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        <title>Heimatverein Drabenderhöhe e.V. hoefe:niederhof</title>
        <description></description>
        <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/</link>
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            <title>Heimatverein Drabenderhöhe e.V.</title>
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        <item>
            <title>Die Hähner Mühle</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/niederhof/haehner_muehle</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;die_haehner_muehle&quot;&gt;Die Hähner Mühle&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Über die Entstehung der Hähner Mühle ist wenig bekannt. Auf der Mercatorkarte von 1575 ist am Ülpebach ein Hammer eingezeichnet, aber ohne Benennung eines Namens. Dieser Hammer ist geografisch falsch eingezeichnet, denn er lag gut 1 km nordöstlich der Hähner Mühle am Zusammenfluss des Börnholzsiefen und des Ülpebaches. Die Mühle fehlt auf dem Kartenwerk. Im Zusammenhang der Hähner Mühle muss auch die Bezeichnung der Anhöhe „Auf der Mühlenhardt“ nördlich von Jennecken gesehen werden. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/niederhof/waldfrieden_1940.jpg?id=hoefe%3Aniederhof%3Ahaehner_muehle&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:niederhof:waldfrieden_1940.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/niederhof/waldfrieden_1940.jpg?w=200&amp;amp;tok=fcfb60&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Hähner Mühle mit Waldfrieden 1940, Stadtarchiv Wiehl
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
In einem Visitationsbericht aus dem Jahre 1582 berichtete der Drabenderhöher Pastor Jakob Sasse an die bergische herzogliche Kommission, dass zur Kapelle früher auch die halbe Mahlmühle „In der Hoen“ gehörte, aber von dem zweiten Vorgänger des damaligen Komturs zu Marienhagen an den windeckschen Rentmeister Pampus verkauft worden war. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Dies bestätigt die urkundliche Erstnennung der Hähner Mühle im Homburgischen Mühlenverzeichnis von 1576. Dort heisst es: „Mühle den Hanen bei Jynnicken , Bergischen angeherigen zustendigh“. Bei dem Bergischen Angehörigen scheint es sich wohl um Henne Pampus gehandelt zu haben, einem adeligen bergischen Dienstmann, der ungefähr von 1480 bis 1554 gelebt hat. Henne Pampus hatte  zwischen 1518 und 1550 im bergischen Amt Windeck das Rentmeisteramt inne. Die Mühle muss dann wohl in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts verkauft worden sein und ist damit wesentlich älter als in der genannnten urkundlichen Erstnenung. Die Mühle gehört damit zu den ältesten im Homburger Ländchen. Im selben Verzeichnis sind noch die Holsteiner Mühle, die Guxmühle, eine Nickenmühl (vermutliche eine Wüstung), die Wiehler Mühle, die Biebersteiner Mühle,die Ahebruchsmühle, die Repschenrodter Mühle (heute Bielstein), die Drinsahler Walkmühle, die Drinsahler Öhlmühle, die Berkenrother Ohlmühle, die Niederbreidenbacher Öhlmühle, die Lindscheider Öhlmühle, die Oberelbener Öhlmühle, die Bünghauser Schleifmühle und die Wülfringhauser Schleifmühle, sowie einige Mühlen im Raum Waldbröl, Morsbach und Friesenhagen erwähnt.  
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die andere Hälte der Mühle blieb im Besitz des Grafen zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg. Wie die Abrechnung des Schultheißen Christian Held aus dem Jahre 1617 zeigt, hatten Conrads und sein Bruder Hans Pacht an der halben Mühle in den Hagen in Höhe von 1 Gulden zu zahlen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts muss der herrschafliche Anteil der Mühle dann verkauft worden sein, da sie nicht mehr in den homburigschen Mühlenverzeichnissen erscheint.  Allerdings blieb die Mühle zinspflichtig. Laut den Aufzeichnungen des Schultheißen Schöler hatte die Mühle im Jahre 1729 48 Albus Mahlmühlenzinsen an die Herrschaft Homburg zu leisten. Nachdem die homburgische Eigendynastie 1743 ausstarb und die Herrschaft Homburg an das Stammhaus zurückfiel, wird die Hähner Mühle als herrschaftliche Mühle nicht aufgeführt.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/niederhof/immen_haehner_muehle.jpg?id=hoefe%3Aniederhof%3Ahaehner_muehle&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:niederhof:immen_haehner_muehle.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/niederhof/immen_haehner_muehle.jpg?w=200&amp;amp;tok=32370e&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Katasterkarte von 1832 Flur Immen
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Jahre 1796 rückten die Franzosen vor den zurückweichenden Österreichern vor. In den Jahren der Kriegswirren beschreibt die Kirchenchronik über den amtierenden Pastor Johann Wilhelm Schoeler: „In dieser Zeit der Sorge und Angst wagt mein Vater (der Verfasser ist sein Sohn Gustav Schoeler) nicht, sein Haus zu verlassen aus Furcht, die plündernden Franzosen möchten es anzünden, wenn sie keine Bewohner fänden. Seine Familie aber flüchtete sich, sobald der Ruf „Franzosen kommen“ erschallte, in die Hähnermühle und übernachten oft im Immen. Er mußte den Sturm allein aushalten und schwebte oft in Lebensgefahr, von den Raublustigen, die zuletzt nur mehr wenige fanden, verwundet oder umgebracht zu werden.“
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Occularplan der beiden Bürgermeistereien Drabenderhöhe und Wiehl ist die Mühle 1809 als Mahlmühle eingezeichnet worden.  Auf der preußischen Urrißkarte (Flur Immen) von 1832 erkennt man deutlich den Mühlenteich mit Flutgraben hinter der Hähner Mühle, der noch lange bis Ende des 20. Jahrhunderts existierte. Das Wasser wurde aus dem Ülpebach zugeführt. 1843 wird die Mühle als Haaner Mühle, einer isoliert gelegenen Fruchtmühle, bezeichnet. Im 19. Jahrhundert war die Mühle nicht bewohnt, lediglich im Jahre 1817 ist ein Einwohner angegeben. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Aus den Kirchenbuch Drabenderhöhe sind folgende Pächter ermittelbar: 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Christian Herhausen aus Niederhof, geboren 1709, geheiratet 1744, erwähnt als Müller beim Tod seines Sohnes Johannes 1809 - er muss nach 1730 dort Müller gewesen sein &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Christian Moog aus Brächen, 1772 als Pächter in Brächen erwähnt, gestorben 1805, wird 1807 als Vater von Anna Maria Moog, eines Müllers Tochter, die Taufpatin von Christian Peter Theis, genannt &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Henrich Hüschemenger aus Hillerscheid wird 1814 und 1818 als Müller erwähnt&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Johann Friedrich Dreibholz aus Hillerscheid war Pächter 1827 und wird als Mahlmüller erwähnt&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Johann Christian Henrich Dreibholz aus Hillerscheid ist als Mahlmüller erwähnt - er war 1831 bei der Hähner Mühle verunglückt und gestorben&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Christian Herhausen aus Niederhof, erst Ackermann (1815), Bergmann in Hillerscheid  (1819), Zimmermann in Niederhof (1825), 1837 als Mahlmüller in Niederhof erwähnt&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Wilhelm Carl Friedrich Kirchner, ursprünglich aus Straße, Kirchspiel Nümbrecht, 1838 als Mahlmüller in Niederhof genannt&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Johannnes Henrich Dähler, ursprünglich Bergmann, wurde 1845 und 1848 als Müller in Jennecken erwähnt&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/niederhof/haehner_muehle_um_1910_alter_baustand.jpg?id=hoefe%3Aniederhof%3Ahaehner_muehle&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:niederhof:haehner_muehle_um_1910_alter_baustand.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/niederhof/haehner_muehle_um_1910_alter_baustand.jpg?w=200&amp;amp;tok=e65a2d&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Hähner Mühle mit dem alten Baustand vor dem 1. Weltkrieg
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nach 1848 muss die Mühle von den Verpächtern an die Familie Kauert aus Niederhof verkauft worden sein. Der neue Inhaber war Johann Christian Kauert, der 1879 starb. Seine Witwe Maria Elisabeth Herhausen führte den Betrieb bis zu ihrem Tode 1881 fort. Danach übernahm Sohn Albrecht Kauert als Mahlmüller das Unternehmen. 1901 wurde sein Unternehmen im Grosses Landes-Adressbuch oder Handels- u. Gewerbeadressbücher für die einzelnen Staaten und Provinzen des Deutschen Reiches aufgenommen. Nach dem 1. Weltkrieg war die Mühle bereits sehr baufällig, so dass diese umgebaut werden musste und später nochmals erweitert wurde. Müller wurde dann Emil Schmidt aus Niederhof. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/niederhof/haehner_muehle_um_1920.jpg?id=hoefe%3Aniederhof%3Ahaehner_muehle&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:niederhof:haehner_muehle_um_1920.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/niederhof/haehner_muehle_um_1920.jpg?w=200&amp;amp;tok=2a9836&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Hähner Mühle in den 1920er Jahren
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Mühle existiert auch heute noch, allerdings ist der Mühlenbetrieb schon vor  langer Zeit aufgegeben worden. Der Mühlenteich, der lange als Fischteich genutzt wurde, ist heute verlandet. Derzeit wird die Hähner Mühle als Ortsbezeichnung nicht mehr geführt und gehört zu Niederhof. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>hoefe:niederhof</category>
            <pubDate>Tue, 28 May 2024 18:55:53 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Waldfrieden</title>
            <link>https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/hoefe/niederhof/waldfrieden</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;waldfrieden&quot;&gt;Waldfrieden&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Waldfrieden ist die jüngste Ansiedlung im Raum Drabenderhöhe. Bereits 1832 ist auf der preußischen Uraufnahmenkarte (Flur Niederhof) eine Knochenmühle im Bereich der Flur „In der Bollenwegswiese“ eingezeichnet. Auf der Karte deutlich erkennbar ist der Mühlengraben. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/niederhof/flur_niederhof_ausschnitt_waldfrieden.jpg?id=hoefe%3Aniederhof%3Awaldfrieden&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:niederhof:flur_niederhof_ausschnitt_waldfrieden.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/niederhof/flur_niederhof_ausschnitt_waldfrieden.jpg?w=200&amp;amp;tok=2f6f88&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Ausschnitt Flur Niederhof 1832
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;die_knochenmuehle&quot;&gt;Die Knochenmühle&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Die Knochenmühle musste zu diesem Zeitpunkt erst wenige Jahre bestanden haben, da sie auf dem „Occular Plan der beiden Municipalitaeten Wiehl und Drabenderhöhe“ aus dem Jahr 1809 noch nicht vermerkt ist. Allerdings findet sich dort die etwas weiter bachaufwärts gelegene Mahlmühle der Hähner Mühle. Der Mühlengraben wurde vom Uelpebach und vom Heiensiefen gespeist. Im Amtsblatt des Regierungsbezirk Köln aus dem Jahr 1829 ist folgender Eintrag vermerkt: „Albrecht Kauert aus Drabenderhöhe ist entschlossen auf dem Uelper-Bach unter der Hähner-Mühle, in der Mühlenwiese auf seinem eigenen acquiriertem Grunde eine Lohmühle anzulegen. Drabenderhöhe, den 26. Januar 1829“. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/niederhof/waldfrieden_alte_knochenmuehle_um_1910.jpg?id=hoefe%3Aniederhof%3Awaldfrieden&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:niederhof:waldfrieden_alte_knochenmuehle_um_1910.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/niederhof/waldfrieden_alte_knochenmuehle_um_1910.jpg?w=200&amp;amp;tok=943bcf&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Die alten Knochenmühle um 1910
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
In einem Adressbuch von 1884 wird als Mühlenbesitzer Wilhelm Kauert aus Jennecken erwähnt. Er war vermutlich der Neffe von Albrecht Kauert, der später nach Scheidt, Ortsteil Schniffel umgezogen ist. Wann der Mühlenbetrieb aufgegeben wurde und das Gebäude abgerissen wurde ist unbekannt, wahrscheinlich aber nachdem das benachbarte Hotel errichtet wurde. Heute kann man lediglich noch den Verlauf des Mühlengrabens erahnen. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;hotel_pension_waldfrieden&quot;&gt;Hotel Pension Waldfrieden&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/niederhof/waldfrieden_1907.jpg?id=hoefe%3Aniederhof%3Awaldfrieden&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:niederhof:waldfrieden_1907.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/niederhof/waldfrieden_1907.jpg?w=200&amp;amp;tok=e89789&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Waldfrieden 1907
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nachdem die Uelpetalstraße fertiggestellt und am 18. Juni 1904  eingeweiht wurde, verlegte man den Postverkehr von der Strecke Engelskirchen-Drabenderhöhe auf die Verbindung Drabenderhöhe–Bielstein. Die Eröffnung der Wiehltalbahn von Osberghausen über Bielstein nach Wiehl erfolgte im Jahre 1897. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/niederhof/haus_waldfrieden_otto_buehne_1910.jpg?id=hoefe%3Aniederhof%3Awaldfrieden&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:niederhof:haus_waldfrieden_otto_buehne_1910.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/niederhof/haus_waldfrieden_otto_buehne_1910.jpg?w=200&amp;amp;tok=f2bcf6&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Waldfrieden 1909
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die verbesserten Verkehrsanbindungen ermutigten den aus Oberwipper (Gemeinde Marienheide) stammenden Otto Bühne in den Fluren „In der Bollenwegswiese“ und „In der Mühlenwiese“ unterhalb von Niederhof ein Hotel zu errichten.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Dazu beantragte er am 6. Juni 1903 eine Konzession zur Errichtung einer Gast- und Schankwirtschaft. Er schreibt dazu an den Vorsitzenden des Kreisausschusses zu Gummersbach:
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;„Der neue Weg von Bielstein nach Drabenderhöhe, der über 5 km Länge hat, wird bald fertiggestellt sein. Ohne Zweifel wird sich auf ihm ein großer Personen- und Fuhrverkehr entwickeln, wodurch sich das Bedürfnis geltend macht, auf selben Wege etwa bei der Hähner Mühle eine Wirtschaft zu errichten. Der Unterzeichnete will zu diesem Zwecke auf dem Grundstück Flur No. 2, Parzellen 443 und 444 der Katastergemeinde Drabenderhöhe ein Haus errichten und darin zweckentsprechende Raumlichkeiten schaffen. Vorzugsweise ist auch aus darunterkommen von Sommerfrischlern gerechnet, da sich die Gegend durch landschaftliche Naturschönheiten auszeichnet. Der Unterzeichnete bittet, ihm die Concession zur Errichtung eines Gast- und Schenkwirtschaft erteilen zu wollen…“&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Aus einem Randvermerk des Bürgermeisters Brindöpke geht hervor, dass die Straße bereits zu 1200 m fertiggestellt und eingewalzt ist und in den kommenden 4 Wochen die Strecke bis zur Baustelle des Hauses vollendet sein würde. Zum Antrag war noch ein Fragebogen auszufüllen. Aus diesem geht hervor, dass Otto Bühne Küfermeister war und seit Oktober 1900 mit seiner Frau Maria, geborene Müller in Bielstein lebte. Zuvor war er in Hamm ansäßig. Nach Erteilung der Konzession sollte das Haus gebaut werden und 3 Gästezimmer für bis zu 8 Personen verfügen. Im Keller war ein weiterer Gewerberaum für eine Küferei vorgesehen. Am 18. Juni 1904 wurde vom Kreisausschuss des Kreises Gummersbach die Konzession erteilt. Diese fiel mit der Einweihung der Straße zusammen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Landesarchiv in Duisburg sind zwei Liedtexte, die „zur Eröffnungsfeier der Uelpetalstrasse nebst Anschlusswegen am 18. Juni 1904“ verfasst wurden und über die Entwicklung der Straße Auskunft geben, archiviert: 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Melodie: „Ich bin ein Preusse“:
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Warum zog heute Drabenderhöhe 
In voller Zahl wohl der Gemeinderat, 
Geführt von Landrat Kirschstein, wie ich sehe, 
Was allemal was zu bedeuten hat? 
„Der Uelperweg vollendet“, 
So ward uns froh gemeldet, 
Was lange Jahre einfrig ward erstrebt, 
Das haben nunmehr glücklich wir erlebt.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Vor fünf Jahrzehnten hat man schon begonnen 
Mit den Projekten für den Uelperweg, 
Und tücht&amp;#039;ge Männer haben viel gesonnen, 
Doch alle hatten damit gründlich Pech. 
Wie meistens in der Welt, 
Ging es um&amp;#039;s leidige Geld, 
Auch Mangel an der nöt&amp;#039;gen Einigkeit 
War hinderlich dem Plane allezeit.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Einst wurd&amp;#039; der Streit nun ganz besonders heftig, 
Als Ennenbach hier Bürgermeister war, 
Die Geister platzten aufeinander mächtig, 
Ja, ganz gespalten die Gemeinde war. 
Und als die Zeit dann nahte, 
Dass zum Gemeinderate 
Gewählet wurde, hiess es nur allein, 
Wer gegen oder für den Weg würd&amp;#039; sein.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Als die Partei Herrn Ennenbachs nun siegte, 
Lehnt&amp;#039; sie sofort den Bau des Weges ab, 
Obwohl die andere wirksam Hülfe kriegte 
Vom Landrat Haldy, der sie gerne gab. 
Doch ändern sich die Zeiten, 
Auch bei den klügsten Leuten; 
Es mocht am Schlusse des Jahrhundets sein, 
Da sah allmählich man den Irrtum ein.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Herr Landrat Kirschstein war hierher gekommen,
Er nahm den Plan in Haldy&amp;#039;s Sinne an, 
Und tüchtige Hülfe hat er dann gewonnen
Am neuen Bürgermeister lobesam. 
Herrn Kirschstein und Brindöpke
Sie sind es, die entdeckten 
Die Wege, die zum Ziele uns gebracht; 
Mit grösstem Dank sei ihrer stets gedacht.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Nun führt der Weg im schönen Uelpetale
Sanft und allmählich nach Drabenderhöh&amp;#039;
In aller Mienen hier im Festesaale
Kann man darob die hellste Freude seh&amp;#039;n.
Auch Einigkeit herrscht wieder, 
Stimmt an drum frohe Lieder, 
Vergessen sei, dass ihr so zähe war&amp;#039;t,
Ihr Jennecker mit eurer Mühlenharth.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;So mögen sie den grössten Segen bringen
Die Uelperwege jetzt und allzeit, 
Man muss ja Grosses meist durch Kampf erringen, 
Doch um so schöner ist die Friedenszeit. 
Mög&amp;#039; sie recht lange währen, 
Sich Glück und Wohlstand mehren.
Und nun zum Schlusse sollen leben noch 
Der Landrat und der Bürgermeister hoch! E. K.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Melodie: „Frisch auf, zum fröhlichen Jagen“:
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Einst ging von Drabenderhöhe
Ein Wand&amp;#039;rer bei nahender Nacht, 
Der dachte: „Wie ich auch gehe, 
Der Weg ist leicht vollbracht; 
Nach Bielstein will ich wandern
Dem Uelpe-Bach entlang“; -
Doch als es dunkel wurde, 
Da war ihm angst und bang.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Zur Rechten und zur Linken
erhob sich Busch und Wald, 
Kein Sternlein sah er blinken,
Der Nebel war trübe und kalt,
Bald war der Pfad verschwunden, 
Die Wiese glich einem Sumpf, 
Da haben ihn Dornen zerschunden
Und bald war nass der Strumpf.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Als endlich er Bielstein erblicket, 
Da war totmüde der Mann, 
Wohl hat ihn der Anblick erquicket, 
Doch bald er zu reden begann: 
„Wohl rauschen des Bächleins Wellen
Bei Tage süss und traut, 
Doch wäre es tausendmal schöner, 
Würd&amp;#039; hier eine Strasse gebaut;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Dann könnte fröhlich der Wand&amp;#039;rer
Auch abends die Strasse zieh&amp;#039;n, 
Der Niederhof würde erschlossen
Und Jennecken würde blühn. 
Von Much und ferneren Orten
und Drabenderhöhe talab
Käm Furhwerk mancherlei Sorten
Im Schritt und auch im Trab.“&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Was jener Wand&amp;#039;rer geahnet
Ist heute kein Träumen mehr, 
Die Strasse ist bebahnet, 
Nun blühe empor, Verkehr!
Drum allen, die ihr die Strasse
Vollendet und erdacht, 
Sei heut&amp;#039; im fröhlichen Kreise
Ein herzlicher Dank gebracht.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;So bring denn, Uelpestrasse, 
Von jetzt an Freud&amp;#039; und Gewinn 
Den Wand&amp;#039;rern und dem Fuhrwerk, 
Das auf dir ziehet dahin. 
Dann labt uns in Drabenderhöhe
Die Milch, des Dorfes Zier, 
In Bielstein aber winkt uns 
Ein schäumendes Glas Bier. Pfr. J.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/niederhof/haus_waldfrieden_um_1920.jpg?id=hoefe%3Aniederhof%3Awaldfrieden&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:niederhof:haus_waldfrieden_um_1920.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/niederhof/haus_waldfrieden_um_1920.jpg?w=200&amp;amp;tok=0a4dd9&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Waldfrieden um 1920
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Auf Postkarten aus den Jahren 1905 und 1907 warb Otto Bühne mit „Hôtel-Restaurant Waldfrieden bei Bielstein (Rhld.), Fernsprecher 37, Luftkurort und Sommerfrische, schattige Waldungen und Forellenzüchterei“ und 1909 „Herrliche Lage im Oberbergischen Lande, schattige Waldungen mit Spaziergängen, Forellenzucht und Kahn fahren“ bzw. in den 1930er Jahren „Sommer- und Winteraufenthalt, vorzügliche Küche, Zentralheizung, fliessend Wasser, Bad, Aufenthaltsraum, Gesellschaftszimmer mit geschlossener Veranda, Speisezimmer, Liegewiese, modernes Schwimmbad im Ort, Postauto von Köln bis zum Hause und von allen Zügen. Die ausgezeichnete Lage macht Waldfrieden zu einem der schönsten Flecken im Oberbergischen.“ Für die Kahnfahrten wurde der wassergefüllte Mühlengraben genutzt, der zu der heute nicht mehr vorhandenen Knochenmühle gehörte. Diese lag auf dem Wiesengebiet hinter dem Haus. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt das Haus einen Erweiterungsanbau. Offensichtlich lief das Geschäft für die Familie gut. Otto Bühne starb am 12. Mai 1925 mit gerade einmal 50 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Seine Frau Maria führte daraufhin den Betrieb fort.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/niederhof/haus_waldfrieden_1921.jpg?id=hoefe%3Aniederhof%3Awaldfrieden&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:niederhof:haus_waldfrieden_1921.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/niederhof/haus_waldfrieden_1921.jpg?w=200&amp;amp;tok=9dddaa&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Waldfrieden 1921
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ein Pensionsbetrieb gelang noch bis in die 1960er Jahre, dann unterhielt man dort ein Christliches Erholungsheim mit einem weiteren modern gestalteten Anbau bis es im Jahre 2000 von der „Mission Kwasizabantu“, einer evangelikalen Missionsgemeinschaft erworben wurde. Heute hat dort die „Gemeinde Waldfrieden e.V.“ (Europäischen Evangelischen Allianz) ihren Sitz.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Waldfrieden bildete nie eine eigene Ortschaft und gehört zur Ortslage Niederhof.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;das_saegewerk&quot;&gt;Das Sägewerk&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Zu Waldfrieden gehört auch das ein paar hundert Meter Ülpebachabwärts gelegene Sägewerk, welches 1913 als „Oelpetalholzwerk - Sägewerk und Kistenfabrik“ gegründet wurde. Inhaberin war die Firma Krämer-Thönes-Löwer oHG. Das Sägewerk war damit eines der ältesten oberbergischen Unternehmen dieser Branche. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/hoefe/niederhof/waldfrieden_saegewerk_1970er_jahre.jpg?id=hoefe%3Aniederhof%3Awaldfrieden&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;hoefe:niederhof:waldfrieden_saegewerk_1970er_jahre.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/hoefe/niederhof/waldfrieden_saegewerk_1970er_jahre.jpg?w=200&amp;amp;tok=4f86fa&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Das Sägewerk in den 1970er Jahren
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1953 wurde hier der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Dachstuhls des Turmes der Drabenderhöher Kirche gefertigt. Im August 1959 brannte das Holzsägewerk nieder und durch Funkenflug war das nahe gelegene Dorf Niederhof bedroht. Der Schaden belief sich auf 100.000 Deutsche Mark, da der komplette Maschinenpark vernichtet wurde. Das Sägewerk wurde dann wieder aufgebaut und existiert heute noch.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;das_eisenhammerwerk&quot;&gt;Das Eisenhammerwerk&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Auf der alten Mercatorkarte von 1575 ist im Ülpetal ein Eisenhammerwerk dargestellt. Es lag noch in der Drabenderhöher Gemarkung an der Einmündung des Börnholzsiefen in den Ülpebach (gegenüber der Ülpesiedlung bei Bielstein, an der Einmündung der Strasse nach Jennecken/Motocross-Rennstrecke). Es scheint aber im Verlaufe des 17. oder 18. Jahrhunderts aufgegeben worden sein, denn auf der preußischen Urkatasterkarte von 1832 „Flur Mühlenharth“ ist der Hammer nicht mehr vorhanden. Allerdings gibt es noch Flurbezeichnungen, wie „Aufm Hüttenplatz“ und „Im Hüttenwieschen“. Im Bereich des Ülpetales muss es im Mittelalter Bergbau gegeben haben. Dies belegen archäologische Untersuchungen, wo neben einer Massenhütte noch 7 Rennfeuerplätze nachgewiesen werden konnten. In diesen Verhüttungsplätzen wurde das gewonnene Erz weiterverarbeitet.  
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
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            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>hoefe:niederhof</category>
            <pubDate>Thu, 04 Jan 2024 18:11:59 +0000</pubDate>
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