affen-und-vogelpark.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Affen- und Vogelpark in Eckenhagen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://wiehler-wasser-welt.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://wiehler-wasser-welt.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Bad Wiehler Wasser Welt&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.freibad-bielstein.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.freibad-bielstein.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Freibad Wiehl-Bielstein&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.monte-mare.de/de/reichshof.html&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.monte-mare.de/de/reichshof.html&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Monte Mare Bad in Reichshof-Eckenhagen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.gumbala.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.gumbala.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Gumbula Bad in Gummersbach&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.nuembrecht.de/zu-gast-in-nuembrecht/sehenswertes/detail/ort/schwimmbad-element-nuembrecht/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.nuembrecht.de/zu-gast-in-nuembrecht/sehenswertes/detail/ort/schwimmbad-element-nuembrecht/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Schwimmbad Element Nümbrecht&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.gummersbach.de/de/hier-zu-gast/ausflugsziele-und-aktivitaeten/sehenswuerdigkeiten/talsperren.html&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.gummersbach.de/de/hier-zu-gast/ausflugsziele-und-aktivitaeten/sehenswuerdigkeiten/talsperren.html&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Agger-&amp;amp; Genkeltalsperre&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.marienheide.de/willkommen/sehenswuerdigkeiten/brucher-talsperre&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.marienheide.de/willkommen/sehenswuerdigkeiten/brucher-talsperre&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Bruchertalsperre&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.marienheide.de/willkommen/sehenswuerdigkeiten/lingese-talsperre&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.marienheide.de/willkommen/sehenswuerdigkeiten/lingese-talsperre&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Lingese Talsperre&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.wintersport-im-bergischen.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.wintersport-im-bergischen.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Wintersport in Reichshof&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.golfpark-nuembrecht.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.golfpark-nuembrecht.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Golf-Park Nümbrecht&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.golfclub-burg-overbach.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.golfclub-burg-overbach.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Golf Club Much&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://campingplatz-wiehltal.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://campingplatz-wiehltal.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Campingplatz Wiehl-Bielstein&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://www.bbwiehl.net/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://www.bbwiehl.net/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Bergische Ballonfahrer Wiehl&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://sportparkamsee.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://sportparkamsee.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Sportpark am See in Wiehl-Oberwiehl&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.sportundfreizeittreff.de/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.sportundfreizeittreff.de/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Sport und Freizeittreff in Much&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://much.twhotels.de/de/wellness-sport/sport-aktiv/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://much.twhotels.de/de/wellness-sport/sport-aktiv/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Sport und Aktivhotel Kranichhöhe in Much-Bövingen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.fitinn-engelskirchen.de&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.fitinn-engelskirchen.de&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Fitnesscenter in Engelskirchen-Hardt&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;https://nuembrecht.com/fitnesspark//&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;https://nuembrecht.com/fitnesspark//&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Fitnesspark Nümbrecht&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.wiehl.de/tourismus/freizeit-highlights/eissporthalle/&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.wiehl.de/tourismus/freizeit-highlights/eissporthalle/&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Eissporthalle Wiehl&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.angelpark-knipp.de&quot; class=&quot;urlextern&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;http://www.angelpark-knipp.de&quot; rel=&quot;ugc nofollow noopener&quot;&gt;Angelpark Knipp Much&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;informationen_ueber_drabenderhoehe&quot;&gt;Informationen über Drabenderhöhe&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Für den Interessierten haben wir noch einige Sehenswürdigkeiten, sowie vom Heimatverein ehemalige Attraktionen mit geschichtlichem Hintergrund auf den nachfolgenden Seiten zusammengestellt. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 00:02:07 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Die alten Fernhandelsstraßen</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/strassen</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;die_alten_fernhandelsstrassen&quot;&gt;Die alten Fernhandelsstraßen&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Drabenderhöhe lag am Kreuzungspunkt zweier mittelalterlicher Fernwege – der Brüderstrasse und der Zeithstrasse, über die Handel getrieben wurde und auch als Pilgerwege benutzt wurden. Zudem befand sich der Ort direkt an der Grenze zwischen dem Herzogtum Berg und der von der Familie zu Sayn von Wittgenstein regierten Reichsherrschaft Homburg. Drabenderhöhe hatte eine Zollstation und an der Kirche gab es einen Schlagbaum. Zahlreiche Drabenderhöher verdingten sich als  Fuhrleute und im Ort gab es immer zahlreiche Gastwirtschaften, die weit über den Bedarf der hiesigen Bevölkerung hinaus gingen. Die erste wird schon bereits 1553 erwähnt. Auch von Salzlagern wird berichtet, wie aus der Ortsbezeichnung Im Salzrümpchen hervorgeht. Über die Strassen wurden auch die geschürften Erze und die daraus weiterverarbeiteten Produkte aus den umliegenden Bergwerken abtransportiert. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Noch heute lassen sich viele Spuren der historischen Strassen in den Wäldern finden. Erkennbar ist dies an den zahlreichen Hohlwegen und Hohlwegbündelungen, vorallem im Bereich des Heckberges, dem Löher Kopf, Immerkopf und der Hohen Warte entlang der heutigen Wanderwege.  
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/valck-schenk-karte-1690-kopie.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassen&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:valck-schenk-karte-1690-kopie.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/valck-schenk-karte-1690-kopie.jpg?w=400&amp;amp;tok=5fa3bc&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ausschnitt aus der Karte „Berge ducatus Marck comitatus“ von Gerard Valck und Pieter Schenk aus dem Jahre 1690. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;die_bruederstrasse&quot;&gt;Die Brüderstraße&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Die Brüderstraße stellt einen Teilabschnitt einer West-Ost-Verbindung dar, die von Antwerpen über Lüttich, Aachen, Köln, Unterschbach, Overath, Federath, Drabenderhöhe, Elsenroth, Denklingen, Wildenburg, Siegen, Marburg, Leipzig, Breslau nach Krakau führte. Als Brüderstrasse wurde nur die Strecke von Köln bis ins Oberbergische Land bezeichnet. Sonst hiess sie Brabanter Straße oder auch Siegener Landstraße. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Dabei folgte die Straße im Bergischen Land vorallem den Höhenzügen und hatte nur wenig Querungen durch die Täler, wie z. B. durch die Sülz oder die Agger. Die Flussläufe waren im Mittelalter noch grösstenteils feucht und stark versumpft, so dass die Täler als Verkehrswege ausschieden. Die Höhen waren durch die natürliche Entwässerung durch das Hanggefälle in der Regel trocken und passierbar. Über das Alter der Straße kann man nur Vermutungen machen. Es ist möglich, dass sie bereits in der Antike entstand. Während der Zeit der Römer existierte bereits Bergbau am Lüderich bei Untereschbach, wie Funde aus dem Jahre 20 nach Christus belegen. Der Kupferbergbau bei Schalken lässt sich in die erste Hälfte des 2. Jahrhunderts zuordnen. Funde hat es auch im Bereich des Loopebaches, Bliesenbach, gegeben. Die Orte des Bergbaus liegen alle in der Nähe der Strasse, so dass es wahrscheinlich ist, dass bereits ein Verbindungsweg nach Köln  bestanden haben muss. Spätestens mit der fränkischen Besiedelung des Bergischen Landes muss eine von Köln nach Siegen führende Trasse angelegt worden sein. Zu erwähnen ist die Bemühung Karls des Großen, in seinem Reich ein einheitliches Straßensystem aufzubauen und zentral zu verwalten. Während der Sachsenkriege liess er den sogenannten westfälischen Hellweg bauen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/bilder/dscf0100.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassen&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;bilder:dscf0100.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/bilder/dscf0100.jpg?w=200&amp;amp;tok=29168e&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Brüderstraße im Bereich „oben auf dem Löh“
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Hochmittelalter wurde die Brüderstraße als Handelsweg genutzt. So berichtet man 1308 über die Einfuhr von Waffen aus Siegen über Köln nach England, die über diese Strasse transportiert wurden. Im Homburger Grenzweistum erscheint 1464 erstmals urkundlich die Bezeichnung „die alte broeder straisse“. Den Verlauf des Weges lässt sich anhand der Mercatorkarte von 1575 als „die alde Broederstraiß“ nachvollziehen. Bereits im ausgehenden Mittelalter wurde die Brüderstrasse als „alt“ bezeichnet, was darauf hinweist, dass die Verbindung schon sehr lange bestanden haben muss. Parallel zur wirtschaftlichen Bedeutung der Straße entwickelte sie sich zu einem international stark frequentierten Pilgerweg. Das Grab des Heiligen Lambertus in Lüttich, die berühmten Reliquien im Aachener Dom, die Gebeine der Heiligen Drei Könige in Köln und das Grab der Heiligen Elisabeth in Marburg waren wichtige Stationen auf den mittelalterlichen Pilgerfahrten nach Santiago de Compostela zum Grab des Heiligen Jakobus des Älteren. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Name Brüderstraße muss dann in der Neuzeit in Vergessenheit geraten sein. Nach der Reformation wandten sich viele Herrschaftshäuser mit ihren Untertanen der lutherischen und der reformierten Lehre zu, so auch grosse Teile des Herzogtums Berg, dem Gimborner Land, des Homburger Ländchen, als auch der Bereich des Fürstentums Naussau-Siegen und der Grafschaften Sayn und Wittgenstein. Pilgerfahrten wurden von der evangelischen Bevölkerung nicht mehr unternommen. Stattdessen bürgerte sich nun der Name „Cölner Strasse“ ein. Bei Büddelhagen gibt es noch den Flurnamen „Auf den zehn Viertel am Cölnweg“.  Anfang des 19. Jahrhunderts verlor die Straße immer mehr an Bedeutung. In der amtlichen Karte des Großherzogtums Berg ist sie 1810 als Fernweg schon gar nicht mehr eingezeichnet, die südlicher verlaufende Köln-Siegener-Poststraße ist dort einzig angegeben. Sie existiert aber noch als „Landstraße“ wie der „Ocularplan der beiden Municipalitäten Wiehl und Drabenderhöhe“ aus dem Jahre 1809 zeigt. Mit dem Bau der „Cöln-Olper-Chaussee“ durch das Aggertal zwischen 1823 und 1834 wurde die Strasse nicht mehr genutzt. Heute ist die Brüderstrasse ein Wanderweg und Teil eines Pilgerweges. In der Drabenderhöher Strassenbezeichnung „Alte Kölner Strasse“ lebt die Bedeutung der Verbindung bis heute weiter. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;die_zeithstrasse&quot;&gt;Die Zeithstraße&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Ein hohes Alter hat auch die Zeithstraße, einem Weg, der von Bonn über Siegburg, Seelscheid, Much, Drabenderhöhe, Ründeroth, Marienheide, Rönsahl, Halver, Breckerfeld und Hagen nach Dortmund verlief. Es ist anzunehmen, dass dieser Weg in der Zeit der Besiedelung des Bergischen Landes angelegt wurde. Wie eine Urkunde aus dem Jahre 1131 belegt, besaß der Sankt Cassiusstift in Bonn sehr viele Kirchen im Bereich des heutigen Rhein-Sieg-Kreises, sowie im alten Oberbergischen Kreis und dem Kreis Altenkirchen. Das Stift muss auch an der Besiedelung maßgeblich beteiligt gewesen sein, zumindest hat er die kirchlichen Strukturen mitaufgebaut. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Name Zeithstraße geht auf das althochdeutsche Wort „sceitila“ zurück, was für einen Scheitel oder einer Anhöhe steht. Das unterstützt auch den Verlauf der Straße, die ebenso wie die Brüderstraße den Höhenzügen folgt und nur im Aggertal in Ründeroth eine tiefe Talquerung überbrücken muss. Dabei überwindet sie einen Höhenunterschied von gut 360 Metern. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1040625.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassen&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1040625.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1040625.jpg?w=200&amp;amp;tok=28d6b4&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Die Zeithstrasse nähe der Hohen Warte
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
In Seelscheid existieren zwei Weiler mit dem Namen „Oberste Zeith“ und „Unterste Zeith“. Diese Ortschaften tragen den Namen der Zeithstraße und sind vermutlich nach dem Bau des Weges angelegt worden. In dem Sieburger Schöffenprotokollen ist 1454 ein „Elys up der Zyt“ erwähnt. Wie die Brüderstraße wurde auch die Zeithstraße als Handelsweg benutzt. In der Ortschaft Oberste Zeith bei Seelscheid existierte früher eine bedeutende Zollstätte, „Auf dem Tolles“ genannt und bereits 1555 erwähnt wird. Im Zolltarif von 1595 werden folgende Waren genannt: Mühlen- und Schleifsteine, Öl, Blei, Kupfer, eiserner Draht, Erz, Steine, Holzkohlen, Teer, Farben, geschnittenes Holz, Reifen für Weinfässer, Wein, Essig, Erlen, Buchen, Eichen, Hausteine, Ziegelsteine, Nüsse, Äpfel, Birnen, Rüben, Heringe, Speck, Mehl, Alaun, Färberwaid, Schwefel, Wolltücher aus England, Düren, Hückeswagen und Burg an der Wupper, Pferde, Kühe, Ochsen, Schafe, Hammel, Schweine und Geißen. Sogar Bier aus Unna aus Westfalen, welches in Köln verzapft wurde, ist in diesem Zolltarif aufgeführt.  
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Auf der Mercatorkarte von 1575 ist die Verbindung als Teilstück von Drabenderhöhe nach Ründeroth deutlich erkennbar. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der urspüngliche Verlauf im Raum Drabenderhöhe war ein anderer als heute. Von Much aus verlief die Straße über die Bonrather Höhe, vorbei an Hündekausen durch die Straße Im Biesengarten, weiter durch Drabenderhöhe entlang der heutigen Trasse , vor Brächen durch die Dähler Heide, dann zwischen Immerkopf und Hipperich durch die Flur „Auf der Kahrstadt“ (bereits schon 1464 als „karrestat“ erwähnt – ein Hinweis auf einen Ort, den Karren durchquerten), zum früheren Bergwerk „Alter Stollenberg“ oberhalb von Forst, durch das Waldgebiet am Ostabhang der Hohen Warte über den Brandskopf hinunter nach Ründeroth. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1040623.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassen&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1040623.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1040623.jpg?w=200&amp;amp;tok=804337&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Als Handelsverbindung muss die Zeithstraße schon im 17., spätestens aber im 18. Jahrhundert an Bedeutung eigebüßt haben. Auf der Karte von Pieter Schenk und Gerard Valck aus dem Jahre 1690 ist der Streckenverlauf von Siegburg nach Drabenderhöhe noch eingezeichnet. In der preußischen Urkatasterkarte von 1831 erscheint der Abschnitt von Brächen nach Forst nur noch als „Forster Kirchweg“. In der preußischen Uraufnahme 1845 ist um Seelscheid noch die Zeithstraße markiert, verläuft aber dann in verschiedenen Trassen und spart den Ort Much aus. Mitte des 19. Jahrhunderts begann man mit dem Ausbau einer „Chaussee“, einer Kunststrasse. 1854 wurde der Weg von Drabenderhöhe nach Forst und Kaltenbach fertiggestellt, 1862 die Straße von Much nach Drabenderhöhe. Dabei hielt man sich nicht an dem ursprünglichen Streckenverlauf, sondern orientierte sich von Much nach Drabenderhöhe durch das Wahnbachtal und von Brächen bis Kaltenbach durch das westliche Hipperichgebiet. Bei der Strecke zwischen Drabenderhöhe bis kurz vor Brächen hielt man sich an der alten Trasse. Bis heute trägt diese neue Strasse von Siegburg bis Kaltenbach fast durchgehend durch alle Orte und Gemeinden den alten Namen „Zeithstrasse/Zeitstrasse“. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;der_stueckweg&quot;&gt;Der Stückweg&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Stückweg war eine historische Querverbindung zwischen der Zeithstraße mit Anschluss in Drabenderhöhe an die Brüderstraße und der Heidenstraße. Dieser Weg ist auf der 1690 erstellten Karte „Berge Ducatus Marck Comitatus“ von Gerard Valck und Pieter Schenk zu erkennen. Die Straße führte oberhalb von Brächen durch das in den 1960er Jahren vom Munitionsdepot überbauten Gelände der Buschhardt und des Schimmelhaus über den Altenhau (heute Altenhahn) am Hundskopf vorbei zum Ort Stiefelhagen. Stiefelhagen wurde in der Neuzeit in Obersteeg umbenannt. Von Stiefelhagen ging es dann hinab nach Engelskirchen. Vermutlich führte die Trasse dann weiter über Rommersberg und Remshagen, um dann zwischen Klause und Fenke auf die Heidenstraße zu treffen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Name Stückweg bezieht sich auf auf den Flurnamen „Am Steinbrecher Kopf am Stückweg“ in der Flur Kiefhau. Diese Flur lag unmittelbar im Bereich des Schimmelhaus. Ob der Name auch in anderen Fluren so benutzt wurde ist allerdings unklar. In der alten Flur von Brächen finden sich direkt an diesem Weg die Flurbezeichnungen „Ober der Karstadt“ und „Hinten auf der Karstadt“, womit ein Ort bzw. Stätte gemeint ist, der von Fuhrkarren durchquert wurde. Ein ähnlicher Flurname findet sich auch im Bereich des Immerkopfes und Hipperich, den die Zeitstraße durchquerte. Dies ist ein eindeutiger Hinweis, dass der Weg auch als Straße benutzt wurde. „Stück“ ist eine alte Bezeichnung für ein Feld, Acker oder einer Parzelle. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Heidenstraße wiederum ist ein mittelalterlicher Fernweg, der Köln mit Kassel verband. Im ersten Streckenverlauf von Köln über Brück, durch die Lustheide und den Königsforst bis in das in Untereschbach aufgegangene Altenbrück direkt an der Sülz war die Trasse mit der Brüderstraße identisch. Bei Altenbrück trennten sich die beiden Wege. Die Heidenstraße verlief dann weiter über die Höhenzüge nach Hohkeppel, Holz, Horpe, Klause, Frielingsdorf, Scheel, Oberlichtinghagen nach Marienheide. Von Marienheide führte die Heidenstraße weiter nach Meinerzhagen über das Ebbegebirge nach Attendorn. Die Straße verband dann Attendorn, Schmallenberg und Winterberg mit Kassel als Verkehrsknotenpunkt, von wo es dann weitere Verbindungen Richtung Osten nach Leipzig und Breslau, Richtung Süden nach Fulda und Würzburg und Richtung Süden nach Paderborn und Hannover gab.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Fri, 12 Jun 2020 01:00:33 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Siebenbürgische Straßenschilder</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/strassenschilder</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;siebenbuergische_strassenschilder&quot;&gt;Siebenbürgische Straßenschilder&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
In der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung befinden sich zahlreiche liebevoll handgemalte Straßenschilder, auf die man auch mal einen Blick werfen sollte. Die Straßenzüge sind nach Landschaften und Städten in Siebenbürgen benannt worden und die Schilder haben Trachten, Wappen oder Kirchen als Hauptmotive. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;altes_land&quot;&gt;Altes Land&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050972.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050972.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050972.jpg?w=400&amp;amp;tok=0f96f5&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Alte oder auch Altland ist eine historische Landschaft in Südsiebenbürgen, dass ursprünglich die alten Stühle Hermannstadt (rum. Sibiu/ungarisch Nagyszeben), Leschkirch (rum. Nocrich/ungarisch Újegyház), Groß-Schenk (rum. Cincu/ungarisch Nagysink) und Reps (rum. Rupea/ungarisch Kőhalom) umfasste. Der Name kommt vom südlich angrenzenden Fluss Alt (rumänisch und ungarisch: Olt), der in den Ostkarpaten auf einer Höhe von 1280 m entspringt und nach 615 km in die Donau in der Walachei mündet. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Straßenschild zeigt die typischen Trachten des Altlandes. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;bistritzer_gasse&quot;&gt;Bistritzer Gasse&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050920.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050920.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050920.jpg?w=400&amp;amp;tok=a0cb6b&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Bistritz (rumänisch Bistrița, ungarisch Beszterce) ist das Zentrum des Nösnerlandes im Nordosten von Siebenbürgen. Die Stadt wurde im 12. Jahrhundert als Primärsiedlung deutschsprachiger Gruppen gegründet und wurde in einem Bericht über den Mongolensturm 1241 das erste Mal als Markt Nosa urkundlich erwähnt. Die Stadt wurde damals noch als Nösen bezeichnet, die umgebende Landschaft als Nösnerland. Die Stadt hat auch heute noch überregionale Bedeutung. Die Stadt erhielt 1353 das Marktrecht und das Recht auf ein eigenes Siegel. Im Jahre 1366 wurde die weitreichenden Privilegien und Rechte des Goldenen Freibriefes, der von den ungarischen Königen an die Siebenbürger Sachsen verliehen wurde auch auf den Nösnergau ausgeweitet. Bistritz entwickelte sich danach zu einer Art Stadtrepublik, die von seinen Kaufleuten und Zünften gelenkt wurde. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1850 zählte die Stadt 3704 deuschsprachige Einwohner (71% der Gesamtbevölkerung). Durch die Zuwanderung von Rumänen und Ungarn sankt der prozentuale Anteil der Sachsen 1941 auf 26,25% mit 4280 Personen. Durch die Massenflucht aus Nordsiebenbürgen ging der Anteil auf 1866 deutschen Personen (1948) zurück stieg danach wieder etwas an. In den Jahren 1992 und 2002 sank die Anzahl der Deutschen auf 535 bzw. 353 Personen. Nach der letzten Volkszählung 2011 hatte Bistritz 75076 Einwohner. Die Rumänen stellten mit 85% die größte Bevölkerungsgruppe, die Ungarn 5,1% und die Roma 2,2%. Die Zahl der Deutschen belief sich noch auf 243 Personen (0,3%). 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Straßenschild zeigt die Bistritzer evangelische Pfarrkirche mit einem 75 m hohen Turm. Mit dem Bau der Kirche wurde 1470 begonnen. Am 11. Juni 2008 wurde die Kirche während noch nicht abgeschlossener Renovierungsarbeiten stark beschädigt. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;burzenland&quot;&gt;Burzenland&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050910.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050910.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050910.jpg?w=400&amp;amp;tok=af7784&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p10509119.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p10509119.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p10509119.jpg?w=400&amp;amp;tok=e8d7d0&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Burzenland (rumänisch Țara Bârsei, ungarisch Barcaság) ist eine historische Region im Südosten von Siebenbürgen mit Kronstadt (Brașov) als urbanem Zentrum. Es liegt in einer Binnensenke des Karpatenbodens und wird in etwa von den Orten Marienburg, Rosenau und Tartlau begrenzt. Das Burzenland ist nach dem Fluß Burzen (rumänisch Bârsa), der in den Alt mündet benannt worden. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Jahre 1211 wurde das Burzenland vom ungarischen König Andreas II an den Deutschen Ritterorden vergeben, der dort deutsche Einwanderer aus dem benachbarten Hermannstädter Stuhl, aber auch Neusiedler dort ansiedelte. Nach 14 Jahren wurde die Ordensgemeinschaft von Ungarn allerdings wieder vertrieben, da dieser dort versuchte, einen eigenen Ordensstaat dort einzurichten. Die Siebenbürger Sachsen verblieben dort und organisierten sich rechtlich als auch administrativ im Kronstädter Distrikt im weitgehend autonomen Königsboden, der 1876 aufgelöst wurde.   
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Schild zeigt die evangelische Schwarze Kirche in Kronstadt (rumänisch Brașov, ungarisch Brassó). Kronstadt war das zweigrößte städtische Zentrum der Siebenbürger Sachsen. Die Kirche wurde als romanische Kirche durch den Deutschen Orden errichtet und nach dem Mongolensturm 1241 also gotische Hallenkirche wieder aufgebaut. Der Bau begann im Jahre 1383 und wurde 1400 fertig gestellt. Den Namen erhielt die Kirche nach dem Stadtbrand 1689. Nur die schweren eisenbeschlagenen Eichenportale und ein Fresko über einem Seiteneingang (die schwarze Madonna) blieben unversehrt. Die rauchgeschwärzten Ruinen blieben 80 Jahre stadtprägend bis die Kirche in alter Gestalt wiedererrichtet wurde. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;haferland&quot;&gt;Haferland&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050929.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050929.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050929.jpg?w=400&amp;amp;tok=e0805c&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das volkstümlich genannte Haferland liegt im Osten des deutschsprachig besiedelten Gebietes Siebenbürgens. Zentren sind Reps (rumänisch Rupea, ungarisch Kőhalom) und Großschenk (rumänisch Cincu, ungarisch Nagysink). Reps war ein Marktflecken und wie Großschenk Vorort eines Stuhls, einer Gebietskörperschaft innerhalb des autonomen „Königsboden“. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;harbachtal&quot;&gt;Harbachtal&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p10509778.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p10509778.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p10509778.jpg?w=400&amp;amp;tok=cd619a&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Harbachtal (rumänisch Valea Hârtibaciului, ungarisch Hortobágy völgye) ist eine Hügellandschaft im südsiebenbürgischen Becken zwischen Hermannstädt und Schäßburg. Der Harbach entspringt in der Gemarkung der Gemeinde Bekokten und mündet nach 88 km in den Zibin (rumänisch Cibin). Zentrum des Harbachtals ist die Stadt Agnetheln (rumänisch Agnita, ungarisch Szentágota). 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Motiv des Straßenschildes sind die Trachten der Region. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;hermannstaedter_gasse&quot;&gt;Hermannstädter Gasse&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050921.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050921.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050921.jpg?w=400&amp;amp;tok=9b7c25&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050928.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050928.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050928.jpg?w=400&amp;amp;tok=2083bf&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Hermannstadt (rumänisch Sibiu, ungarisch Nagyszeben) ist das politsche, kulturelle und religiöse Zentrum der Siebenbürger Sachsen und hat heute (2011) 147245 Einwohner, von denen noch 1561 Deutsche sind. Die Stadt liegt am Zibin, einem Nebenfluß des Alt. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Erste deutsche Auswanderer gründeten vermutlich bereits 1147 auf dem Hügel der heutigen Oberstadt eine Ansiedelung. Eine urkundliche Erstnennung ist auf das Jahr 1197 zu datieren. Da das zu diesem Zeitpunkt noch erwähnte Hermannsdorf an der Kreuzung zweier Fernstraßen lag, wuchs der Ort schnell, erlitt aber einen Rückschlag durch den Mongolensturm 1241. Danach entwickelte sich das Dorf zur Stadt. Das Stadtrecht wurde bereits vor 1401 verliehen. Hermannstadt war Vorort des Hermannstädter Stuhles, dem flächenmäßig grössten Stuhls Siebenbürgens. 1850 hatte die Stadt 12765 Einwohner, davon 8790 Siebenbürger Sachsen (68,9%).  Eine Deutsche Mehrheit hatte die Stadt bis Ende der 1920er Jahre (1920 noch 55,6%) der Bevölkerung. Durch verstärkte Zuwanderung von Rumänen und Ungarn hatte die Stadt 1930 bereits 49345 Einwohner, davon 19006 Rumänen (38,5%), 6782 Ungarn (13,7%) und 22045 Deutsche (44,7%). Nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten die Rumänen die bevölkerungsstärkste Gruppe. Die absolute höchste Anzahl Siebenbürger Sachsen wurde 1977 mit 25403 Personen (16,8%) bei einer Bevölkerung von 155001 Einwohnern erreicht. Nach der rumänischen Revulotion 1989 verliessen auch viel Hermannstädter ihre Heimat. Im Jahre 1992 sank der Anteil von Deutschen auf 5605 und halbierte sich bis 2002 auf 2508 Personen. Die Stadt wurde von 2000 bis 2014 von dem Siebenbürger Sachsen Klaus Johannis regiert. Seit 2014 ist er der Präsident von Rumänien. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die beiden Straßenschilder stellen die evangelische Stadtpfarrkirche mit dem 73 m hohen stadtprägendem Turm dar. Die Kirche wurde in drei Bauetappen ab dem 14. Jahrhundert auf den Resten einer romanischen Basilika errichtet. Bis heute ist Hermannstadt das religiöse Zentrum der Siebenbürger Sachsen mit Sitz des Bischof der evangelischen Landeskirche A.B. Die Kirche ist auch Heimat des Hermannstädter Bachchores. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;kokeltal&quot;&gt;Kokeltal&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050917.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050917.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050917.jpg?w=400&amp;amp;tok=e9b066&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Kokeltal in Südsiebenbürgen wird von einer hügeligen Landschaft umgeben und bildet sich aus den Talschaften der Kleinen Kokel (rumänisch Târnava Mică) und der großen Kokel (rumänisch Târnava Mare), die sich bei Blasendorf/Blaj vereinigen und bei Michelsdorf/Mihalț in den Mieresch (rumänisch  Mureș) münden. Die Große Kokel ist mit 249 km Länge der größte Nebenfluß des Mieresch. Die wichtigsten Zentren der Siebenbürger Sachsen an der Großem Kokel sind Schäßburg (rumänisch Sighișoara, ungarisch Segesvár) und Mediasch (rumänisch Mediaș, ungarisch Medgyes), die auch Vorort eines Stuhls waren. Ein weiterer Sitz eines Stuhls befand sich in Marktschelken (rumänisch Șeica Mare, ungarisch Nagyselyk).
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Straßenschild zeit die typische Tracht der Region.  
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;noesner_land&quot;&gt;Nösner Land&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050932.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050932.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050932.jpg?w=400&amp;amp;tok=d63985&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050933.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050933.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050933.jpg?w=400&amp;amp;tok=e16d7d&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Nösnerland (rumänisch Țara Năsăudului) ist eine historische Region im Norden Siebenbürgens und grenzt im Süden an das Reener Ländchen. Es war der nördlichste Vorposten des „Königbodens“ zwischen den Flüssen Bistritz und Marosch. Zentrum des Nösnergaus ist die Stadt Bistritz. Bis 1944 war das Gebiet hauptsächlich von Siebenbürger Sachsen bewohnt und wurde nach Abzug der deutschen Wehrmacht im „Großen Treck“ nach Österreich und Westdeutschland evakuiert.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die beiden Schilder zeigen die Tracht der Region und die Stadtpfarrkirche von Bistritz.    
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;reener_land&quot;&gt;Reener Land&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/img_3510.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:img_3510.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/img_3510.jpg?w=400&amp;amp;tok=d54159&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/img_3512.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:img_3512.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/img_3512.jpg?w=400&amp;amp;tok=e75f89&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Südlich des Nordsiebenbürgischen Nösnerlandes schliesst sich das Reener Land oder auch Reener Ländchen (rumänisch Ținutul Reghinului) an. Benannt wurde die Region nach dem Hauptort Sächsisch-Regen (rumänisch Reghin, ungarisch Szászrégen, sächsisch Reen). Die Ansiedelung von deutschen Kolonisten begann bereits im 12. Jahrhundert, allerdings gehörte das Land nie zum Rechtsgebiet des Köngisboden. Der deutsche Charakter hielt sich bis 1944, als die Nordsiebenbürger im Großen Treck nach Östereich und Westdeutschland evakuiert wurden. Nur wenige kehrten damals zurück oder verblieben in der Heimat. Das Reener Ländchen bildet geographisch den östlichen Rand der Siebenbürgischen Heide, einer steppenartigen Ebene, am Oberlauf des Mieresch und wird von bis zu 700 m hohen von Eichenwäldern bedeckten Bergzügen umgeben. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die beiden Schilder zeigen die Tracht des Reener Ländchen und ein sehr schönes Jagdmotiv mit einem Wildschwein und Bären.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;unterwald&quot;&gt;Unterwald&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050974.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050974.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050974.jpg?w=400&amp;amp;tok=8f4ae2&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050973.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050973.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050973.jpg?w=400&amp;amp;tok=571eaa&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Unterwald ist ein historisches Gebiet in Südsiebenbürgen zwischen Hermannstadt im Osten und Broos (rumänisch Orăștie, ungarisch Szászváros) im Westen und reicht im Norden bis an den Fluß Mieresch und im Süden an Karpaten. Die Sprachinsel um Broos bildete dabei den westlichsten Punkt des Sächsischen Siedlungsgebietes. Historisch gesehen gehörte der Unterwald mit den Stühlen Broos, Mühlbach (rumänisch Sebeș, ungarisch Szászsebes) und Reußmarkt (rumänisch Miercurea Sibiului, ungarisch Szerdahely) zum Königsboden. Die Bezeichnung Unterwald kommt vermutlich von dem waldreichen Karpatenhängen südlich des Gebietes. Das Gebiet wurde während der Herrschaft des ungarischen Königs Geza II. zwischen 1141 und 1162 von Deutschen vorallem aus dem Rheinland und Luxemburg besiedelt. Mit dem Mongolensturm 1241 und dem Durchzug von türkischen Heeren im 15. Jahrhundert wurde die Bevölkerung stark dezimiert. Zwischen 1773 und 1776 wurden etwa 3000 österreichische Protestanten in den entvölkerten Dörfern Großpold, Großau und Neppendorf zwangsweise angesiedelt und trugen zum Aufschwung bei. Die Österreichischen Transmigranten wurden als Landler bezeichnet. Diese Bevölkerungsgruppe vermischte sich in der Regel nicht mit den Siebenbürger Sachsen und pflegen bis heute ihren österreichischen Dialekt. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die beiden Schilder thematisieren die Tracht des Unterwaldes und die Rattenfängersage. Die verschwundenen Kinder aus Hameln sollen in Siebenbürgen wieder aufgetaucht sein. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;weinland&quot;&gt;Weinland&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050931.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050931.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050931.jpg?w=400&amp;amp;tok=08ccaa&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050910.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050910.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050910.jpg?w=400&amp;amp;tok=af7784&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Siebenbürgen ist auch ein Weinanbaugebiet. Das Weinland bezeichnet insbesondere die Gegend um die Große und Kleine Kokel. Der Begriff ist aber eigentlich etwas ungenau, denn Wein wird im Süden bereits in der Gegend um Mühlbach angebaut. Die Siebenbürger Sachsen brachten Weinbaukenntnisse schon mit der Einwanderung mit. In einer Urkunde von 1206 soll der Weinbau bereits erwähnt worden sein. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die beiden Schilder zeigen die Trachten der Region. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/siebenbuergen_geographie.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Astrassenschilder&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:siebenbuergen_geographie.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/siebenbuergen_geographie.jpg?w=400&amp;amp;tok=8559af&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
Geografie Siebenbürgens
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Wed, 04 Apr 2018 16:46:35 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Turm der Erinnerung</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/turm</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;turm_der_erinnerung&quot;&gt;Turm der Erinnerung&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Am 19. April 2004 wurde die Kapelle des Altenheims und der „Turm der Erinnerung“ eingeweiht. Dieses neue Wahrzeichen Drabenderhöhes ist den in Siebenbürgen typischen Wehrtürmen der Kirchenburgen nachempfunden und soll heutige und auch künftige Generationen an die alte Heimat, die 850-jährige deutsche Geschichte und an die Kulturleistungen der Sachsen im rumänischen Siebenbürgen erinnern. Im Turm hängt die Heimatglocke der siebenbürgischen Gemeinde Mardisch. Im Turm wurden an den Seitenwänden rund 300 Marmortäfelchen mit den Namen sämtlicher siebenbürgisch-sächsischer Städte und Gemeinden aus Siebenbürgen angebracht. Hinzu kommen noch die farblich abgestimmten Wappen der siebenbürgisch-sächsischen Distrikte und Städte. Die dort angebrachte Gedenktafel beschreibt:
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050853.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aturm&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050853.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050853.jpg?w=200&amp;amp;tok=ff5371&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
„Der Turm ist ein Pfeiler einer im Geist gespannten Brücke nach Siebenbürgen. Er erinnert an die bewegte 850-jährige Geschichte und das Kulturerbe der Siebenbürger Sachsen im 1700 km entfernten Südosten Europas, heute Rumänien. Der Turm ist ein Zeichen des Dankes an das Land Nordrhein-Westfalen, das 1957 die Patenschaft für die in ihre Urheimat zurückgekehrten Siebenbürger Sachsen übernommen hat. Er ist ein Denkmal des Dankes für erfahrene Integration und Beheimatung der Siebenbürger Sachsen aus mehr als 200 Ortschaften durch den Oberbergischen Kreis, die Stadt Wiehl, die Kirchengemeinde und die Bevölkerung von Drabenderhöhe.“ 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050855.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aturm&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050855.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050855.jpg?w=200&amp;amp;tok=c64c48&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/p1050969_verkleinert.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Aturm&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:p1050969_verkleinert.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/p1050969_verkleinert.jpg?w=200&amp;amp;tok=e45595&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Turm der Erinnerung beherbergt in seinen Räumen Modellbauten der bekanntesten und wertvollsten Kirchenburgen in Siebenbürgen, sowie siebenbürgische Erinnerungstücke und Exponate. Sie sollen an das Weltkulturerbe der Siebenbürger Sachsen erinnern, das in Rumänien zurückgelassen werden mußte. So werden die Siedlungsgebiete Burzenland, Altland, Reener Ländchen und Nösnerland dargestellt werden.
Träger ist der Adele-Zay-Verein. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Sat, 09 Sep 2017 20:56:53 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Kreisel &quot;Die Sieben Siefen von Drabenderhöhe&quot;</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/sehenswertes/verkehrskreisel</link>
            <description>
&lt;h3 id=&quot;kreisel_die_sieben_siefen_von_drabenderhoehe&quot;&gt;Kreisel &amp;quot;Die Sieben Siefen von Drabenderhöhe&amp;quot;&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Verkehrskreisel wurde 2011 gebaut und am 02.11.2012 durch den Heimatverein Drabenderhöhe eingeweiht. Der Kreisel hat die sieben Siefen in der Umgebung Drabenderhöhe zum Thema. Im Mittelpunkt befindet sich ein eiserner Quader, der für die Bergbautätigkeiten in der Umgebung seit dem Mittelalter steht. Eisenerz wurde in den Nähe gelegenen Gruben Silberkaule und Bliesenbach, sowie in mehreren Gruben in Forst und der Grube Aurora in Wellerscheid bis Anfang des 20. Jahrhunderts abgebaut. Von diesem Quader zweigen die sieben Siefen, dargestellt in blauschimmernden durchsichtigen Steinstrassen ab. Der Siefen ist eine vor allem im Bergischen Land verbreite Bezeichnung für Bachläufe, die sich durch enge, oft schluchtenartige Täler ziehen. Die Zahl „Sieben“ steht dabei nur symbolisch für die Anzahl der Siefen, denn es gibt noch weitere, die sich von Drabenderhöhe aus ihren Weg suchen. Insgesamt gibt es 12 Siefen, die noch um den Breidensiefen, Mondsiefen, Käppelsiefen, Winkelsiefen und einem namenlosen Siefen, der von Hillerscheid zum Ülpebach führt, ergänzt werden müssen. Zwischen den Steinstrassen befinden sich mehrere Quader aus Grauwackesandstein bzw. -quarzit. Diese stellen die für die Region typische geologische Gesteinsformation dar. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Heimatverein Drabenderhöhe hat dazu eine Informationtafel aufgestellt, die die Herkunft der Namen der Siefen erklären soll: 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/sehenswertes/kreisel_2014.jpg?id=ort%3Asehenswertes%3Averkehrskreisel&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:sehenswertes:kreisel_2014.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/sehenswertes/kreisel_2014.jpg?w=400&amp;amp;tok=b0581e&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Ursprung des Namens Drabenderhöhe geht auf das Wort Traufe (triefen) zurück, was für eine feuchte, nasse Höhe steht. 1353 ist die Schreibweise in urkundlichen Erwähnungen „of der Drauender Hoy“ , 1391 „van der Travender hoe“, 1464 „Traffende Hue“, 1555 „Drauenho“, 1575 „Drauende hoighe“, 1645 „Drabendehoge“ und 1715 „Traventerhöh“.  Strahlenförmig in alle Himmelsrichtungen ordnen sich die Quellsiefen um Drabenderhöhe herum, welches ein Wasserscheidengebiet bildet. Auch die Namen einiger der Quellsiefen weisen auf feuchte, sumpfige Stellen hin: 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1. Pfaffenscheider Siefen
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Pfaffenscheider Siefen wird nach der Vereinigung mit dem Miebach zum Wahnbach. Der Siefen ist nach dem in der Nähe der Quelle liegenden Pfarrhof Pfaffenscheid benannt. Pfaffe ist das alte Wort für Pastor. Die Pastoren lebten bis 1790 auf dem früher genannten Wiedenhof. Das Pfarrgut wurde danach verpachtet und 1867 von der Kirchengemeinde verkauft. Als eine der Quellen des Wahnbaches gilt auch der 12 m tiefe, in Naturstein gehauene Brunnen im Gewölbekeller des Museums „Grüne Scheune“. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
2. Hersiefen 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Hersiefen entspringt westlich von Pfaffenscheid in der alten Flur „Im Hersiefen“. Oberhalb des Hersiefen wird das Gebiet „Im Herhof“, welches als Strassenbezeichnung  Herrenhofer Strasse im Scheidt benutzt wird,  benannt. Dieses Gebiet gehörte zur Flur Pfaffenscheid. Da die Geistlichen in der Vergangenheit auch als „Herren“, also angesehene Personen bezeichnet wurden, ist daher auch der Ursprung der Bezeichnung hier zu finden. Der Hersiefen mündet etwas unterhalb von Pfaffenscheid in den Pfaffenscheider Siefen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
3. Loope
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Quelle des Loopebaches entspringt im Wiesengebiet „Auf den Brüchen“, einer sumpfigen Fläche, oberhalb des heute verlandeten, 1932 entstanden Freibades östlich von Verr und mündet nach fast 8 km in die Agger. Der Name setzt aus Loo und Pe zusammen. Als Loh bzw. Löh wurde früher ein lichtes Waldgebiet oder auch ein Sumpf bezeichnet. „Auf dem Löh“ umfasst heute das Gebiet der Bergkuppe Löher Kopf. Das „Pe“ steht für eine alte Sprachform von Bach. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
4. Brächshähnensiefen
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Brächshähnensiefen hat seine Quelle unterhalb des Weilers Brächen, das früher in den alten Drabenderhöher Kirchenbüchern „Auf dem Bruch“ hiess. In der Mercatorkarte von 1575 wird der Ort als „Uff den Brechen“ bezeichnet. Bruch steht für ein sumpfiges Gebiet. Brächshähnen ist eine Flurbezeichnung und und trägt die Begriffe Brächen und Hagen in sich. Ein „Hagen“ war eine eingefriedete Fläche, wie ein Acker oder eine Wiese. Im mittleren Lauf des Siefens wird er zum Hipperichsiefen in Anlehnung an die Bergkuppe des Hipperich. Noch 1575 kannte man den Hipperich als Heitbergh, den Heideberg, was mundartlich von Heeperich zur heutigen Bennenung verschoben wurde. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
5. Dahler Siefen
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Dahler Siefen hat seine Quelle oberhalb des Weilers Dahl. Auch hier wurde der Ortsname auf den dazugehörigen Siefen übertragen. Er entspringt zwischen den 
Fluren „Am Höher Berg“ „Auf dem Rottfeldchen“ und „Auf dem Bühl“ in zwei Talungen.
In der bei Dahl liegenden Talung befindet sich auch die Flur „Im Zungssiefen“, was auf eine Brandrodung des Waldes hinweist.  Im Unterlauf wird der Siefen dann zum Uelpebach. Der Uelpebach ist bereits 1575 auf der alten Mercatorkarte als „Die Ulpebach“ erwähnt. Wahrscheinlich besteht der Name aus dem Wort Ohl, welches für feuchte Talauen steht und dem Wort „Pe“, dass dem Wort Bach entspricht. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
6. Horperichsiefen
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Horperichsiefen hat seinen Ursprung im ehemaligen Wiesengebiet des „Höherdahls“. Heute ist das Gebiet mit der Siebenbürger Sachsensiedlung überbaut und der Siefen durchläuft unterirdisch eine Parkanlage. Das Höherdahl bezieht sich auf den Ort Drabenderhöhe und das Wort Tal, welches dann die Talung des Siefens bildet. Die Deutung des Namens Horperich ist schwierig, im Dialekt steht die Endung „perich“ meist für einen Berg, also eventuell einem „Horberg“. Das Wort Hor könnte von der  althochdeutschen Bezeichnung „horo“ stammen, was Schlamm oder Matsch bedeutet, also auch für ein feuchtes Gelände steht. Der Horperichsiefen vereinigt sich im Unterlauf dann mit dem Dahler Siefen und wird zum Uelpebach.  
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
7. Landwehrsiefen
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Landwehrsiefen entspringt südlich von Drabenderhöhe in der Nähe des Schulgebäudes, wo auch noch Reste der alten „Landwehr“ vorhanden sind. Die Landwehr war eine Grenzbefestigung, die die Herrschaft Homburg vom Herzogtum Berg trennte und ist wohl mittelalterlichen Ursprungs. Oberhalb des Landwehrsiefens in der Parkanlage befindet sich der sogenannte „Hoenerborn“, der Hühnerquelle, die bereits im Mittelalter als Brunnen benutzt wurde und auch schon auf der Mercatorkarte von 1575 erwähnt wurde. Der Hönerborn ist auch die Quelle des Landwehrsiefens, der zunächst unterirdisch verläuft und weiter südlich im Wiesengebiet „In der Bornenwiese“ heraustritt.  Im Unterlauf wird der Landwehrsiefen zum heutigen Becher Suthbach. Auch dieser Bach ist in der Karte von 1575 eingezeichnet und wurde in einer Klageschrift der Grafen zu Sayn und zu Sayn-Wittgenstein gegen den Herzog von Jülich-Berg 1580 als „Brechters Ache“ bezeichnet. Eventuell steckt auch hier das Wort Bruch für feuchtes Gelände im Namen. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;kreisel_gefaellter_baum_ein_neues_leben_entsteht&quot;&gt;Kreisel &amp;quot;gefällter Baum, ein neues Leben entsteht&amp;quot;&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Kreisel, der 2014 in der Nähe des Siebenbürger Platzes errichtet wurde, beinhaltet ein Denkmal, welches von der Kunstschule in Bistritz/Bistrița in rumänischen Siebenbürgen geschaffen wurde. Das Denkmal stellt einen abgeschlagenen Baum aus dessen Stumpf neue Blätter sprießen dar und steht als Symbol für ein neues Leben. Das Denkmal wurde am 03.10.2014 eingeweiht und erinnert zum einen an die Flucht im Jahre 1944 von 36.000 Siebenbürger Sachsen aus Nordsiebenbürgen und der schrittweisen Aussiedlung aus dem kommunistischen Rumänien durch den Freikauf von Rumäniendeutschen unter dem Decknamen „Geheimsache Kanal“ nach dem Zweiten Weltkrieg zwischen 1967 und 1989, wie der Massenauswanderung ab 1990 nach der Wende. Die Siebenbürger Sachsen wanderten seit dem 12. Jahrhundert vorallem aus dem Rheinland und Luxemburg in das Grenzgebiet der ungarischen Monarchie ein und entwickelten dort über Jahrhunderte eine deutschsprachige bäuerliche als auch städtische Kultur. Zentren waren insbesondere Hermannstadt/Sibiu, Kronstadt/Brașov, Schäßburg/Sighișoara, Mediasch/Mediaș sowie das im hauptsächlich ungarischen Sprachbereich gelegene Klausenburg/Cluj-Napoca/Kolozsvá und dem nordsiebenbürgischen Bistritz/Bistrița. Das Denkmal stellt die erfolgreiche Integration in Drabenderhöhe dar, wo viele Siebenbürger Sachsen und ihre Nachkommen eine neue Heimat gefunden haben. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:sehenswertes</category>
            <pubDate>Sat, 10 Jun 2017 23:38:37 +0000</pubDate>
        </item>
    </channel>
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