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        <title>Heimatverein Drabenderhöhe e.V. ort:flurnamen</title>
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            <title>Heimatverein Drabenderhöhe e.V.</title>
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            <title>Berge und Anhöhen</title>
            <link>http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/flurnamen/berge</link>
            <description>
&lt;h1 class=&quot;sectionedit1&quot; id=&quot;berge_und_anhoehen&quot;&gt;Berge und Anhöhen&lt;/h1&gt;
&lt;div class=&quot;level1&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;bearbeitet von Achim Höhler&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;table sectionedit2&quot;&gt;&lt;table class=&quot;inline&quot;&gt;
	&lt;thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row0&quot;&gt;
		&lt;th class=&quot;col0&quot;&gt;Berg&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col1&quot;&gt;Höhe&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col2&quot;&gt;Lage &amp;amp; Bedeutung&lt;/th&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row1&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Großer Heckberg (Im Heck)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;383,4m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nordwestlich Obermiebach, höchste Erhebung in der näheren Umgebung, Gemeinde Much, südlich des Heckbergs verlief die alte Brüderstrasse und war gleichzeitig die Grenze zwischen dem bergischen Ämtern Steinbach und Windeck. Grenzhecken schützen diese Grenze zwischen den Ämtern.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row2&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Immerkopf (Auf dem Immerhöchsten)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;364,2m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nördlich Immen und Brächen, höchste Erhebung innerhalb der Stadt Wiehl, Bezeichnung für die höchste Erhebung in der Flur Immen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row3&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Schimmelhau (Im Schimmelhau)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;364,0m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nordwestlich von Brächen, ehemaliges Munitionsdepot der Bundeswehr, der Name kommt vom althochdeutschen skimbal = faulig, schimmelig, Hau steht für den Rodewald. Der faulige sumpfige Wald.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row4&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Aufm Brand (an der Hütte, an der Straße, am Vogelherd)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;362,6m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Westlich Büddelhagen, nördlich Obermiebach, an der alten Brüderstrasse, der Platz wo Brandrodung stattfand.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row5&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Rafelsberg (Im Rafelsberg)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;360,4m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Westlich Büddelhagen, Loopetal, Bezeichnung unklar, evtl. althochdeutsch rawa = ruhe und das mundartliche hövel = Hügel/Hubel, also der ruhige Hügel.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row6&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hohe Warte (Am Giersberg)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;359,8m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nördlich Forst und Daxborn, 1575 der Geirßspergh, althochdeutsch gēr – steht für Speer oder Dreizack - markantes Lanschaftsmerkmal, bereits 1575 wurde das dortige Bergwerk Hönernist genannt, 1802 „Der Gersberg“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row7&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Steinbrecher Kopf (Auf der Steinbreche)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;358,0m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;nordwestliche Nebenanhöhe des Schimmelhau, Ort an dem Steine gebrochen wurden = Steinbruch&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row8&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Löher Kopf (Auf dem Löh)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;352,8m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Westlich Scheidt, althochdeutsch Loh = Lichtung, Hain, Gehölz, Busch oder Wald.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row9&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Buschhardt (An der Buschhardt)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;352,2m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nordwestlich Brächen und nördlich Verr, Busch und Hardt stehen für Wald.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row10&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hipperich (Im Hipperich)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;352,0m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nördlich Brächen, 1575 Heitbergh, althochdeutsch Heida = Heide, mundartlich Hee oder Hi, sowie mundartlich perich = Berg, der Heideberg.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row11&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Steimel (Im Steimel)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;350,9m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Westlich Büddelhagen, Loopetal, althochdeutsch buhil = Bühel, Anhöhe, Berg. Mundartlich Stein und Bühl zu Steimel zusammengezogen. Der Steinberg.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row12&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Höher Berg (Auf der Kalhambuche)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;330,5m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Höchste Erhebung in Drabenderhöhe, steht für die kahle Hain- bzw. Hagebuche.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row13&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Auf dem Buchholz&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;324,2m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Südöstlich Jennecken, der Wald oder die Holzung, wo Buchen stehen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row14&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;In der Höher Heide/In der Betzrüde&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;310,1m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Walderhebung südöstlich Drabenderhöhe, steht für Bitze (gute, fette Wiese oder Feld am Dorf) und Rodung bzw. Heidegebiet von Drabenderhöhe.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row15&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Helmerkopf (Im Wiebruch)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;314,0m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nördlich Niederhof, Berg bei Helmerhausen in der Verlängerung des Immerkopf, die feuchte Wiesenanhöhe.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row16&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hardtskopf (Auf der Hardt)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;307,9m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Walderhebung südlich Scheidt, steht für Wald.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row17&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hömel (Im Hömel)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;305,0m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1575 Hummeler Berg, Anhöhe östlich Weiershagen. Althochdeutsch: hoh = Höhe und buhil = Berg oder Hügel, der Hohe Berg.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row18&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Heienhardt (Auf der Heienharth)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;276,0m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Anhöhe westllich von Jennecken, steht für die Hohe Hardt, der Hochwald&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row19&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Wiehau (Im Wiehau)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;265,8m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nördlich Forst, steht für Wiese und Hau für den Rodewald. Hier wurde der Wald für die landwirtschaftliche Nutzung von Wiesen im Mittelalter gerodet.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row20&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Heskesberg (Auf dem Heskenberg)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;265,8m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Berg bei Weiershagen, westlich Reuschenbach. Verkleinerungsform zu Hase, der Häschenberg.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row21&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Sonnenscheinsberg (Im Sonnenschein)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;265,4m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nördlich Forst. Berg an dem viel die Sonne scheint.Sonnenschein war auch der Name eines Bergwerks in der Nähe, 1575 urkundlich genannt.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row22&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Mühlenhardt (Auf der Mühlenhardt)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;254,6m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Anhöhe nördlich Jennecken, bezieht sich auf ein Waldgebiet Nähe der Hähner Mühle&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row23&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hohhardt (Auf der Hohhart)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;253,2m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Östlich Weiershagen. Der Wald, der auf der Höhe liegt.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row24&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Faulenberg (Im Faulenberg)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;234,0m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nördlich von Kleebornen, althochdeutsch: falu = der fahle, blasse Berg.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row25&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Wiehlpuhler Stauwehr&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;140,6m&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Tiefster Punkt, Höhengefälle zum Immerkopf 223,6m. Ohler Stauwehr bei Ründeroth, 126,4 m - Höhengefälle zur Hohen Warte 233,4 m.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;secid&amp;quot;:2,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;69-4063&amp;quot;} --&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;immerkopf&quot;&gt;Immerkopf&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Immerkopf ist die höchste Erhebung in der Gemarkung Drabenderhöhe, sowie auch in der Stadt Wiehl. Der Berg hat eine Höhe von 364,2 m, mit den Aufschüttungen des Wasserbehälters sogar 370,7 m. Der Name Immerkopf ist eine Neuschöpfung der preußischen Kartografie und wurde erstmals 1845 verwendet. Die alte Bezeichnung hieß „Auf dem Immerhöchsten“ mit den beiden Flurbezeichnungen „Vorn auf dem Immerhöchsten“ und „Hinten auf dem Immerhöchsten“ und bedeutet nichts anderes als die höchste Erhebung der Fluren des Weilers Immen. Das ausgedehnte Waldgebiet gehört noch zum topografischen Gebiet des Heckberger Waldes. Die nördlichen Gebiete stehen alle unter Naturschutz, gerade wegen der im Oberbergischen Land selten gewordenen Hangmoore. Der Immerkopf ist auch Quellgebiet einiger Bachläufe, wie dem Taubensiefen, dem Kesprichssiefen, dem Tiefesiefen, dem Dollsiefen, dem Hähnersiefen, dem Eichkampssiefen und der Immerbech mit seinen beiden Quellarmen Dähler- und Immersiefen. Zwischen Hipperich und östlich des Immerkopfes befinden sich noch Reste der alten historische Trasse der Zeithstraße in Form von alten Hohlwegen. Der Flurname „Auf der Kahrstadt“ –  übersetzt: der Ort, an dem Karren fuhren, weist auf die Zeithstraße hin.  Die Bezeichnung ist schon sehr alt, denn sie wurde schon auf der alten Mercatorkarte von 1575 als „Die Karstatt“ vermerkt. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;giersberghohe_warte&quot;&gt;Giersberg/Hohe Warte&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Die Hohe Warte ist ein mit 359,8 Meter hoher markanter Berg, der früher auch Giersberg genannt wurde. Der Berg fällt fast zu allen Himmelsrichtungen sehr steil ab und hat ein Höhengefälle zur Agger am Ohler Stauwehr von 233,4 Metern.  Der Berg stellt den nördlichsten Punkt des Heckberger Waldes dar und liegt bereits im Gebiet der früheren Gemeinde Ründeroth. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Auf der Mercatorkarte von 1575 heißt es „Der Geirßpergh“. Die Herkunft des Namens lässt sich auf das althochdeutsche  „gēro“ bzw. „gēr“ zurückführen. Dabei steht „gēro“ für eine Landzunge oder Zipfel. Der 1575 erwähnte Geirßpergh müsste sich mit einem Dehnungs-i lesen, also „Geerspergh“, alt- und mittelhochdeutsch „gērospergh“, der Berg im Landzipfel. Der Giersberg lag geografisch tatsächlich in einem märkischen, später gimbornischen Landzipfel, der ins Herzogtum Berg und in die Reichsherrschaft Homburg hereinragte.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ein anderer Ansatz für die Wortherkunft liegt in „gēr“, was für einen Speer steht oder Dreizack steht. Schaut man sich die Topografie des Berges an, ragt dieser als markantes Landschaftsmerkmal wie ein Speer aus der Landschaft heraus.
Interessant ist auch die in der Mercatorkarte eingezeichnete am Fuße des Berges und an der Quelle des Molbaches gelegene Bezeichnung „Eerle Läg am Wendelen Winhain“. Dabei handelt es sich um eine als Grenzbezeichnung erwähnte Erle in den Fluren auf dem Windel und Weinhagen. „Auf dem Windel“ kann mit Windbühl übersetzt werden und bedeutet windiger Hügel.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Bei der Flur Weinhagen kann vermutet werden, dass dieses Gebiet mit Weinanbau im Mittelalter bewirtschaftetet wurde. Dabei muss ausgegangen werden, dass diese 1575 erwähnte Flur schon sehr alt war, denn um diese Zeit war das Klima sehr viel kühler als im 20. Jahrhundert. Selbst heute ist dort kein Weinanbau möglich. Doch im Hochmittelalter um 1200 gab es ein Klimaoptimum, wo die Durchschnittstemperaturen sehr viel höher waren als heute und Weinanbau in Oberbergischen Land möglich war. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Um den Giersberg lagen früher reiche Eisenerzvorkommen, so bei Kaltenbach und Forst. Direkt am Fuß des Berges auf homburgischen Territorium befand sich das ebenfalls 1575 erwähnte Bergwerk „Daß hoenernist“, als Flurname noch als „Im Hühnernest“ erhalten. Heute ist es mit der Autobahnauf- bzw. abfahrt überbaut. Der Erzabbau geht weit ins Mittelalter zurück. Bereits 1474 wurde am Giersberg von Bergbau berichtet: am 24. März 1474 befahl Herzog Johann von Cleve, Graf von der Mark dem Amtmann und dem Vogt „ter Nyerstat (Bergneustadt) in unsen Suyderlande“, den „blyeberch (Bleiberg) geheyten in unsen kirspel van Runderoide (Ründeroth)“ für die kommenden zwölf Jahre zu freien und niemanden ohne seine besondere Erlaubnis darin arbeiten zu lassen. Wer aber mit Erlaubnis dort arbeitet, soll den 15. Zentner von allem gewonnenen Blei abliefern. Allerdings wurde der Bergzehnte auch vom St. Severinsstift in Köln beansprucht, der Flächen auf dem Berg in Erbschaft erhalten hatte und diesen als Severinsberg bzw. Giersberg bezeichnete. Der Wald des Giersberges war Teil des bereits 1413 genannten Fronhofes Lindlar, der zu den Besitztümern des Severinsstiftes gehörte. Die Inhaber der Hofgüter des Fronhofes der Höfe Daxborn, Ohl, Bellingroth, Walbach und Leppe hatten gewisse Rechte am Forst. Nach einem Weistum vom 1. August 1528  konnten die fünf Höfe ein Drittel der Büsche am Giersberg für die Umzäunung ihres Erbes schlagen. Zwei Drittel des Busches gehörten dem Sankt Severins-Stift. Ein Flurname „Der Bleiberg“ existiert bis heute am Abhang oberhaltb der Ortschaft Ohl bei Ründeroth. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Nicht weit davon verlieh man auf der homburgischen Seite 1477 Schürfrechte „in dem Berg uff dem Vorste„. Westlich der Hohen Warte ist der Kaltenbacher Bergbau erwähnenswert. Laut einer Urkunde von 1575 waren dort mehrere Bergwerke in Betrieb, wie der „Sonnenschein, Schall, Hundt, Brabendsche Wandt, althoechste, zeche, heidt und Jammerthal“. Der Name Hohe Warte dagegen hat sich erst Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts durchgesetzt und bezieht sich auf einen Flurnamen „Hohe Wardt“. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1690 heißt es in der Karte „Berge ducatus Marck comitatus“ von Gerard Valck und Pieter Schenk „Der Gersberg“ und in der Wiebeking-Karte von 1789 über das Herzogtum Berg „Girschberg“. In der Rummelkarte von 1802, die die Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt darstellt, erscheint die Bezeichnung „Der Gersberg“, klein darüber ist „Die hohe Warte“ eingezeichnet. Auch die Bilakarte aus dem Jahre 1845 ortet groß „Der Gersberg“ und klein „hohe Warte“. Mit der preußischen Uraufnahme von 1894 verschwindet der Name Giersberg, bleibt aber als Flurname „Am Giersberg“ erhalten. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Über die Hohe Warte führte auch eine mittelalterliche Handelsstraße, die von Bonn über Drabenderhöhe und Ründeroth nach Hagen führte. Sie wurde als „Zeithstraße“ bezeichnet. Über diese Höhen-Verbindungsstraße zogen früher mühsam Ochsen- und Pferdefuhrwerke. Möglicherweise hat es auf der Kuppe aufgrund des Bodenreliefs auch eine mutmaßliche frühmittelalterliche Wallanlage gegeben, die aber noch archäologisch zu untersuchen ist. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Verschönerungsverein Ründeroth errichtete auf dem Gipfel am 20. September 1867 einen der ersten Aussichtstürme im Oberbergischen Land. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick zum Rhein, sowie ins Agger- und Wiehltal. Selbst das Siebengebirge mit dem Ölberg bei Bonn ist bei gutem Wetter zu sehen. Neben dem Aussichtsturm befindet sich die im Jahre 2000 errichtete „Paul-Claudius-Schutzhütte“. Auf dem Weg nach Ründeroth hat der Heimat- und Verschönerungsverein Ründeroth einen Rastplatz mit einer Infotafel zur „Alten Zeithstraße“ eingerichtet.  
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;hipperich&quot;&gt;Hipperich&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Hipperich ist ein Berg mit 352 m Höhe und westlich des Immerkopfes, bereits im Gemeindegebiet von Engelskirchen gelegen. Urkundlich wurde er bereits 1575 in der Mercatorkarte als „Heitbergh“ erwähnt. Die heutige Bezeichnung lässt sich auf mundartlichen Ursprung zurückführen. Im Dialekt heißt die Heide „Hee“ und das „Perich“ steht für Berg. In der Mundart werden Begriffe häufig unter dem Ausfall des Konsonanten „d“ zusammengezogen. So wurde aus dem Heideberg der Hipperich. Da der Berg auf früherem Ründerother Gemeindegebiet liegt, ist anzunehmen, dass die Aussprache von „Heide“ dort anders ist, vermutlich „Hii“. Dies ist ebenfalls bei der benachbarten Hohe Warte zu beobachten. Auf alten Karten heißt es Gers- oder Gerschberg. Daraus wurde dann der Giersberg, der erst Mitte des 19. Jahrhunderts in „Hohe Warte“ umbenannt wurde. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Waldgebiet des Hipperich bildete die Landesgrenze zwischen der Reichsherrschaft Homburg und der Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt. Seit dem Mittelalter führte hier die Zeithstraße von Drabenderhöhe nach Ründeroth durch. Allerdings verlor die alte Straße im 17. , spätestens im 18. Jahrhundert an Bedeutung. Auf einer preußischen Katasterkarte aus dem Jahre 1831 ist hier nur noch ein Weg mit der Bezeichnung „Forster Kirchweg“ eingezeichnet. Diesen benutzten die Einwohner der links der Wiehl gelegenen Weiershagener Höfe Kleebornen, Kleeborner Mühle, Mühlen an der Wiehl, Auf der Linde, Fürberich, Reuschenbach, Zur Hardt und In den Weiden, sowie Forst, um zur Kirche nach Drabenderhöhe zu gelangen. Die heutige Trasse der Zeithstraße, der B 56, die westlich um den Hipperich führt, entstand 1854.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der nördliche Gebiet des Hipperich, welches bereits im Homburger Ländchen liegt, war früher auch ein bedeutendes Eisenerzabbaugebiet. Besonders im 18. und 19. Jahrhundert entstanden die Gruben Stollenberg, Kirchenfeld, Braunsfeld, Bruchberg, Herkules, Butterberg, Apfel, Schlamm, Busch, Kauert, Rauenkuhlen, Engelberg II und Blücher. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1871 kaufte die Firma Krupp aus Essen einen Teil der Gruben und fasste diese mit den in Kaltenbach gelegenen Feldern „15 Löwenpfähl“ und „Litz“ zum „Vereinigten Alten Stollenwerk“ zusammen. 1890 erwarb Krupp von der Rheinischen Bergbau- und Hüttenwesen KG die Grubenfelder „Kauert“, „Rauenkuhlen“, „Engelbert II“ und „Blücher“. Damit waren sämtliche Grubenbereiche um Forst in den Besitz der Familie Krupp gewechselt. Der Betrieb der „Kruppschen Forster Gruben“ wurde 1876 aufgenommen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Vom Bergbau gingen auch Gefahren aus, wie das Unglück vom 26. November 1898 zeigt. Über den Ort Forst ergoss sich eine Schlammlawine, die durch den Dammbruch eines oberhalb gelegenen Klärteichs ausgelöst wurde. Dieser Dammbruch wurde wiederum durch Stolleneinbrüche verursacht. Menschen wurden dabei nicht verletzt, aber Straßen, Wiesen und Gärten wurden mit Schlamm bedeckt, Hühner ertranken, Schuppen wurden fortgerissen und in manche Häuser drang Schlamm bis in 20 cm Höhe. Die Firma Krupp entschädigte später großzügig die Betroffenen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Geschäftsjahr 1900/01 erreichte man die höchste Beschäftigungszahl von 101 Personen, wobei 55 aus der Bürgermeisterei Drabenderhöhe stammten. Danach kam es zur allmählichen Erschöpfung der Eisenerzvorkommen. Die Grube wurde unrentabel und am 25. November 1910 wurde der Betrieb im „Vereinigten Alten Stollenberg“ eingestellt.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Heute stehen Teile des Waldgebietes Hipperich unter Naturschutz. Hier finden sich Birkenbruchwälder, naturnahe Laubwälder, feuchte Heidegebiete mit Glockenheide  und offene Übergangs- und Schwingrasenmoore,  die erhalten und weiter entwickelt werden sollen. Ebenso stehen die Spülteiche bei Forst, sowie große Teile des westlich gelegenen Hipperichsiefentales unter Naturschutz. Der Hipperichsiefen ist die natürliche Westbegrenzung des Berges und wird im Unterlauf zum Kaltenbach und bildete früher die Grenze zwischen dem Herzogtum Berg und der Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt bzw. später die Gemeindegrenzen zwischen Ründeroth und Engelskirchen und den Kreisen Rhein-Berg und Oberberg.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;loeher_kopf&quot;&gt;Löher Kopf&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
er Löher Kopf ist ein 352,8 hoher Berg bei Drabenderhöhe und wird von den Bächen Loope, Umschersiefen, der von Büddelhagen kommt, Pfaffenscheider Siefen mit Hersiefen und Lochersiefen umrahmt. Die Anhöhe fällt am Zusammenfluss von Umschersiefen und Loopebach auf 274 Meter und am Zusammenfluss von Miebach und Pfaffenscheider Siefen auf 260 Meter ab und hat einen Höhengefälle von bis zum 94 Metern. Die Umgebung ist ein beliebtes Wandergebiet. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Anhöhe liegt in den historischen Fluren von Büddelhagen, Verr und Pfaffenscheid, sowie mit kleinen Anteilen in den früheren Fluren von Brächen, Obermiebach, Niedermiebach und Scheidt und man könnte sagen, der Berg ist so etwas wie der Hausberg der umliegenden Weiler. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
An Flurnamen finden sich „Hinten im Löh“, „Am Löh“ (Büddelhagen), „Oben aufm Löh“ mit der höchsten Erhebung, „ Unterm Löh“, „Aufm Löh“ (Flur Verr), „Oben im Löh“, „Vorm Löh oberm Miebacher Kirchweg“, „Im Löh unterm Miebacher Kirchweg“, „Unten hinten im Löh“, „Oben hinten im Löh“ und Unten im Löh“ (Pfaffenscheid). 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Herkunft des Namens Löh lässt sich aus dem althochdeutschen lô oder loh bzw. aus dem mittelhochdeutschen lôh oder lôch herleiten, was für einen Wald, Hain oder Gebüsch steht. Verwandt ist der althochdeutsche Begriff mit dem lateinischen „lucus“ mit der selben Bedeutung. Eine Bewaldung findet sich dort heute auch noch. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Loopebach und der Lochersiefen haben die selbe Wortherkunft. Die Loope besteht aus den Namenspaaren Loo- und -pe, was verkürzt „Bach“ heißt. Die Loope ist also nichts anderes als der Waldbach. Der Lochersiefen, der bei Obermiebach entspringt und im Unterlauf zum Miebach wird steht für den Waldsiefen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im südlichen Bereich des Löher Kopfes läuft die mittelalterliche Brüderstraße entlang. Sie führte von Köln nach Siegen und diente als Handels- und Pilgerstraße. Nach der Reformation ist der alte Name in Vergessenheit geraten und man nannte den Weg Kölner Straße oder auch Cölner Weg. Die heutige Straßenname „Alte Kölner Straße“ erinnert noch an die Bedeutung der Verbindung, die Anfang/Mitte des Jahrhunderts durch den Straßenbau durch die Täler nicht mehr genutzt wurde. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Etwas unterhalb der Brüderstraße existierte der „Miebacher Kirchweg“, ein Verbindungsweg von Obermiebach über  Scheidt zur Kirche von Drabenderhöhe. Dieser Feldweg verschwand in den 1950er Jahren durch die Flurbereinigung. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Bereich des Löher Kopfes existieren noch einige interessante Flurnamen. Ein kleines Flurstück hinter dem Löher Hof direkt an der Brüderstraße heißt „Unter der Galgenbirk“. Vermutlich stand hier tatsächlich in exponierter Lage direkt am Handelsweg für jeden sichtbar ein Galgen. Interessanterweise finden sich in den Archiven Dokumente über eine Hinrichtung eines „Luppen von Geuperkhausen“ (Göpringhausen) im Jahre 1528. Was er verbrochen hatte, ist unbekannt, aber es muss sich um eine sehr schwerwiegende Tat gehandelt haben, denn er wurde nach der Verurteilung durch den bergischen Amtmann Wilhelm Quad auf grausame Weise gevierteilt. Diese Art der Hinrichtung muss die Bevölkerung sehr beeindruckt haben, denn man erinnerte sich noch 1576 an den außergewöhnlichen Tod. Zeuge Johan Zangen auf der Drabenderhöhe erklärt am 11. Februar: „der Luppen von Geuperkhausen sei zu Prumbach (Prombach) am Gericht geviertheilt, dhavon auch ein Virtheill nidt weidt von der Drabenderhohe bei seinen jungen Tagen aufgehenket worden. Das könnte die Flurbezeichnung „Unter der Galgenbirk“ erklären. Zwei weitere Teile des Mannes wurden bei Niederbreidenbach und bei Röttgen auf einem Pfahl aufgehängt. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Kirchengemeinde Drabenderhöhe mit dem Pfarrgut Pfaffenscheid besaß im Bereich des Löher Kopfes Wald- und Wiesenflächen, wie die Flurnamen „An den Pfaffeneichen, In den Pfaffeneichen, Unter den Pfaffeneichen, Im Herhof, Oberm Herhof, Unterm Herhof, In der Pfaffenwiese, Vor dem Herhof zwischen den Hecken, Aufm Kirchenfeld, Unterm Kirchenfeld und Hinterm Kirchenthor“ zeigen. Die Straße „Herrenhofer Straße“ erinnert an die alte Flur. Als „Herren“ und „Pfaffen“ hat die bäuerliche Bevölkerung früher den reformierten Pastor genannt. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Bemerkenswert ist die Flur mit dem Namen „Im Seligenthal“ unterhalb von Pfaffenscheid am Pfaffenscheider Siefen. Das hat vermutlich kaum etwas mit dem religiösen „selig“ zu tun, sondern kommt eher vom althochdeutschen „selidilīn“, was für ein kleines Haus oder Hütte steht und sich auf den Pfarrhof bezieht. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Interessant ist noch „In der Lohmühlenwiese“, einer Wiese unterhalb von Verr an der Loope. Ein Lohmühle diente zur Zerkleinerung der für eine Lohgerberei notwendigen pflanzlichen Gerbmittel, die aus Eichen- und Fichtenrinden gewonnen und zu Lohe verarbeitet wurden. Die Lohe ist sehr gerbsäurehaltig und wurde zum Gerben von Leder verwendet. Der Flurname muss schon mehrere hundert Jahre alt sein, denn eine solche Mühle lässt sich zumindest seit 1828 hier nicht nachweisen.  
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Jahre 1929 errichte der „Verkehrs- und Verschönerungsverein Drabenderhöhe und Umgebung“, aus dem der Heimatverein Drabenderhöhe e. V. hervorgegangen ist, einen 22 Meter hohen Aussichtsturm mit Sitzgelegenheiten für rastende Wanderer auf der höchsten Erhebung des Löher Kopfes. Von hier aus ergab sich ein wunderbarer Blick auf Drabenderhöhe, Anfang und Scheidt, dem Homburger Ländchen mit seiner höchsten Erhebung des Immerkopfes, dem Gebiet des Heckberger Waldes mit den Erhebungen des Steimel, Schimmelhau und Buschhardt und dem Loopetal, sowie in die Rheinische Tiefebene mit dem Siebengebirge und den Eifelhöhen. Besonders beliebt waren die Waldfeste, die am Fuße des Turms gefeiert wurden. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Doch erfreute man sich nicht sehr lange an der neuen Sehenswürdigkeit. Nach 1945 war der hölzerne Turm bereits so baufällig und marode geworden, das man ihn abbrechen musste. Ein neuer Turm wurde auch nicht wiedererrichtet. Allerdings befinden sich noch heute die vier Sockel des Fundaments im Wald. Aufgrund noch vorhandener Fotografien des Aussichtsturms entstand im Jahre 2017 ein 14,2 Meter hoher Nachbau im LVR-Freilichtmuseum Detmold. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Im Jahr 1944 begann die Wehrmacht mit dem Bau einer V1-Stellung auf dem Löher Kopf. Hier lag Stellung 104 der 1. Batterie der I. Abteilung des Flak-Regiments 155(W). Eine V 1 soll bei Kriegsende noch vor Ort gewesen sein, allerdings gab es wohl keine Abschüsse. Die Überreste der Bentonfundamente sind im Wald noch erhalten.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Veränderungen für die Landwirtschaft ergaben sich durch ein Flurbereinigungsverfahren, welches das Amt für Agrarordnung im Raum Drabenderhöhe in den Jahren 1947 bis 1950 durchführte. Durch die jahrhundertelange Realteilung entstand eine Vielzahl von kleinsten Parzellen, die eine sinnvolle wirtschaftliche Nutzung eher ein Nachteil bedeuteten. Durch die Flurbereinigung wurden größere zusammenhängende Nutzflächen geschaffen, die der aufkommenden Mechanisierung in der Landwirtschaft Rechnung trugen und rationellen Maschineneinsatz erlaubten. Im Jahre 1958 entstand auf dem Weg von Drabenderhöhe nach Verr der Aussiedlerhof „Löher Hof“, den Otto Hühn inmitten seiner landwirtschaftlichen Flächen in der Flur „Im Verrer Feld“ außerhalb des Dorfes erbaute und damit die Voraussetzung für eine Modernisierung und Vergrößerung seines Agrarbetriebes schuf. Durch die 1932 scharf um den Ort gezogene Grenze lag der Löher Hof, wie die Ortschaften Büddelhagen und Verr, sowie Brächen mit dem Gasthof Stölting und dem Haus Rohler bis 1975 auf Engelskirchener Gemeindegebiet.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h3 id=&quot;steimel&quot;&gt;Steimel&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Steimel ist ein 350,9 m hoher Berg mit einem schönen Waldgebiet nördlich von Büddelhagen. Der Name setzt sich aus den Wörtern Stein und Bühl (althochdeutsch buhil) zusammen. Bühl steht für einen Berg oder eine Anhöhe. Der heimischen Dialekt verkürzt die beiden Wörter und setzt sie zu Steemel, hochdeutsch umgedeutet zu Steimel zusammen. Der Steimel ist also der Steinberg
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
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            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:flurnamen</category>
            <pubDate>Thu, 11 Apr 2024 00:16:53 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Der „Hoenerborn“</title>
            <link>http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/flurnamen/hoenerborn</link>
            <description>
&lt;h3 id=&quot;der_hoenerborn&quot;&gt;Der „Hoenerborn“&lt;/h3&gt;
&lt;div class=&quot;level3&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Bis zu Anfang des 20.  Jahrhunderts erfolgte die Wasserversorgung Drabenderhöhes aus eigenen Hausbrunnen, zum Teil bis zu 10 Metern tief im Felsgestein oder aus Brunnen, an denen mehrere Haushalte Entnahmerechte hatten. Es existieren zwei dieser Brunnen, der eine befand sich im Ortsteil Scheidt am „Brunnenweg“ hinter dem alten Gebäude der Warengenossenschaft, jetzt Firma Trömpert. Die Fläche wurde mittlerweile überbaut. Der andere Brunnen liegt an einem ehemaligen Hohlweg in der Grünanlage zwischen Altenheim und der Grundschule und wurde bereits 1575 auf der Mercatorkarte als „hoenerborn“ erwähnt. Dieser Brunnen gilt als die Quelle des Landwehrsiefens, der im Unterlauf zum Becher Suthbach wird und die Grenze zwischen den Gemeinden Nümbrecht und Much darstellt. Dieser Brunnen lag auch direkt an der Landesgrenze zwischen der Herrschaft Homburg und dem Herzogtum Berg. Bei der Festlegung der Grenzen wird er 1604 urkundlich als „Honnerborn“ genannt. Die Brunnen wurden mundartlich häufig als Bornen bezeichnet. Man kann diesen also als Hühnerbrunnen übersetzen. In der Mercatorkarte wird dazu die niederdeutsche bzw. kölsche Bezeichnung „Höner“ verwendet. Im homburgischen heisst es dagegen „Hohnder“. Eigentlich müsste man also von „Hohnderborn“ sprechen. Diese Bezeichnung findet sich in etwa auch auf den preussischen Urkatasterkarten von 1832 wieder. Dort heisst es „Hundersbrunnen“. In der Nähe lag auch ein Weiher, „Im Hunders Weier“ genannt. Weitere Flurbezeichnungen in der Umgebung heissen „Im Entenstall“, „Im Bornengarten“, „An der Landwehr beim Bronnen“ und „In der Bornenwiese“. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/p1030172.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Ahoenerborn&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:p1030172.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/p1030172.jpg?w=200&amp;amp;tok=3aaf07&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Der Hönerborn
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1901 wurde dann auf genossenschaftlicher Basis der Wasserversorgungverein „Loopeperle“ gegründet, der auch heute noch die Wasserversorgung in Drabenderhöhe wahrnimmt.  Es wurde der Beschluß gefasst, eine Wasserversorgungsleitung zu verlegen, wenn sich 40 Interessenten an einer Beteiligung bereit erklären. Es wurde eine Baukommission gegründet. Leiter dieser Baukommission war Julius Hüschemenger.
Am 06. März 1902 erfolgte erstmals die Wahl eines Vorstandes. Erster Vorsitzender wurde Julius Hüschemenger bis 23.03.1919. Zeitgleich wurde ein Einschätzungskommission gewählt. Die Vorteile der zentralen Wasserversorgung überzeugten auch die hartnäckigsten Eigenbrödler, die sich  nach und nach der „Loopeperle“ anschlossen. Damit verloren die Brunnen auch ihre Funktion. Der letzte Brunnenverwalter war August Kauert. Weitere Vorsitzende des Vereins waren: 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1919 – 1930 	Julius Hüschemenger junior&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1930 – 1936 	Dr. Lutter&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1936 – 1938 	Julius Hüschemenger&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1938 – 1940 	Gustav Schwarzenecker als stellvertretender Vorsitzender&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1940 – 1942 	Willi Ruhland&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1942 – 1951 	Heinrich Höhler II&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1951 – 1953 	Paul Nohl, Gastwirt&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1953 – 1958 	Erwin Buscher&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1958 – 1980 	Erich Höhler, Unternehmer&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 1981 – 2000 	Hans Müller, Dipl. Verw.wirt&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; 2000 - 2003 	Reimund Höhler, Unternehmer&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
1982 nahm sich dann der Männergesangverein Drabenderhöhe dem alten Brunnen an. Durch die tatkräftige Mitarbeit aller Sangesbrüder, zahlreicher Dorfbewohner und nicht zuletzt durch die unbürokratische Hilfe der Stadt Wiehl wurde der Dorfbrunnen wieder aufgebaut.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
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            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:flurnamen</category>
            <pubDate>Fri, 27 Mar 2015 01:41:00 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Ortsnamen &amp; Familienforschung</title>
            <link>http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/flurnamen/orte</link>
            <description>
&lt;h1 class=&quot;sectionedit1&quot; id=&quot;ortsnamen_familienforschung&quot;&gt;Ortsnamen &amp;amp; Familienforschung&lt;/h1&gt;
&lt;div class=&quot;level1&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;bearbeitet von Achim Höhler&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die hier genannten Orte gehören alle zur Kirchengemeinde Drabenderhöhe. 
&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;table sectionedit2&quot;&gt;&lt;table class=&quot;inline&quot;&gt;
	&lt;thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row0&quot;&gt;
		&lt;th class=&quot;col0&quot;&gt;Ortsname&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col1&quot;&gt;Urkundliche Erstnennung&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutung&lt;/th&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row1&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Anfang&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1638 Ufm Anfang&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Ortsteil von Drabenderhöhe, wahrscheinlich im 17 Jhd. Neugründung. Auf der bergischen Seite im Amt Steinbach, bis 1837 existierte nur ein Haus. Wahrscheinlich kommt die Bezeichnung von der Grenzlage, da an der im homburgischen gelegene Kirche hier das bergische Amt Steinbach beginnt. Quelle: Kirchenrechnungen Drabenderhöhe, Kirchenbuch Drabenderhöhe 1675 „Uffm Anfang“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row2&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Bergerhof&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1555 Off dem Kortenberg&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: kurt = kurz, Ort auf dem kleinen Berg. Wahrscheinlich Umbennung in Bergerhof. Hof auf dem Berg. Ortsteil von Weiershagen. Quelle: Bergische Landessteuerliste, HstA. Jülich-Berg III, 2661. Bergerhof ist mit dem Edikt des Homburger Regenten 1698 fassbar.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row3&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Bitze, Auf der&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1728 Auff der Bitzen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Ortsteil von Scheidt, Neugründung 18. Jhd., steht für eine gute fette Wiese oder ein Feld am Dorf. Quelle: Kirchenbuch Drabenderhöhe.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row4&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Brächen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1574 Uff dem Breche&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: brehan &amp;amp; brokko = brechen. Vgl. Bruch sumpfiges Gelände. Quelle: Reichskammergericht, HSTA Düsseldorf, RKG S 1387, III Blatt 199 R.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row5&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Büddelhagen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1413 Bodelhaen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Bodilo = fränkischer Personename, althochdeutsch Hago = steht für eine eingefriedete Wohnstätte, also des Bodilos. Quelle:Hist. A. Köln Kämmereirechnung St. Severin. Drabenderhöher Kirchenbuch 1675 „Budelhag“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row6&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Dahl&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1443 In dem Hynder dal (unsicher)&lt;br/&gt;
1555 in dem Dall&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Ort im (hinteren) Tal. Quelle: Liber Luppelheim St. Aposteln Hist. A. Köln bzw. Bergische Landessteuerliste, HstA. Jülich-Berg III, 2661. Drabenderhöher Kirchenbuch 1675 „Dall“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row7&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drabenderhöhe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1353 Drauender Hoy&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: trouf = Traufe, Tropfen, hoh = Höhe, feuchte nasse Höhe. Quelle: Übertragung des Zehnten, HSTA Düsseldorf, Berg, Urk. 167. Drabenderhöher Kirchenbuch 1675 „Trabender Hoe“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row8&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Forst&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1465 Forste&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: forsti = Wald, Ort am Wald. Quelle: Gebrechen Homburg-Berg wegen Einwanderern, HstA Wiesbaden, Best. 340, Nr. 3534.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row9&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hahn&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1492 In den Hanne&lt;br/&gt;
1555 In den Hagenn&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt; Althochdeutsch: Hago = eingefriedete Wohnstätte, die Hähner Mühle wurde 1582 als Mühle in der Höen bezeichnet, 1575 wird der Hammer, ein Eisenhammer auf der Mercatorkarte verzeichnet. Quelle: 1492 HstA. Jülich-Berg I AA 0030, Nr. 670, 1555 Bergische Landessteuerliste, HstA. Jülich-Berg III, 2661. Kirchenbuch Drabenderhöhe 1675 „In den Hag“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row10&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hähner Mühle&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1576 Mühle in den Hanen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Mühle, die in der Flur der Ortschaft Hahn lag, Quelle: Mühlenverzeichnis der Herrschaft Homburg Fürstl. Archiv Bad Berleburg, Akte Ber.A - H53&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row11&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hardt, Zur&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1443 Zo Hart&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: hardt = Wald, Gehölz, Ortsteil von Weiershagen. Quelle: Liber Luppelheim St. Aposteln Hist. A. Köln.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row12&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hillerscheid&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1454 Hilderßham&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1575 Hillershagen, Hildir = Personename, steht für Kampf, althochdeutsch Hago steht für eingefriedete Wohnstätte des Hilt/Hildir – 1662 taucht die Bezeichnung Hillerscheid im Engelskirchener Kirchenbuch auf, in Kartenwerken des 18. Jhds ist der Ort als Hillershagen erwähnt, in der Preussischen Uraufname 1831 wird Hillerscheid dann offiziell als Name gebraucht. Quelle:Raubzug der Bergischen, HstA Wiesbaden, Best. 340, Nr. 3525. Kirchenbuch Drabenderhöhe 1675 „Hillersch“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row13&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Immen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1492 In den Imen&lt;br/&gt;
1508 In den Immen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: imbi = Bienen, mittelhochdeutsch Imme, Ort an dem Bienen vorhanden sind. Quelle: 1492 HstA. Jülich-Berg I AA 0030, Nr. 670, 1508 Wechselurkunde Berg-Sayn, HSTA Düsseldorf, Herrschaft Homburg, Urk, 24. Drabenderhöher Kirchenbuch 1675: „Immen“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row14&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Jennecken&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1487 Gymycke&lt;br/&gt;
1492 Jenyckhagen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: ginigan = sich neigen, sich wenden – Ort, der sich auf einer sich neigenden Anhöhe befindet. Quelle: 1487 Darlehnsliste für Herzog Wilhelm III von Berg, HSTA München, Rep. P 4 (Julich-Kleve-Berg) F34 Nr. 11, 1492 HstA. Jülich-Berg I AA 0030, Nr. 670. Drabenderhöher Kirchenbuch 1675 „Jenck“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row15&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Kleebornen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1575 Am Kleebergh&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: kleo = Klee, Sauerampfer, Born steht für mundartlich Brunnen. Der Kleebrunnen, Ortsteil von Weiershagen. Quelle: Mercatorkarte, HSTA Düsseldorf, Karten 5671.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row16&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Kleeborner Mühle&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1706 Mühle in den Klebornen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Mühle die zu Kleebornen gehörte, 1706 als neue Mühle bezeichnet. Quelle: Mühlenverzeichnis der Herrschaft Homburg Fürstl. Archiv Bad Berleburg, Akte Ber.A - H53&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row17&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Kretsch&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1559 Im Kretze &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Ortsteil von Scheidt, bergisches Amt Windeck, Ursprung unklar. Mittelhochdeutsch: Kretze = Berufsübername für Tragkorbmacher, auch „kretschmar“ ostmitteldeutschen Ursprungs, slawischen Ursprungs  für Schankwirt, Im Kretsch war auch immer eine Gastwirtschaft beheimatet. Quelle: Perd und Schüppendienste im Amt Windeck, HstA, Jülich-Berg II, 5870. Drabenderhöher Kirchenbuch 1675 „Im Kretsch“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row18&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Ley, Zur&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1723 Zur Ley &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Neugründung des 18. Jhds., Althochdeutsch: Leia = Fels, Ortsteil von Weiershagen. Quelle: Kirchenbuch Drabenderhöhe.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row19&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Linde, Auf der&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1832 Auf der Linden &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Neugründung im 19. Jhd. Ort an der Linde, Ortsteil von Weiershagen. Quelle: Preussische Katasterkarte von 1832.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row20&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Mühlen an der Wiehl&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1443 Zo Wiershagen zo der Molen &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: mullen = zermalmen, zerstossen, Mühle, Ortsteil von Weiershagen. Quelle: Liber Luppelheim St. Aposteln Hist. A. Köln.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row21&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Niederhof&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1500 Im Nederhoeve&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der Hof der unter einem anderen liegt (Hahn). Quelle: Hörigentausch zwischen Berg-Sayn, HSTA Düsseldorf, Homburg, Urk. 19. Drabenderhöher Kirchenbuch 1675 „Niderhoff“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row22&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Obermiebach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1559 Offer Medebach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: meit = verkrüppelt, schwach, kleiner Bach, gemeint ist wohl der Locher Siefen, der zum Miebach wird im Unterlauf. In alten Urkunden auch In der Meybach, im Gegensatz zu Nieder Meybach, Obermiebach ist wohl zuerst gegründet worden. Quelle: Perd und Schüppendienste im Amt Windeck, HstA, Jülich-Berg II, 5870.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row23&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Ohl &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1683 vorm Oehlgen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Neugründung im 17. Jhd. Kommt von einer althochdeutschen Ableitung aval, ava = Wasser, Ort am Wasser oder einer feuchten Aue, Ortsteil von Weiershagen. Quelle: Personenstandsaufname 1675 mit einem Nachtrag von 1683, Kirchenbuch Drabenderhöhe.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row24&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Pfaffenscheid &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1582 Wiedenhof&lt;br/&gt;
1821 Pfaffenscheid&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Moderne Bezeichnung des Pfarrgutes, erst ab 1790 als Pfaffenbeng (dies war ein Schreibfehler des unkundigen Kartografen) bezeichnet. Das Pfarrgut, welches beim Ort Scheidt liegt. Pfaffe steht für Pfarrer. Quelle: Visitationsbericht Pfarrer Jakob Sasse (1582)/Neues Topographisches Statistisches Geographisches Wörterbuch des Preussischen Staates 1821.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row25&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Reuschenbach &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1555 Off der Ruissemich&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: ruzen = rauschen, Ort am rauschenden Bach, Ortsteil von Weiershagen.Quelle: Bergische Landessteuerliste, HstA. Jülich-Berg III, 2661.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row26&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Scheidt&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1559 Das Scheidt&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: skeidan = scheiden, abgrenzen, spalten, trennen oder skeitila = Scheitel, Gipfel, Anhöhe, vgl. auch Scheit = Stück Holz. Ort, der an einer Grenze oder auf einer Anhöhe oder an einem Wald liegt. Quelle: Perd und Schüppendienste im Amt Windeck, HstA, Jülich-Berg II, 5870. Drabenderhöher Kirchenbuch 1675 „Scheid“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row27&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Schniffel&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1651 Uff d Schniffel&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Ortsteil von Scheidt, Neugründung 17. Jhd. , Bedeutung unklar, im rheinischen Dialekt bedeutet Schniffel feiner Regen, also ein Ort, an dem es feucht ist. Quelle: Kirchenbuch Engelskirchen. Drabenderhöher Kirchenbuch 1675 „Schniffel“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row28&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Silberkaule&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1837 Silberbergwerk im Heck&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Mittelalterliches Silberbergwerk, im 19. Jhd wieder betrieben, ab 1870 enstandt eine kleine Mienensiedlung, die nach Schliessung 1896 abgebrochen wurde. Kaule stehe führ „Kuhle“ oder „Grube“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row29&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Spitzenburg&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1669 Uff der Spitzenburg&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt; Ortsteil von Scheidt, Neugründung 17. Jhd., Bedeutung unklar, wahrscheinlich Ort der auf der obersten Anhöhe eines Berges liegt. Quelle: Kirchenbuch Drabenderhöhe.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row30&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Steeg&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1593 zum Steg&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;1628 Uffm Steige - Ort, der an einer Furt an der Wiehl liegt, wahrscheinlich führte ein Steg über den Fluss, hier lag auch die Burg der Ritter von Weiershagen, Ortsteil von Weiershagen. Quelle: Abrechnungen über Renten und Gefälle des Hauses Homburg, 1628 Bruchten zue Wiel, Archiv Wittgenstein-Berleburg.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row31&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Weiden, In den&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1580 in den Weiden&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: widin = Weiden, Ort in den Wiesen, Ortsteil von Weiershagen. Quelle: Hönerzettel, HSTA Düsseldorf, Herrschaft Homburg, Akt 17.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row32&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Weiershagen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1396 Wiershaym&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Wiro = Personename, althochdeutsch: hago = eingefriedete Wohnstätte (des Wiro), der Ortsname kam im 16. Jhd. in Vergessenheit und war im Mittelalter eine Motte der Ritter zu Weiershagen, erst 1902 wurden die Höfe an der unteren Wiehl zum Ortsnamen Weiershagen vereinigt, dazu gehörte auf der linken Wiehlseite die Weiershagener Eisenhütte, die 1575 als Hütte bezeichnet wurde. Quelle: Fehde mit der Stadt Köln, Hist A Kö, V u. V N 1489 1/1 Fehderegister/1443 Wiershaghen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row33&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Wiehlsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1671 Willsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Neugründung im 17. Jhd. Nach dem Siefen benannt. Quelle: Kirchenbuch Marienberghausen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row34&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Vorbach (Fürberich)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1832 In der Vorbach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Neugründung im 19. Jhd., auch Fürberich genannt – Ort, der vor dem Bach Fürbach liegt., Ortsteil von Weiershagen. Quelle: Preussische Katasterkarte von 1832.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row35&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Verr&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1413 Veyrr&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt; Althochdeutsch: fereha = Eiche, Föhre, Ort der an den Eichen liegt. Quelle: Hist. A. Köln Kämmereirechnung St. Severin. Drabenderhöher Kirchenbuch 1675 „Vehr“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;secid&amp;quot;:2,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;156-9414&amp;quot;} --&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;entwicklung_des_ortsnamens_drabenderhoehe_in_urkundlichen_erwaehnungen_und_kartenwerken&quot;&gt;Entwicklung des Ortsnamens Drabenderhöhe – in urkundlichen Erwähnungen und Kartenwerken&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;table sectionedit3&quot;&gt;&lt;table class=&quot;inline&quot;&gt;
	&lt;thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row0&quot;&gt;
		&lt;th class=&quot;col0&quot;&gt;Nennung&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col1&quot;&gt;Jahr&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col2&quot;&gt;Dokument/Karte&lt;/th&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row1&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Dravender Hoy&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1353&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Übertragung des Zehnten an Heinrich IV. von Grafschaft&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row2&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Dravender Hoe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1391&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Übertragung des Zehnten an den Herzog von Berg&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row3&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Traffende Hue/Traeffende Hoe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1464&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Weisthum der Herrschaft Homburg&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row4&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drabendehohe/Uff der Hoe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1492&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Gebrechen zwischen Windeck und Blankenberg einer- und Sayn Wittgenstein andererseits&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row5&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;De Alto&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1495&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Generalvisitation des Johanniter-Ordens&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row6&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Dravender Hohe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1553&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Bericht Reihart Stappenhöfers über die Grenzen der Vogtei Wiehl&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row7&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drauenho&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1555&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Caspar Vopelius - Rheni – Karte&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row8&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Off der Hoe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1555&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Landessteuerrechnung Kirchspiel Wiehl&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row9&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Uf der Hoe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1559&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Perd- und Schüppendienste im Amt Windeck&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row10&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drabenderhohe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1560&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Gütetag zwischen Berg und Homburg in Drabendehöhe&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row11&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drauendehoighe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1575&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Arnold Mercator – Grenzen des Bergischen Amtes Windeck und der Herrschaft Homburg - Karte&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row12&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Uff der Hoehe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1580&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Homburgische Hühnerzettel&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row13&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drabende Hoe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1580&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Homburgische Grenzbeschreibung&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row14&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drabendehoghe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1585&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Gerhard Mercator – Berghe Ducatus- Karte&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row15&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drauenho&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1594&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Theodor de Bry  - Rheni – Karte&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row16&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drauendehoe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1596&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Matthias Quad – Dioecesis Coloniensis- Karte&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row17&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Trabender Hoehe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1604&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Siegburger Vergleich&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row18&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drabendehoghe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1610&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Hessel Gerritszoon – De Hertochdommen Gulick Cleve Berghe Karte&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row19&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drabende Hoge&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1620&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Johann Gigas – Archiepiscopatus Coloniensis – Karte&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row20&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drabendehoge&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1645&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Willem Blaeu – De Hertoghdomen Gulick en Berghe&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row21&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Uff d Hohe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1651&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Kirchenbuch Engelskirchen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row22&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Auf der Trapenterhoe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1653&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Kirchenbuch Much&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row23&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Dravendehohe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1668&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Sèbastien de Pontault de Beaulieu – Carte de L&amp;#039;Archevsche de Cologne&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row24&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Trabender Hoe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1675&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Kirchenbuch Drabenderhöhe&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row25&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drauendehohe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1692&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nicolas Sanson – Le Comte de la Marck - Karte&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row26&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drauendehoue&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1695&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nicolas Sanson – Le Duché de Berg – Karte&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row27&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Traventerhöh&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1715&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Eric Philipp Ploennies - Topographia Ducatus Montani - Karte&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row28&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Traventerhöh&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1789&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Carl Friedrich von Wiebeking, Paul Maassen – Carte des Herzogthums Berg&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row29&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drabenderhoeh&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1790&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Alexander Eversmann – Topographiekarte von der Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row30&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drapenterhöhe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1797&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Franz Ludwig Güssefeld – Herzogthum Berg&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row31&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drabenderhohe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1802&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;J.F.C. Rummel – Die Reichsherrschaft Gimborn Neustadt&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row32&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Drabenderhöhe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;1831&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Preussische Uraufnahme&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;table1&amp;quot;,&amp;quot;secid&amp;quot;:3,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;9518-11788&amp;quot;} --&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;genealogie_publikationen&quot;&gt;Genealogie – Publikationen&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Familienforschung ist ein immer mehr verbreitete Freizeitbeschäftigung. Die Suche nach den Wurzeln hat schon etwas sehr spannendes. Dabei sind unsere Familiennamen frühestens Ende des 16. Jhds., mehrheitlich aber erst in der zweiten Hälfte des 17. Jhds. entstanden. Das Homburger Ländchen war zur dieser Zeit noch sehr dünn besiedelt. Da es noch keine Statistiken gab, schätzt man für die grenzbereinigten Gebiete der Reichsherrschaft Homburg nach 1604 gerade mal 4300 Einwohner (die heutigen Gebiete Wiehl und Nümbrecht, sowie die südlich der Agger gelegenen Gebiete, die heute zu Gummersbach und Engelskirchen gehören, ohne Verr, Büddelhagen, Brächen, Scheidt, Anfang, Pfaffenscheid, Obermiebach, Merkausen, Siefen, Alpermühle und Homburger Haan, die erst 1932, 1969 bzw. 1975 zum Stadt- bzw. Gemeindegebiet hinzukamen). Für die kleinen Höfe und Dörfer genügten also die traditionellen deutschen Vornamen, sowie Eigenschaftsnamen oder Berufsbezeichnungen. Die Familiennamen sind aus vier Hauptgruppen entstanden: 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;1. aus einem Orts- oder Herkunftsnamen, wie Bergerhof, Dannenberg, Dreibholz, Bellingrath, Höhler (aus „zum Holl“, später Höllerhof, bei Wellerscheid), Faulenbach (heutige Ortschaft Faulmert), Stöcker (Stockheim), Mücher, Holländer, Herder (Hardt), Herhaus, Hillenbach, Hillerscheid, Velder, Breidenbach, Scheder, Peilstein (Flurbezeichnung, daraus wurde später der Ort Bielstein), Forst, Däller, Jeniker, Leyer, Reuschenbach, Puhl, Fischbach, Niderhoff, Katzwinkel.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;2. aus Berufsbezeichnungen, wie Schmit, Schmidt, Schmitz, Schumacher, Müller, Schneider, Bubenzer (Bütten- oder Faßbinder), Veller (Lohgerber), Scheffels, Hüschemenger, Schöpe (Schoeffe), Keffer (Kufenmacher), Schuster, Scheffer, Pfeiffer, Zapp (Schankwirt), Krämer, Wäscher.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;3. aus Eigenschaftsnamen, wie Dick, Voss (Fuchs), Lang, Klein, Deubel (Teufel), Pflitsch (eifrig oder fleissig sein), Jüngling.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt;4. aus traditionellen deutschen oder meist biblischen Namen hebräischen, griechischen oder lateinischen Namen gebildete Nachnamen, wie Dietrich, Merten, Thiel, Engelbert, Hühn (Hunold), Albert, Noss (Notker), Marsch/Marx (Markus), Göbel (Gobell), Hans/Jonas (Johannes), Thönes (Anton), Lutter (Ludger/Lothar), Kauert (Konrad), Jürges (Georg), Theiß (Matthias), Jost (Joducus), Blaß (Blasius), Clemens, Kuhl/Conrads(Konrad), Nohl (Arnold), Bestgen (Sebastian), Idel/Eydel, Knotte (Knut), Mörchen (Mergen/Maria), Penz (Steffen/Stefan).&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
In den Drabenderhöher Kirchenbüchern und den benachbarten Kirchengemeinden erstellten Kirchenbüchern erscheinen spätestens ab 1675 nur Doppelnamen, also mit Vor- und Nachnamen. Dies war notwendig, da mit steigender Bevölkerung die Menschen mit häufigen Vornamen nicht mehr unterscheidbar waren. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;die_inoffizielle_familiennamen&quot;&gt;Die inoffizielle Familiennamen&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
viele Familien erhielten neben ihren allgemein gebräuchlichen Familien noch einen weiteren Zunamen. Dies diente häufig zur Unterscheidung der mehrfach vorkommenden selben Namen. Dabei hielt man sich an Berufsbezeichnungen oder Hofnamen. Dieses Phänomen ist auch in den Nachbargemeinden bekannt. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
So nannte sich die Familie Schmitz aus dem Scheidt: dr Lingenwä&amp;#039;eversch, Robert (Leinenweber), die Familie Höhler: dr Dümpers Otto (aus dem Hof Dumpe), die Familie Hüschemenger: drr Bitzers, Julius (aus dem Hof Bitze), die Familie Schmidt: dr Jettches Ernst (nach dem Vornamen der Mutter Lisette), die Familie Penz: de Raarmäächers (die Rädermacher, Wagner) und die Familie Pflitsch aus Bielstein: dr Seefensiedersch, Ernst. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Einzelne Personen hatten erwähnenswerte Spitznamen, die jedermann kannte. Otto Disselhoff aus dem Scheidt war der „Cholo“ (die Namensherkunft ist unbekannt), Emil Schmidt aus der Hähner Mühle hiess „Ickes“, was einem sogenannten Mitternachtskaufmann entsprach, Willi Hüschemenger war allgemein das „Stierchen“, was für fleißig und stark steht. Der Gastwirt Fritz Lang war als „Wallach“ bekannt. Es heißt, als Burschen in die Wirtschaft kamen, fragte Lang, was willst Du trinken, du Wallach – dieser Ausdruck stammte noch aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, als Lang für die Pferde zuständig war. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der aus Gaußig zugezogene Richard Klein wurde schlichtweg „Kimbel“ genannt und der aus Berlin stammende spätere Totengräber Arthur Müller kannte jeder als „Oldjö“ Woher diese Bezeichnungen kommen, kann sich heute niemand mehr erinneren. Karl Jäger war der „Peng“. Es heißt noch heute, wenn er mal über den Durst trank, beendete er jeden Satz mit „Peng“. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Damit Sie einen besseren Einstieg in die Genealogieforschung bekommen, haben wir eine Auswahl an Publikationen und Onlineangeboten für Sie zusammengestellt, die sich auf den Bereich Drabenderhöhe und Umgebung beschränken. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;drabenderhoehe&quot;&gt;Drabenderhöhe&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Helmut Lewer, &amp;amp; Hans Joachim Söhn, Familienbuch Drabenderhöhe, evang.-reformiert, als Buch und CD-Rom 2002 erschienen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Kirchenbuch Drabenderhöhe
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1675 bis 1810&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Heiraten von 1668 bis 1830&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1699 bis 1809&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Standesamtliche Daten
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Heiraten von 1810 bis 1830&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Sterbefälle von 1810 bis 1830&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Zusätzlich enthält das Buch das Register der Personenstandsaufnahme von 1675 und von 1700 unter Pastor Johannes Haas, sowie der renovierte Rentzentel, dem Lagerbuch der Kirchengemeinde Drabenderhöhe aus den Jahren 1700 bis 1806.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;engelskirchen&quot;&gt;Engelskirchen&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Patrimonium-Transcriptum Verlag, Edition Brühl, St. Peter und Paul, katholisch, als digitalisiertes Kirchenbuch als DVD erschienen. 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1647 bis 1718&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1775 bis 1809&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hochzeiten von 1647 bis 1665&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hochzeiten von 1669 bis 1718&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1647 bis 1665&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1669 bis 1720&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1775 bis 1809&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
zu finden sind hier vorallem Einträge aus den Orten Büddelhagen und Verr (Hochzeiten ab 1648 und Taufen ab 1651, vorallem der Familien Schmidt, Kauert, Scheder und Klein).
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;much&quot;&gt;Much&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Patrimonium-Transcriptum Verlag, Edition Brühl, St. Martin, katholisch, als digitalisiertes Kirchenbuch als DVD erschienen. 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1652 bis 1665&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1672 bis 1678&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1680 bis 1697&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1733 bis 1773&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1769 bis 1810&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1770 bis 1809&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hochzeiten von 1660 bis 1674&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hochzeiten von 1769 bis 1809&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1658 bis 1679&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1743 bis 1770&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1770 bis 1809&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen 1776&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1769 bis 1809 &lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
zu finden sind hier vorallem Personen aus den Ortsteilen Scheidt und Obermiebach, als auch vereinzelt aus Verr und Büddelhagen (vorallem die Familien Lutter, Frings, Höhler, Schmidt, Jost, Hillerscheid, Willmund und Kauert, Hochzeiten ab 1660, Taufen ab 1652).  
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;nuembrecht&quot;&gt;Nümbrecht&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Patrimonium-Transcriptum Verlag, Edition Brühl, evang.-reformiert, als digitalisiertes Kirchenbuch als DVD erschienen. 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1750 bis 1779&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1779 bis 1801&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1750 bis 1784&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1806 bis 1809&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1810 bis 1818&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hochzeiten von 1749 bis 1793&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hochzeiten von 1810 bis 1811&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1806 bis 1809&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1810 bis 1819&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
vereinzelt finden sich dort auch Drabenderhöher Personen, die in die Kirchengemeinde Nümbrecht gezogen sind. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;marienberghausen&quot;&gt;Marienberghausen&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Helmut Lewer, &amp;amp; Hans Joachim Söhn, Familienbuch Marienberghausen, evang.-reformiert, als Buch und CD-Rom 2000 erschienen. 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1661 bis 1809&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hochzeiten von 1701 bis 1830&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1701 bis 1830&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Konfirmationen von 1721 bis 1731&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Zusätzlich enthält das Buch noch für die Kirchengemeinde relevanten Zeugenverzeichnisse von 1572, das Saynische Schatzungsregister von 1578, die Landessteuer von 1592, den Futterhaferzettel von 1580, die Gemeine Brüchten von 1608, die Hand- und Pferdedienste von 1611, die Kirchenrechnungen von 1611 bis 1614, die Brüchten von 1625 bis 1627, das Feuerstättenverzeichnis von 1628, das Hauptrecht von 1625 bis 1628, der Bannwein von 1625 bis 1628, die Kirchenrechnungen von 1626 bis 1634, ein Testament von 1638,  Obligationen zwischen 1639 und 1661, die Kirchenrechnungen von 1652 bis 1655 und ein Verzeichnis der Kirchenstände um 1665. Vereinzelt finden sich dort auch Drabenderhöher Personen, die in die Kirchengemeinde Marienberghausen gezogen sind.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;wiehl&quot;&gt;Wiehl&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Helmut Lewer, Familienbuch Wiehl, evang.-reformiert, als Buch und CD-Rom 2006 erschienen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Kirchenbuch Wiehl 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1745 bis 1809&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hochzeiten von 1745 bis 1809&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1745 bis 1809&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Standesämter Wiehl und Drabenderhöhe 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Geburten 1810&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hochzeiten 1810 bis 1840&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Sterbefälle von 1810 bis 1840&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Zusätzlich enthält das Buch ein Register zur Steuerrebellion von 1728 in der Kirchengemeinde Wiehl. Vereinzelt finden sich dort auch Drabenderhöher Personen, die in die Kirchengemeinde Wiehl gezogen sind. 
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;marienhagen&quot;&gt;Marienhagen&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Helmut Lewer, Familienbuch Marienhagen, evang.-reformiert, als Buch und CD-Rom 2008 erschienen. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Kirchenbuch Marienhagen 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Taufen von 1721 bis 1880&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hochzeiten von 1709 bis 1880&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1709 bis 1880&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Standesamt Wiehl für den Raum der Kirchengemeinde Marienhagen 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Heiraten von 1810 bis 1880&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Beerdigungen von 1810 bis 1880&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Zusätzlich enthält das Buch ein Register zur Steuerrebellion von 1728 in der Kirchengemeinde Marienhagen. Vereinzelt finden sich dort auch Drabenderhöher Personen, die in die Kirchengemeinde Marienhagen gezogen sind.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;familienbuch_der_zivilgemeinden_drabenderhoehe_und_wiehl&quot;&gt;Familienbuch der Zivilgemeinden Drabenderhöhe und Wiehl&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Helmut Lewer, erschienen 2014, beinhaltet die Fortsetzung der Familienbücher Wiehl und Drabenderhöhe von 1810 bis 1880 und ist digital verfügbar.  
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;weitere_publikationen&quot;&gt;Weitere Publikationen&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Bergische Landessteuerliste, 1555, Hauptstaatsarchiv Düsseldorf: Jülich-Berg III, Nr. 2661&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Perd- und Schüppendienste im Amt Windeck, 1559, Hauptstaatsarchiv Düsseldorf: Jülich-Berg II., Nr. 5870&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Futterhaferzettel und Feuerstätten in der Herrschaft Homburg, 1580, Hans-Joachim Söhn &amp;amp; Lothar Wirths, Materialien und Quellen zur oberbergischen Regionalgeschichte, Bergischer Geschichtsverein, Oberbergische Abteilung e.V., erschienen 2003.Original im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf: Herrschaft Homburg Akte 17&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Erbhuldigung der Bewohner des Kirchspiels Much aus dem Jahre 1666, W. Kaltenbach, in Heimatblätter des Siegkreises, Heft 2, Jg. 17, 1941, S. 104-107.Original im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Jülich-Berg II., Nr. 2384&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Bergisches Adreßbuch 1731, Amt Windeck, Huldigungsliste der Pfarrei Much, Kölner Genealogische Blätter, Heft 8/9, Köln/Eslohe 1984. Original im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf: Jülich-Berg II. Nr. 2417&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Adreßbuch der Kaufleute, Frabrikanten und Gewerbsleute von Rheinpreußen &amp;amp; Westphalen, Nürnberg, Verlag von C. Leuchs &amp;amp; Comp, 1865&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Grosses Landes-Adressbuch oder Handels- u. Gewerbeadressbücher für die einzelnen Staaten und Provinzen des Deutschen Reiches. Hannover: Berenberg, 1901. Einsehbar über die Heinrich Heine Universität Düsseldorf auf der Internetseite digital.ub.uni-duesseldorf.de, Siegkreis (Much), Kreis Wipperfürth (Engelskirchen) und Kreis Gummersbach (Drabenderhöhe).&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Die homburgische Zuwanderung nach Wuppertal, Klaus Goebel, Born-Verlag Wuppertal 1963, im Auftrag des Bergischen Geschichtsverein, Abteilung Wuppertal.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Greven&amp;#039;s Adreßbuch des Rheinisch-Bergischen Kreises, Verlag Greven und Bertold, 1939.Online einsehbar auf Genwiki unter „Rheinisch-Bergischer Kreis/Adressbuch 1939, enthält die Orte Brächen, Büddelhagen und Verr&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Gemeindarchiv Much: Standesamtregister ab 1798, dort befinden sich auch Unterlagen betreffend der Orte Scheidt, Pfaffenscheid und Obermiebach, unter anderem eine Personenliste aus dem Jahre 1932 zur Ausgemeindung der Orte Scheidt und Pfaffenscheid&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Gemeindearchiv Drabenderhöhe im Stadtarchiv Wiehl mit dem Bestand der Bürgermeisterei Drabenderhöhe von 1742 bis 1968&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Evangelisches Kirchenarchiv Drabenderhöhe mit Urkunden, Akten und Amtsbüchern ab 1621, Kirchenbücher ab 1668&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Gemeindearchiv Engelskirchen: Bestände bis 1794, Bürgermeisterei und Amt Engelskirchen von 1794 bis 1945, Standesregister ab 1810/1811 für die Orte Anfang, Brächen, Büddelhagen und Verr. Bestände Bürgermeisterei Ründeroth von 1794 bis 1945 für dem Ort Brächen (früher Gaststätte Baum, heute Stölting)&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;grosses_landes-adressbuch_oder_handels-_u_gewerbeadressbuecher_fuer_die_einzelnen_staaten_und_provinzen_des_deutschen_reiches_1901&quot;&gt;Grosses Landes-Adressbuch oder Handels- u. Gewerbeadressbücher für die einzelnen Staaten und Provinzen des Deutschen Reiches, 1901&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;drabenderhoehe1&quot;&gt;Drabenderhöhe&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Dorf. Gemeinde Drabenderhöhe. Bahnhof Bielstein (Rheinland). Post Drabenderhöhe. 164 Einw.
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Branscheid, Ernst, Lehrer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Dörrenberg, Carl, Lehrer u. Postverwalter.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Herder, Christ., Holzhändler.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Karthaus, Albr., Anstreicher.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Klein, Heinr., Manufakturwarenhändler&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Klein, Joh., Kolonial- u. Manufakturwarenhändler.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Klein, Wilh., Stellmacher.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lang, Eduard, Sattler.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lang, Fr., Sattler.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Löwer, Wilh., Putz-, Mode- und Manufakturw.-Gesch.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Löwer, Wilh., Ww., Landwirtin.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lutter, Aug., Gastwirt und Bäcker.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lutter, Herm., Gastwirt u. Horndrechsler.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Nohl, Friedr., Gastwirt.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Schmidt, Hermann, Lehrer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Schmidt, Rud., Bäcker.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Spandau, Carl, Pfarrer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Witscher, Wilh., Ww., Schuhwarenhändlerin.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Zils, Rud., Gastw. u. Bäcker.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;scheidt&quot;&gt;Scheidt&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Dorf. Gemeinde Much. Post Drabenderhöhe. 223 Einw.
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Bellingrath, Herm., Ackerer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Bergerhof, Friedr., Ackerer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Claas, Carl, Ackerer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Disselhof, Herm., Bäcker.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Dreibholz, Friedr. II.Ackerer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Dünnebacke, Wilh., Gutsp&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hardt, Carl, Drechsler.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Herhaus, Friedr., Ww., Ack.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Höhler, Albr., I, Ackerer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Höhler, Carolina, Ackerin.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Höhler, Christ., Bürstenmacher.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Höhler, Heinr., Schneider.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hüschemenger,Jul., Ackerer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hüschemenger, Wilh., Ackerer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Kauert, Friedr. Alb., Ackerer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Klein, Christ., Ww, Wirtin und Kleinhändlerin.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lindenberg, Wilh, Küster.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Lutter, Christ., Schuster.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Mathes, Carl, Krankenwärt.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Mertens, Friedr. Wilh., Ack.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Müllenbach, Dan.,Ww., Gastwirtin u. Kleinhändlerin.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Nohl, Aug., I, Fuhruntern.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Nohl, Wilh., I, Zimmerer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Rödder, Albr., Ww., Ackerin.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Rödder, Wilh., Anstreicher.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; vom Schemm, Wilh., Handelsm. u. Bergwerksbes.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Schmidt, Carl, Ackerer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Schmidt, Ferd., Maurer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Schumacher, Fried, Ackerer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Strässer, Christ., Schreiner.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Thönes, Friedr., Ackerer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Thönes, Friedr. Carl, Schmied.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Voss, Christ., Schmied.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Weibel, Carl, Gärtner und Kleinhändler.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Weibel, Wilh., Handelsmann.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Witscher, Ferd, Metzger.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Witscher, Joh. Friedr., Ackerer.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h4 id=&quot;anfang&quot;&gt;Anfang&lt;/h4&gt;
&lt;div class=&quot;level4&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Gehöft. Gemeinde Engelskirchen. Bahnhof Engelskirchen. Post Drabenderhöhe. 28 Einw.
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Hühn, Gust., Brennnereibes.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Voss, Albr., Schmied.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;level1&quot;&gt;&lt;div class=&quot;li&quot;&gt; Wirth, Rob., Wirt u. Bäcker.&lt;/div&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:flurnamen</category>
            <pubDate>Mon, 16 Dec 2024 00:03:23 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Das Schwimmbad in Verr</title>
            <link>http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/flurnamen/schwimmbad</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;das_schwimmbad_in_verr&quot;&gt;Das Schwimmbad in Verr&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
Der Heimatverein Drabenderhöhe ist aus dem 1925 gegründeten „Gemeinnützige Vekehrs- und Verschönerungsverein Drabenderhöhe und Umgebung hervorgegangen. Zu den Initiatoren zählte unter anderem der Lehrer Emil Koch, der von 1921 bis 1934 an der Schule in Drabenderhöhe unterrichtete. Er übernahm den Vorsitz des Vereins. Eines der Projekte, die der Verein verwirklichte, war der Bau des Schwimmbades mit Sprungbrett in der Flur „In den Weiern“ östlich von Verr. Das Bad erhielt das Wasser aus dem natürlichen Zufluss des Loopebachs. Zusätzlich enstand auch eine Pappelallee, die von Verr zum Schwimmbad führte. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/schwimmbad_verr_badeanstalt_1932.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:schwimmbad_verr_badeanstalt_1932.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/schwimmbad_verr_badeanstalt_1932.jpg?w=200&amp;amp;tok=9b4917&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Bau des Bads
&lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/schwimmbad_verr.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:schwimmbad_verr.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/schwimmbad_verr.jpg?w=200&amp;amp;tok=778b56&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Bau des Bads
&lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/schwimmbad_verr_2_.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:schwimmbad_verr_2_.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/schwimmbad_verr_2_.jpg?w=200&amp;amp;tok=f200ab&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Bau des Bads
&lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/schwimmbad_verr_3_.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:schwimmbad_verr_3_.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/schwimmbad_verr_3_.jpg?w=200&amp;amp;tok=403e42&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Bau des Bads
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1932 wurde das Bad fertiggestellt.  Häufig war es gut besucht und wurde zu einem beliebten sommerlichen Abendtreff der Dorfjugend. Bademeister war Wilhelm Uellner, ein pensionierter Beamter aus Verr. Obwohl er nicht staatlich geprüft war, ist in Verr niemand ertrunken. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/drabenderhoehe_schwimmbad_verr_eroeffnung_1932.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:drabenderhoehe_schwimmbad_verr_eroeffnung_1932.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/drabenderhoehe_schwimmbad_verr_eroeffnung_1932.jpg?w=200&amp;amp;tok=29e7b7&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Eröffnung 1932
&lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/drabenderhoehe_verr_badeanstalt_um_1937.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:drabenderhoehe_verr_badeanstalt_um_1937.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/drabenderhoehe_verr_badeanstalt_um_1937.jpg?w=200&amp;amp;tok=f3e267&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Das Bad um 1937
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
1953 aber wurden die Bestimmungen so streng und die Schäden am Becken so groß, dass der Betrieb aufgegeben wurde.  
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Gemeindeverwaltung Drabenderhöhe schreibt an den Gemeinnützigen Verein Drabenderhöhe 1954:  „Da vorgenanntes Freibad in seinem derzeitigem Zustand keineswegs den gesetzlichen Erfordernissen zur Inbetriebnahme entspricht, und die Gemeindeverwaltung Drabenderhöhe als Unterhaltungspflichtiger aus finanziellen Gründen sich ausser Stande sieht, den ihr durch das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises (Verr gehörte damals zur Gemeinde Engelskirchen) in Bergisch-Gladbach und der Direktion der Städtischen Bäder in Köln erteilten Auflagen zur Instandsetzung nachzukommen, muss das Freibad Verr in diesem Jahre für die öffentliche Badbenutzung gesperrt bleiben.“
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/freibadverr.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:freibadverr.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/freibadverr.jpg?w=200&amp;amp;tok=7d5d68&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Das Bad Anfang der 1960er Jahre
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Auch 1955 bleibt das Bad geschlossen, da der Heimatverein keine Landesmittel zur Instandsetzung erhielt. 1958 wandte man sich an das Kultusministerium in Düsseldorf und an die Bezirksregierung Köln, um eine Staatsbeihilfe zu beantragen. Die Kosten für einen Neubau wurden in einem Gutachten damals auf 225.000 DM veranschlagt, die Instandsetzung des alten Bades wurde mit 40.000 DM angesetzt. Auch der Heimatverein musste anerkennen, dass man der Badebetrieb in Verr nicht mehr rentabel war. Damit blieb das Bad für immer geschlossen. Die Überreste der Anlage existieren als Teich bis heute noch.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/p1040211.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:p1040211.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/p1040211.jpg?w=200&amp;amp;tok=a4096b&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Das Bad heute
&lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/p1040212.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Aschwimmbad&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:p1040212.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/p1040212.jpg?w=200&amp;amp;tok=dfe1d9&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Das Bad heute
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:flurnamen</category>
            <pubDate>Mon, 27 Apr 2015 01:32:24 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Gewässer</title>
            <link>http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/flurnamen/siefen</link>
            <description>
&lt;h2 id=&quot;gewaesser&quot;&gt;Gewässer&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;bearbeitet von Achim Höhler&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Drabenderhöhe steht für eine feuchte, nasse Höhe, aus der gut ein halbes Dutzend Quellsiefen ihren Weg sternförmig in alle Richtungen nehmen. Neben den 7 Quellsiefen um Drabenderhöhe gibt es noch eine Vielzahl anderer Siefen in der Umgebung. Die Gewässer sind geografisch sortiert.
&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;table sectionedit1&quot;&gt;&lt;table class=&quot;inline&quot;&gt;
	&lt;thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row0&quot;&gt;
		&lt;th class=&quot;col0&quot;&gt;Gewässername&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col1&quot;&gt;Lage&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutung&lt;/th&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row1&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hersiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Westlich Pfaffenscheid, Quelle in der Flur „Im Hersiefen“&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Oberhalb des Hersiefen wird das Gebiet „Im Herhof“, welches als Strassenbezeichnung  Herrenhofer Strasse im Scheidt benutzt wird, benannt. Dieses Gebiet gehörte zur Flur Pfaffenscheid. Da die Geistlichen in der Vergangenheit auch als „Herren“, also angesehene Personen bezeichnet wurden, ist daher auch der Ursprung der Bezeichnung hier zu finden. Der Hersiefen mündet etwas unterhalb von Pfaffenscheid in den Pfaffenscheider Siefen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row2&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Pfaffenscheider Siefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Südlich Pfaffenscheid&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der Siefen ist nach dem in der Nähe der Quelle liegenden Pfarrhof Pfaffenscheid benannt. Pfaffe ist das alte Wort für Pastor. Die Pastoren lebten bis 1790 auf dem früher genannten Wiedenhof. Das Pfarrgut wurde danach verpachtet und 1867 von der Kirchengemeinde verkauft. Als eine der Quellen des Wahnbaches gilt auch der 12 m tiefe, in Naturstein gehauene Brunnen im Gewölbekeller des Museums „Grüne Scheune“.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row3&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Wahnbach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Niedermiebach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der Wahnbach entsteht bei Niedermiebach aus der Vereinigung des Miebachs und des Paffenscheider Siefens.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row4&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Locher Siefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Obermiebach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der Locher Siefen ist der Oberlauf des Miebachs. Der Name deutet auf die topografische Begebenheit hin (Loch, vertieftes Tal).&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row5&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Miebach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Obermiebach/ Niedermiebach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Wird im unteren Verlauf so genannt. Aus althochdeutschem „meit“ gebildet und bedeutet kleiner, verkrüppelter Bach. &lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row6&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Loope&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Westlich Drabenderhöhe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Die Quelle des Loopebaches entspringt im Wiesengebiet „Auf den Brüchen“, einer sumpfigen Fläche, oberhalb des heute verlandeten, 1932 entstanden Freibades östlich von Verr und mündet nach fast 8 km in die Agger. Der Name setzt aus Loo und Pe zusammen. Als Loh bzw. Löh wurde früher ein lichtes Waldgebiet oder auch ein Sumpf bezeichnet. „Auf dem Löh“ umfasst heute das Gebiet der Bergkuppe Löher Kopf. Das „Pe“ steht für eine alte Sprachform von Bach.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row7&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Sungssiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Seitental des Loopebachtals&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Steht für „sängen“, also verbranntem Wald.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row8&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Kleinesiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt; Siefen, der aus dem Steimel kommt&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Kleiner Siefen, der in den Sungssiefen mündet. &lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row9&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Umschersiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Zwischen Büddelhagen und Verr &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutung unklar. Mündet in die Loope.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row10&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hohlensiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Loopetal&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Entspringt südlich des Schimmelhau und liegt in einer tiefen Talung (wie bei einem Hohlweg).&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row11&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Wolfsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Östlich Verr &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der Begriff Wolf geht auf Wölbung oder Höhle zurück und steht häufig in Zusammenhang mit dem Erzbergbau.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row12&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Brächshähnensiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nördlich Brächen &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der Brächshähnensiefen hat seine Quelle unterhalb des Weilers Brächen, das früher in den alten Drabenderhöher Kirchenbüchern „Auf dem Bruch“ hiess. In der Mercatorkarte von 1575 wird der Ort als „Uff den Brechen“ bezeichnet. Bruch steht für ein sumpfiges Gebiet. Brächshähnen ist eine Flurbezeichnung und trägt die Begriffe Brächen und Hagen in sich. Ein „Hagen“ war eine eingefriedete Fläche, wie ein Acker oder eine Wiese.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row13&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Taubensiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nördlich Brächen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: tauffan, vom Regen durchnässtes Gebiet. Möglich ist auch das germanische daubhaz, was für verschommen, unklar steht im weitesten Sinne ausgetrocknet, versiegt - also ein trockener Siefen. Die Quelle befindet sich westlich des Immerkopfes und mündet in den Hipperichsiefen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row14&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hipperichssiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nördlich Brächen &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nach der Vereinigung des Brächshähnensiefen und des Taubensiefen wird der Bach zum Hipperichsiefen in Anlehnung an den Berg Hipperich, der bereits 1575 als Heitberg (Heideberg) erwähnt wurde.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row15&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Veltensiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nordwestlich Brächen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt; Der Veltensiefen entspringt östlich der Buschhardt und bezieht sich auf die ehemalige Flur Velten. Velten steht für Feld. Der Siefen mündet in den Hipperichsiefen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row16&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Kaltenbach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nördlich Brächen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Aus dem Hipperichsiefen wird im Unterlauf am Abhang des Schimmelhaus der Kaltenbach – der kalte Bach.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row17&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Tiefesiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nordöstlich Immerkopf&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt; Der Siefen bezeichnet eine topografische Begebenheit und mündet in den Kesprichssiefen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row18&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Kesprichsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nördlich Immerkopf&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Die Bedeutung ist unklar. Nach der Vereinigung mit dem Wellersiefen wird der Bach zum Fürbach.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row19&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Wellersiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Östlich Forst&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der Siefen ist nach der topografischen Begebenheit eines gewellten, hügeligen Gebietes benannt. &lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row20&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Reuschenbach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Weiershagen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der rauschende Bach, auch Ortsbezeichnung.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row21&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Fürbach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Weiershagen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Auch Vorbach, nach der Vereinigung des Wellersiefens mit dem Kesprichssiefen, der „vordere Bach“, mündet in die Wiehl. &lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row22&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Wolfertsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Weiershagen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Siefen, der auch in Beziehung mit dem Erzbergbau stehen könnte. &lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row23&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Molbach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nördlich Forst &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Bereits 1575 als „Maelbach“ genannt, Mal ist im mittelhochdeutschen ein Grenzbezeichnung, fliesst in die Wiehl. &lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row24&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Dammsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nördlich Forst &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutung unklar, eventuell topografische Begebenheit, die aussieht wie ein Damm. &lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row25&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Wiehlsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Östlich Weiershagen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Siefen, der zum Fluss Wiehl führt.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row26&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Dollsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Östlich Niederhof &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Althochdeutsch: dola = Rinne, enges Tal, mündet in die Uelpe.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row27&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Tiefesiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Östlich Niederhof&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der Siefen mündet in den Dollsiefen und bezeichnet eine topografische Begebenheit.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row28&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Kömpelssiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nordöstlich Jennecken&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt; Kleiner Siefen, Bedeutung unklar, steht eventuell in Beziehung zum Wort Kamp (kleines Wäldchen) und mündet in den Börnholzsiefen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row29&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Börnholzsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nordöstlich Jennecken&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt; Der Siefen ist nach der Flur Börnholz benannt. Hier kommen die Wörter Born = Brunnen und Holz = Holzung, Wald vor., mündet in die Uelpe.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row30&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Euelssiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Östlich Jennecken&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Im Wort Euel lässt sich das Wort Ohl erschliessen, was wiederum auf ava = Wasser sich bezieht und für ein feuchtes Gebiet steht, mündet in den Börnholzsiefen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row31&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Petschensiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Östlich Jennecken &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutung unklar, wahrscheinlich sumpfige und morastige Ortsbegebenheit,mündet in den Börnholzsiefen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row32&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Kirschsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Östlich Jennecken &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Oberlauf des Börnholzsiefen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row33&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Steinsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Westlich Jennecken&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der steinige Siefen, mündet in die Uelpe.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row34&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Heiensiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Westlich Jennecken&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Bereits 1575 als der Heiseiffen erwähnt, wahrscheinlich bezieht sich der Begriff auf Heide, mündet in die Uelpe.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row35&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hähner Siefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Westlich Hahn&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der Siefen, der beim Ort Hahn entspringt.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row36&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Immerbech&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Südlich Immen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Einer der wenigen Gewässer, die als Bach bezeichnet werden. Der Bach beim Ort Immen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row37&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Immensiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Im Ort Immen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;entspringt im Dorfbrunnen von Immen und mündet in die Immerbech&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row38&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Immersiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Oberlauf der Immerbech&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;hat seinen Ursprung im Waldgebiet „Auf der Willerweide“ und „Hinten auf der Dähler Heide“ (heute Brächer Heide), ein Seitenarm wird auch Dähler Siefen genannt&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row39&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Silberbechssiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Seitenarm der Immerbech bei Brächen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;entspringt im Wiesengebiet und dem jetzigen Wohngebiet „Auf der Kötzen“ und „In der Silberbech“, nach der Vereingung mit dem Immersiefen wird das Gewässer zur Immerbech&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row40&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Eichkampssiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Immen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Nebenarm der Immerbech,entspringt in der Immerheide und ist nach der Flur „Eichenkamp“ benannt&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row41&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Dahlersiefen/ Zungssiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Westlich Dahl&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der Siefen der bei Dahl „Oben auf dem Bühl“ entspringt, im Oberlauf auch Zungssiefen, hier steckt das Wort „sängen“ = verbrennen drin.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row42&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Brunnensiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;im Ort Dahl&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;entspringt im Dorfbrunnen Dahls und mündet in den Dahler Siefen&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row43&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Horperichsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Östlich Drabenderhöhe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der Horperichsiefen hat seinen Ursprung im ehemaligen Wiesengebiet des „Höherdahls“. Heute ist das Gebiet mit der Siebenbürger Sachsensiedlung überbaut und der Siefen durchläuft unterirdisch eine Parkanlage. Das Höherdahl bezieht sich auf den Ort Drabenderhöhe und das Wort Tal, welches dann die Talung des Siefens bildet. Die Deutung des Namens Horperich ist schwierig, im Dialekt steht die Endung „perich“ meist für einen Berg, also eventuell einem „Horberg“. Das Wort Hor könnte von der  althochdeutschen Bezeichnung „horo“ stammen, was Schlamm oder Matsch bedeutet, also auch für ein feuchtes Gelände steht. Der Horperichsiefen vereinigt sich im Unterlauf dann mit dem Dahler Siefen und wird zum Uelpebach. &lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row44&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Winkelsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Östlich Drabenderhöhe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Winkel bezeichnet ein winkelförmiges Flurteil oder eine Begriff einer Örtlichkeit, mündet in die Uelpe.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row45&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Uelpebach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Hähner Mühle&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Bereits 1575 als die Ulpebach erwähnt. Wahrscheinlich gebildet aus den Worten Ohl = feuchtes Gebiet und pe = Bach, mündet in die Wiehl.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row46&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Landwehrsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Südlich Drabenderhöhe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Entspringt im Hönerborn, bezieht sich auf die Landwehr, einer Grenzbefestigung, im Unterlauf wird der Bach zum Becher Suthbach.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row47&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Betzrüdensiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Südöstlich Drabenderhöhe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der Siefen der Flur Betzrüde, Bitze = fette Wiese, meist eingezäunt am Dorf, Rode = Waldrodung, mündet in den Becher Suthbach.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row48&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Breidensiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Südlich Drabenderhöhe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Der „breite“ Siefen, mündet in den Wahnbach, nördlich Oberbusch.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row49&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Mondsiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Südlich  Drabenderhöhe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutung unklar, mündet in den Wahnbach.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row50&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Keppelssiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Südlich Drabenderhöhe&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutetung unklar, evtl. zum Wort Kapelle gehörig, Flur die zu einer Kirche gehört, mündet in den Becher Suthbach.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;secid&amp;quot;:1,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;351-9353&amp;quot;} --&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:flurnamen</category>
            <pubDate>Mon, 20 Feb 2023 23:53:43 +0000</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Orts- und Flurnamen Drabenderhöhe und Umgebung</title>
            <link>http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/ort/flurnamen/start</link>
            <description>
&lt;h1 class=&quot;sectionedit1&quot; id=&quot;orts-_und_flurnamen_drabenderhoehe_und_umgebung&quot;&gt;Orts- und Flurnamen Drabenderhöhe und Umgebung&lt;/h1&gt;
&lt;div class=&quot;level1&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;bearbeitet von Achim Höhler&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Jedes kleinste Stück Land ist von unseren Vorfahren mit einem Namen versehen worden. Allein um Drabenderhöhe gibt es hunderte von verschiedenen, teilweise sehr
interessanten Flurbezeichnungen, die leider mehr und mehr in Vergessenheit geraten.
Aufgrund der strukturellen Veränderung von einer agrarorientierten Gesellschaft zu einer modernen Gesellschaft, werden viele Flurnamen im Alltag nicht mehr benutzt und sind allenthalben noch auf Katasterkarten zu finden. Grundlage sind die preussischen Urrisse, sowie historische Dokumente im Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf. Eine Auswahl finden Sie hier.
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;Orts- und Flurnamen Drabenderh\u00f6he und Umgebung&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;orts-_und_flurnamen_drabenderhoehe_und_umgebung&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:1,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;1-703&amp;quot;} --&gt;
&lt;h1 class=&quot;sectionedit2&quot; id=&quot;flurbezeichnungen&quot;&gt;Flurbezeichnungen&lt;/h1&gt;
&lt;div class=&quot;level1&quot;&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;scheidt&quot;&gt;Scheidt&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;table sectionedit3&quot;&gt;&lt;table class=&quot;inline&quot;&gt;
	&lt;thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row0&quot;&gt;
		&lt;th class=&quot;col0&quot;&gt;Flur&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col1&quot;&gt;Lage&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutung&lt;/th&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row1&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Auf der Biesen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Heutige Grundschule&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Zu Binse, grasähnliche Pflanze.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row2&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Auf der Bitzerhofwiese&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Gebiet unterhalb Scheidter Strasse&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Eine Wiese, die zum Hof „Bitze“ gehört.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row3&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Auf der Steinbreche&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Oberhalb Zeitstrasse&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Steinbruch.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row4&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Aufm Pferdsfeld&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Gebiet beiderseits der Zeitstrasse hinter dem Ortsausgang&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Ackergelände, wo auch Pferde gehalten wurden.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row5&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Aufm Scheidtwiesenufer&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Gebiet unterhalb des Pfaffenscheider Weges an der Herrenhofer Str. gelegen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Wiese der Scheidter an einem Abhang bzw. Wegesrand gelegen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row6&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Haasengarten&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Unterhalb Biesengarten&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;im Garten der Pastorenfamilie Haas.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row7&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Kleekamp&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Ecke Brunnenweg/Scheidter Strasse&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Umzäunte Wiese mit Klee bewachsen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row8&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Schölersgarten&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Gebiet an der Strasse Im Biesengarten&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Garten der Pastorenfamilie Schöler.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row9&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;In der Gassenwiese&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Südlich der Scheidter Strasse und des ehemaligen Brandweiers&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Wiese an einem Weg.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row10&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;In der Schlenken&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Bereits auf Mucher Gebiet, oberhalb des Breidensiefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Geländemulde, eine von Wasser ausgespülte Rinne.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;secid&amp;quot;:3,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;758-1776&amp;quot;} --&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/flurkarte_scheidt.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:flurkarte_scheidt.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/flurkarte_scheidt.jpg?w=200&amp;amp;tok=bc7828&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;   &lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/flurkarte_1808.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:flurkarte_1808.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/flurkarte_1808.jpg?w=200&amp;amp;tok=e460c3&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/flurkarte_scheidt_1828.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:flurkarte_scheidt_1828.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/flurkarte_scheidt_1828.jpg?w=200&amp;amp;tok=4e2966&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;pfaffenscheid&quot;&gt;Pfaffenscheid&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;table sectionedit4&quot;&gt;&lt;table class=&quot;inline&quot;&gt;
	&lt;thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row0&quot;&gt;
		&lt;th class=&quot;col0&quot;&gt;Flur&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col1&quot;&gt;Lage&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutung&lt;/th&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row1&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Auf der Ente&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Grosse Wiese hinter dem Hof&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutung unklar, vielleicht steht Ente für Ende.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row2&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Auf der Schladen &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Wiesengebiet östlich Scheidt, Im Blumenwinkel&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Steht für Talung oder Abhang.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row3&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Hinter der Blume&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Wald- und Wiesengelände südlich der Brüderstrasse, östlich Obermiebach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutung unklar.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row4&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Herhof&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Wiesengelände, nördlich Pfaffenscheid&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Gebiet, was der Kirche, den Pastoren gehörte.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row5&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Seligenthal&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Pfaffenscheider Siefen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Talung südlich von Pfaffenscheid.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row6&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Schniffelsgarten&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Westlich Scheidter Strasse&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Garten, der zum Hof Schniffel gehörte.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row7&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;In der Gemeinde &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Weg zum Hardtskopf&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt; Bezeichnet eine Flur, die alle Bewohnern eines Ortes nutzten.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row8&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;In der Kuhkirche&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Wiesenstück östlich Obermiebach&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Ehemals ein ummauerter oder eingefriedeter Raum, hier wohl eine Gebiet, was zur Kirche gehörte. &lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row9&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Unter der Galgenbirk&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;An der Brüderstrasse, westlich Scheidt &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutetung unklar, eventuell ein Galgen, der dort stand.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row10&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Unterm Miebacher Kirchweg&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Westlich Pfaffenscheid&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt; Weg, den die Obermiebacher nutzen, um zur Kirche zu kommen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;table1&amp;quot;,&amp;quot;secid&amp;quot;:4,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;1948-3022&amp;quot;} --&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/flurkarte_pfaffenscheid_1828.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:flurkarte_pfaffenscheid_1828.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/flurkarte_pfaffenscheid_1828.jpg?w=200&amp;amp;tok=9d1c9a&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;anfang&quot;&gt;Anfang&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;

&lt;p&gt;
&lt;em&gt;zur ehemaligen Flur Verr&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;table sectionedit5&quot;&gt;&lt;table class=&quot;inline&quot;&gt;
	&lt;thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row0&quot;&gt;
		&lt;th class=&quot;col0&quot;&gt;Flur&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col1&quot;&gt;Lage&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutung&lt;/th&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row1&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;An der Landwehr&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Kreuzungspunkt Herrenhofer Str. und Alte Kölner Str.&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Hier befand sich eine ehemalige Landwehr zwischen den bergischen Ämtern Steinbach und Windeck.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row2&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Auf den Brüchen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Wiesengebiet östlich des ehemaligen Freibades bei Verr&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Feuchtes Wiesengebiet.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row3&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Aufm Fettstück&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nördlich der Einmündung Herrenhofer Strasse in die Zeitstrasse&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Besonders ertragreiche Wiese.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row4&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Aufm Löh &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Westlich Löher Hof&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Heutiges Wiesengebiet, was mal ein Wald war.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row5&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Die alte Scheuer&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nördlich Löher Hof&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Offensichtlich hat an dieser Stelle mal eine Scheune gestanden, heute Wiesengebiet nördlich der alten Kölner Strasse.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row6&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Kretschgarten&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nördlich alte Kölner Strasse &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Hof, welcher zum Hof Kretsch gehörte.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row7&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Spitzburger Garten&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nördlich der alten Kölner Strasse&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Garten, der zum Hof Spitzenburg gehörte.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row8&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Verrer Feld&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Östlich des Löher Hof&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Feld, welches zum Hof Verr gehörte.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row9&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;In den Pfaffeneichen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Nördlich der Brüderstrasse&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Früheres Eichenwäldchen, welcher zum Pfarrhof gehörte. &lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row10&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Oben bzw. unten auf der Kahlhambuche &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Neue Siedlung am Ortseingang &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;steht für die kahle Hain- bzw. Hagebuche&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;table2&amp;quot;,&amp;quot;secid&amp;quot;:5,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;3128-4260&amp;quot;} --&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_detail/ort/flurnamen/k-verr_2_-_kopie.jpg?id=ort%3Aflurnamen%3Astart&quot; class=&quot;media&quot; title=&quot;ort:flurnamen:k-verr_2_-_kopie.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.heimatverein-drabenderhoehe.de/_media/ort/flurnamen/k-verr_2_-_kopie.jpg?w=200&amp;amp;tok=26b014&quot; class=&quot;media&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;

&lt;h2 id=&quot;drabenderhoehe&quot;&gt;Drabenderhöhe&lt;/h2&gt;
&lt;div class=&quot;level2&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;table sectionedit6&quot;&gt;&lt;table class=&quot;inline&quot;&gt;
	&lt;thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row0&quot;&gt;
		&lt;th class=&quot;col0&quot;&gt;Flur&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col1&quot;&gt;Lage&lt;/th&gt;&lt;th class=&quot;col2&quot;&gt;Bedeutung&lt;/th&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;/thead&gt;
	&lt;tr class=&quot;row1&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Auf der Horperich&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Östlich der Parkanlage in der Siedlung&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt; Siehe auch Horperichsiefen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row2&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Auf der Königsbitze&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;An der Drabenderhöher Strasse, etwa Gebiet um die Sparkasse&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;steht für eine besonders gute, fette Wiese oder ein Feld am Dorf.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row3&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Hahn&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Strasse nach Hillerscheid, östlich der Siedlung&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Ehemals eingefriedetes Gebiet bzw. Feld.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row4&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Höherthal unterm Dorf&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt; Heute Reenerland&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Talung unterm Dorf.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row5&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Lindershof&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Westlich Schmiedeweg&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Hof im Dorf Drabenderhöhe, evtl. haben dort Linden gestanden.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row6&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Köllershof&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Heute Schulplatz und Feuerwehr&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Offensichtlich hat dort mal ein Hof gestanden, der evtl. einem Köhler gehörte.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row7&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Im Pützerhof &lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Gebiet nördlich der Kirche, Strasse Am Höher Berg&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Hof, später Gastwirtschaft Nohl. Pütz steht für einen Brunnen.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row8&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;In der Betzrüde&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Waldgebiet östlich Drabenderhöhe, an der Strasse nach Marienberghausen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;steht für Bitze (gute, fette Wiese oder Feld am Dorf) und Rodung.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row9&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;In der Bornenwiese&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt;Östlich des Sportplatzes&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Hier ist das Quell- und Wiesengebiet des Landwehrsiefen, Born steht für einen Brunnen (der Höhnerborn).&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr class=&quot;row10&quot;&gt;
		&lt;td class=&quot;col0&quot;&gt;Oben bzw. unten in der Höher Heide&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col1&quot;&gt; Waldgebiet östlich Drabenderhöhe, an der Strasse nach Marienberghausen&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;col2&quot;&gt;Ehemaliges Heidegebiet der Drabenderhöher.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;table&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;table3&amp;quot;,&amp;quot;secid&amp;quot;:6,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;4336-5595&amp;quot;} --&gt;
&lt;p&gt;
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&lt;/p&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;!-- EDIT{&amp;quot;target&amp;quot;:&amp;quot;section&amp;quot;,&amp;quot;name&amp;quot;:&amp;quot;Flurbezeichnungen&amp;quot;,&amp;quot;hid&amp;quot;:&amp;quot;flurbezeichnungen&amp;quot;,&amp;quot;codeblockOffset&amp;quot;:0,&amp;quot;secid&amp;quot;:2,&amp;quot;range&amp;quot;:&amp;quot;704-&amp;quot;} --&gt;</description>
            <author>anonymous@undisclosed.example.com (Anonymous)</author>
        <category>ort:flurnamen</category>
            <pubDate>Fri, 13 Feb 2015 12:38:16 +0000</pubDate>
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